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Highlights aus NRW

Altes neu gemacht

'Schrittmacher' in Heerlen: Michael Clark Company aus Großbritannien gastiert mit „to a simple, rock'n' roll ... song.“   Kurze Nachtkritik von Nicole Strecker Ist das nun edel vergreist oder [...]

Von | 21. Februar, 2018|

Zwangsjacken für Engel

Festival Schrittmacher in Aachen: Die „2Faced Dance Company“ aus Großbritannien eröffnet mit ihrem dreiteiligen Abend „Run“ Eine Nachtkritik von Nicole Strecker   HIER GEHT ES ZU DEN VIDEOIMPRESSIONEN Es [...]

Von | 21. Februar, 2018|

RICHARD SIEGAL – ON BODY

RICHARD SIEGAL/BALLET OF DIFFERENCE UND SCHAUSPIEL KÖLN/TANZ KÖLN 22.Februar 19:30Uhr - Schauspiel Köln - Depot1 WEITERE AUFFÜHRUNGEN AM 23. und 24.Februar jeweils 19:30Uhr INHALT Ein Tornado halsbrecherischer Pirouetten. Ballerinas [...]

Von | 14. Februar, 2018|
Euregio

Altes neu gemacht

'Schrittmacher' in Heerlen: Michael Clark Company aus Großbritannien gastiert mit „to a simple, rock'n' roll ... song.“   Kurze Nachtkritik von Nicole Strecker Ist das nun edel vergreist oder todschick? 1980er-Retro - oder zeitgemäßer Spott? Bei Michael Clark und seiner Company weiß man schnell nicht mehr genau, in welcher Zeit man sich gerade befindet, alles ist ein bisschen seltsam in Clarks „to a simple, rock'n' roll... song“. Das beginnt beim Musikmedley - Patti Smith, David Bowie und, ja, tatsächlich: Eric Satie. Und endet beim langsamen Posentanz-Mix aus Ballett, Yoga und Postmoderne. 95 Minuten Irritation - und genial. Photo: ©Anja Beutler  

Von | 21. Februar, 2018|

Videoimpressionen 2Faced Dance Company | GB „RUN“

Zwangsjacken für Engel Festival Schrittmacher in Aachen: Die „2Faced Dance Company“ aus Großbritannien eröffnet mit ihrem dreiteiligen Abend „Run“ Eine Nachtkritik von Nicole Strecker Es ist schon kurios: Da gelingt es einem Festivalleiter, einige Bignames aus dem Choreografen-Jetset einzuladen, und dann eröffnet er sein Event gar nicht mit den gewonnenen Weltstars wie Sidi Larbi Cherkaoui oder Hofesh Shechter, sondern mit einer, zumindest in Deutschland, ‚Noname-Gruppe‘. Nein, eigentlich ist das ganze Schrittmacher-Festival ein kurioses Phänomen: Da erfindet Kurator Rick Takvorian in einer Stadt, in der der Tanz elf Monate im Jahr praktisch nicht stattfindet, ein Tanzfestival – und er straft alle Theorien Lügen, die behaupten, Tanz brauche kontinuierliche Publikumsarbeit. Da pusselt er nun schon 23 Mal (bisher noch unverständlicher Weise) [...]

Von | 21. Februar, 2018|

Zwangsjacken für Engel

Festival Schrittmacher in Aachen: Die „2Faced Dance Company“ aus Großbritannien eröffnet mit ihrem dreiteiligen Abend „Run“ Eine Nachtkritik von Nicole Strecker   HIER GEHT ES ZU DEN VIDEOIMPRESSIONEN Es ist schon kurios: Da gelingt es einem Festivalleiter, einige Bignames aus dem Choreografen-Jetset einzuladen, und dann eröffnet er sein Event gar nicht mit den gewonnenen Weltstars wie Sidi Larbi Cherkaoui oder Hofesh Shechter, sondern mit einer, zumindest in Deutschland, 'Noname-Gruppe'. Nein, eigentlich ist das ganze Schrittmacher-Festival ein kurioses Phänomen: Da erfindet Kurator Rick Takvorian in einer Stadt, in der der Tanz elf Monate im Jahr praktisch nicht stattfindet, ein Tanzfestival - und er straft alle Theorien Lügen, die behaupten, Tanz brauche kontinuierliche Publikumsarbeit. Da pusselt er nun schon 23 Mal [...]

Von | 21. Februar, 2018|
Köln | Bonn

RICHARD SIEGAL – ON BODY

RICHARD SIEGAL/BALLET OF DIFFERENCE UND SCHAUSPIEL KÖLN/TANZ KÖLN 22.Februar 19:30Uhr - Schauspiel Köln - Depot1 WEITERE AUFFÜHRUNGEN AM 23. und 24.Februar jeweils 19:30Uhr INHALT Ein Tornado halsbrecherischer Pirouetten. Ballerinas auf Spitzenschuhen im Blitzlichtgewitter. Abstrakte Technobeats. Bei Richard Siegals neu gegründeter Kompanie »Ballet of Difference« begegnen sich klassische Ballett-Tradition, Contemporary Dance und Pop-Kultur auf Augenhöhe. Nach dem umjubelten Erfolg seines dreiteiligen Abends »My Generation« kehrt Richard Siegal mit »Ballet of Difference« zurück ins Kölner Schauspielhaus. Der neue Abend »On Body« beleuchtet den Körper aus unterschiedlichen Perspektiven: Als künstlerisches Ausdrucksmittel zwischen kultureller Codierung und künstlerischer Prägung, zwischen realer Präsenz und digitaler Repräsentation, sowie nicht zuletzt als Projektionsfläche kapitalistischer Aneignungsstrategien. Die drei Teile des Abends reflektieren nicht nur die ästhetischen Wendepunkte in [...]

Von | 14. Februar, 2018|

VIS MOTRIX

CocoonDance VIS MOTRIX Von und mit: Fa-Hsuan Chen, Martina de Dominicis, Tanja Marin Fridjonsdottir, Susanne Schneider // Choreografie, Regie: Rafaële Giovanola // Musik: Franco Mento // Raum-, Lichtgestaltung: Gregor Glogowski // Dramaturgie: Rainald Endraß Theater im Ballsaal Bonn - Fr 02.03. / 20.00 Premiere Weitere Aufführungen: Sa 03.03. / 20.00  - So 04.03. / 20.00  - Do 08.03. / 20.00  - Fr 09.03. / 20.00  - Sa 10.03. / 20.00 Zum Stück Die Körper wirken extrem angespannt, so, als ob sie sich den immer wieder anfallartig auftretenden, von unsichtbarer elektrischer Energie ausgelösten Gliederzucken entgegenstemmen wollten. Noch aber halten Oberkörper und Hüften, wie durch Klammern und Scharniere miteinander verbunden, die hybriden Wesen am Boden, beginnen die Verkopplungen aus Organismus und Maschine die [...]

Von | 5. Februar, 2018|

SO WHAT … mirage#4

aus der Reihe Body Visions von IPtanz Barnes Crossing Köln Fr. 23.2.2018 - 20 Uhr PREMIERE weitere Vorstellungen: Sa. 24.2.2018 - 20 Uhr - So. 25.02.2018 - 18 Uhr (bitte beachten Sie die unterschiedlichen Anfangszeiten) - Anschl. jeweils Publikumsgespräch mit den Künstler*innen   So what...mirage#4 / aus der Reihe Body Visions ist eine Bühnen- und Videoinstallation in Kooperation mit der Medienkünstlerin Parisa Karimi Cyborgs für den Haushalt, Hochleistungsimplantate und Hightech-Prothesen im Profisport, Diskussionen in Politik und Gesellschaft um Genderneutralität, Genmanipulation und Geschlechtsumwandlungen, unterschiedliche Funktionsweisen, Lebensrealitäten und Bedeutungsebenen von Körpern - inspiriert von diesen aktuellen Themen präsentierte IPtanz in den Monaten August bis November 2017 Tanzminiaturen an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum in Köln. Mit So what...mirage#4 kreiert das Team IPtanz nun in der Fortführung eine Bühnen- [...]

Von | 5. Februar, 2018|
Krefeld | Duisburg

DAS FESTIVAL MOVE! IST ZU ENDE GEGANGEN – EIN RÜCKBLICK

MOVE! - eine kleine Nachbesprechung von Klaus Dilger     Das Jahr ist beinahe schon Vergangenheit und Manches wird die Zeit überdauern, wenn auch mit unterschiedlicher Verfallsgeschwindigkeit. - Auch das Tanzjahr 2017 geht langsam zu Ende und in Krefeld wird dieses traditionell, schon seit 1994, mit dem Festival „MOVE! - Krefelder Tage für modernen Tanz“ beendet: Selten vielseitig ist es Heuer gewesen, was die Ensembles aus Nordrhein-Westfalen auf der grossen Bühne der Fabrik Heeder präsentiert haben, auch in der Qualität der Aufführungen, vor allem, was das diesjährige Gastland, die Niederlande, betrifft, denen auf noch zu klärende Weise die einstige Führungsrolle, neben Belgien, im zeitgenössischen und modernen Tanz der sogenannten „Freien Szene“ Europas abhanden gekommen zu sein scheint. Vieles spricht [...]

Von | 26. Dezember, 2017|

Bahorans Tanzsprache kann mehr als Hiphop

Shailesh Bahorans „Aghori“ zum Festival-Finale von „Move!“ Eine Nachtkritik von Bettina Trouwborst   Der Guru sitzt lange im Dunkeln. Der alte Mann hockt in seinem mönchskluftartigen Umhang am Boden, den Rücken zum Publikum, und blickt in den Nebel auf einen Hügel, der sich im Hintergrund abzeichnet. Es dauert ein Weilchen, bis sich auf der Anhöhe die schemenhaften Umrisse von Gestalten zeigen. Als es endlich hell wird, entpuppt sich der Berg als Schräge – für ein Hiphop-Ensemble die deutlich interessantere Spielwiese. Die mutmaßlichen Dynamiker allerdings hocken als blass geschminkte Ur-Menschen da, den Kopf tumb nach unten gerichtet. Ihre Oberkörper sind nackt, Bärte und Haare verfilzt. Die lautmalerische Klangcollage aus Knarzen, Klirren und anklingendem Hohngelächter passt vortrefflich zu diesem etwas unheimlichen [...]

Von | 26. November, 2017|

RÔNIN – MADE IN GERMANY

Takao Baba/E-Motion, Düsseldorf Videoimpressionen der Vorstellung vom 21.11. Dienstag ● 20 Uhr ● Studiobühne I Fabrik Heeder Choreographie: Takao Baba ● Performance: Takao Baba, Andrea Böge, Sefa Demirbas, Patrick Williams Seebacher und Rymon Zacharei In einer Performance zwischen House, Popping, Hip Hop, Tricking, Martial Arts und Zeitgenössischem Tanz gehen die fünf Tanzenden unterschiedlicher Herkunft der Frage nach der kulturellen Zugehörigkeit unserer Einwanderungsgesellschaft nach sowie dem Gefühl der Verbundenheit mit dem Land, in dem man lebt. Was macht es aus, japanisch oder türkisch zu sein, gleichzeitig aber auch deutsch? Welche Klischees sind in unseren Köpfen? Mit musikalischen und sprachlichen Zitaten von Kraftwerk, Wagner, Goethe und deutschem Schlager entwirft die Compagnie spielerisch ein eigenes Deutschlandbild, um ihre ganz persönliche Verortung in [...]

Von | 23. November, 2017|
metropole ruhr

Ballett Dortmund Premiere mit „Alice“ von Mauro Bigonzetti

Das Ballett Dortmund zeigt eine "Alice" im Wunderland zwischen Dorfmusik und Buchlektüren: eine Choreografie von Mauro Bigonzetti - in der Premiere vom 10.Februar 2018 im Opernhaus Dortmund VORAUSSCHAU AUS DER NACHT: Das Ballett Dortmund zeigt eine "Alice" im Wunderland zwischen Dorfmusik und Buchlektüren, eine Choreografie von Mauro Bigonzetti, die gleichzeitig die vierte Arbeit des langjährigen künstlerischen Leiters und ersten Choreografen des Aterballetto aus Reggio nell’Emilia für die Dortmunder darstellt. Mehr als die tänzerischen Leistungen des Ensembles, das kurz vor der Generalprobe eine Verletzung einer Hauptdarstellerin kompensieren musste, beeindruckten die wuchtigen Videoprojektionen des Licht- und Bühnengestalters Carlo Cerri und des OOOPStudio und die grandiose, live dargebotene Musik der drei Sängerinnen von ASSURD mit Enza Pagliara, gemeinsam mit dem Akkordeonvirtuosen Antongiulio Galeandro. [...]

Von | 11. Februar, 2018|

DANCING SOULS

DANCING SOULS Ballettabend mit Choreographien von Marguerite Donlon, Alejandro Cerrudo und Alfonso Palencia 2., 7- und 10.Februar jeweils 19:30 Theater Hagen Choreographien von Marguerite Donlon, Alejandro Cerrudo und Alfonso Palencia Aufführungsdauer: 2 Stunden 15 Minuten Zwei Pausen BESCHREIBUNG »Tanz ist die verborgene Sprache der Seele.« Martha Graham SOMA Mal selbstironisch, mal witzig, mal bizarr, so beschreibt die irische Choreographin Marguerite Donlon ihre Stücke. Mit Leichtigkeit verbindet sie in ihren Kreationen klassisches Handwerk mit zeitgenössischer Power und zelebriert die Tänzer und ihre persönlichen Stärken. Von dieser international gefragten Künstlerin, die mit Ballettcompagnien rund um den Erdball arbeitet(e), ist innerhalb dieser Produktion die Choreographie Soma aus dem Jahre 2011 zu erleben. Diese thematisiert die Sehnsucht des Menschen nach der Unendlichkeit. Wie können wir [...]

Von | 26. Januar, 2018|

SCHWANENSEE

Ballett in vier Akten von Ben Van Cauwenbergh nach Marius Petipa Musik von Pjotr I. Tschaikowsky PREMIERE AM 27.JANUAR 2018 19:00 Uhr - AALTO-THEATER · 18:30 EINFÜHRUNG IM FOYER Auf seiner Geburtstagsfeier lernt der Prinz zwei fremde Mädchen kennen, die ihn zutiefst beeindrucken. Da ist zum einen die geheimnisvolle und schüchterne Odette und zum anderen die verführerische, aber hochnäsige Odile, die in Begleitung eines Fremden namens Rotbart ist. Völlig erschöpft schläft der Prinz nach dem Fest ein und träumt: Er erwacht mitten im Wald und da sieht er sie wieder – Odette in Gestalt eines weißen Schwans! Sogleich verliebt sich Siegfried in Odette, doch auf ihr lastet ein Fluch des Magiers Rotbart, der nur durch wahre Liebe gebrochen werden kann. [...]

Von | 26. Januar, 2018|
Wuppertal

„Viktor“ by Pina Bausch at Saddlers Wells

"Der Tod ist allgegenwärtig..." Unsere Impressionen aus der Wiederaufnahme des Pina Bausch Stückes im Februar 2017 in Wuppertal anlässlich der Gastspiele in London im Februar 2018: ...In multiplen Ebenen und Facetten, funkeln vereinzelte Fragmente als Verweise auf Rom als die ewige Stadt, Stadt der Brunnen und Treppen, Stadt der Ausgrabungen, der Welt-Kirche, die ihren Namen trägt, aber auch als die Stadt der Toten, ihren Gräbern und ihren Geistern durch den abgründigen Boden des Bühnengeschehens, wie dies typisch ist für die Tanz-Collagen der Wuppertaler in dieser Schaffensperiode, Rom, Stadt der Spiele, der Verlierer und der Sieger, und nicht zuletzt das Rom, das Fellini mit seiner Filmhommage unsterblich gemacht hat. Was immer Pina Bausch und ihren genialen szenischen Architekten Peter Pabst [...]

Von | 8. Februar, 2018|

Kinder zum Olymp… es war einmal!

Jugendprojekt "Veränderung" - Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und Gesamtschule Barmen   Ein Kommentar von Klaus Dilger   Es ist ein Klischee, aber eines das nicht an der Wirklichkeit vorbeigeht: Wuppertal ist berühmt für seine Schwebebahn und für Pina Bausch und ihr Tanztheater Wuppertal - und in 2020 wird man sich weltweit erinnern, dass Friedrich Engels hier gelebt und gewirkt hat, zeitweise zusammen mit Karl Marx, - und vielleicht wird dann die Eine oder der Andere sagen - Wuppertal scheint ein gutes Pflaster zu sein für Visionäre. Es geht ein Flair aus von dieser Stadt, das zunehmend spürbar wird und für nicht wenige „Zugereiste“ sorgt und sorgen wird, auf Grund eines, noch immer ein wenig diffusen, kreativen Potentials, weit über [...]

Von | 3. Februar, 2018|

Pina Bausch Fellowships: „Warum denn nicht… „

… die Künstler frei bestimmen lassen, wohin es gehen soll?   Ein Kommentar zu „Pina Bausch Fellows 2018“ von Klaus Dilger   Professionelle Tanzbefasste und Tanzbegeisterte ohne berufliche Verbindung, Tänzer- und ChoreographINNEN-Kollegen, selbst das Ministerium für Kunst und Wissenschaften des Landes, in Form seiner Tanzbeauftragten, stellten sich in den Dienst eines Projekts, zu dem zwei Stiftungen, die Pina Bausch Foundation und die Kunststiftung NRW, alle Werkzeuge und Bestandteile zur Verfügung gestellt hatten, geleitet von dem einzigen Wunsch, dass die Umsetzung des Künstlervorhabens bestens gelingen möge und das Ergebnis begeistert oder zumindest neue, interessante Sinneseindrücke vermitteln wird: SUPPEN! Ja, es ging ums Suppen kochen (vorbereiten) - und dabei mit den Rezeptelieferanten (den vier ausgewählten Künstlern) nicht nur über deren Lieblingssuppen [...]

Von | 29. Januar, 2018|