25.08.2014
News

PREMIERE IP-TANZ AM 29.8. UM 20:30 UHR: time is time is… Teil 3 aus der Reihe „tanzSTOPP“ ein Kooperationsprojekt mit der TrustDanceTheatre, Seoul eine Tanzproduktion über Raum und Zeit

©IP tanz

time is time is…

 

Teil 3 aus der Reihe „tanzSTOPP“
ein Kooperationsprojekt mit der TrustDanceTheatre, Seoul
eine Tanzproduktion über Raum und Zeit
- parallele Welten begegnen einander -

 

Uraufführung:

29.08.2014 20:30 Uhr

Weitere Aufführungen:

30.08.2014 20:30 Uhr

31.08.2014 20:30 Uhr

Ausblick: Ausschnitte aus time is time is…. werden bei der langen Theaternacht (02.10.) in der St. Gertrud Kirche (Köln) gezeigt.

18. & 19.11.2014 Seoul, Korea

http://www.ip-tanz.com/

 

Orte:

1.)  Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln, Foyer

2.)  St. Gertrud Kirche, Krefelder Straße 57, 50670 Köln

3.)  Öffentlicher Ort: Domtreppe, Komödienstrasse, Köln
www.ip-tanz.com

 

 

Im Rahmen der Kooperation haben beide Choreografinnen mit beiden Ensembles gearbeitet. Um 20 Uhr eröffnen die Compagnien IPtanz (Köln) und Trust Dance Theater (Seoul; Korea) den Abend gemeinsam im öffentlichen Raum (an der Domtreppe). Dann begeben sich die Tänzer der Kölner Compagnie IPtanz ins Rautenstrauch-Joest-Museum und die koreanischen Tänzer in die St. Gertrud Kirche, wo sie zunächst um 20:30 Uhr die Inszenierung zeigen, die mit den jeweils eigenen Choreografen (IPtanz – Ilona Pászthy, Trust Dance Theater – Hyeonhee Kim) entwickelt wurde.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt tauschen die Tänzer der beiden Compagnien den Ort, dann wird in der St. Gertrud Kirche die choreografische Arbeit von Hyeonhee Kim mit den Tänzern von IPtanz zu sehen sein. Im Rautenstrauch-Joest-Museum zeigen die koreanischen Tänzer ihr Ergebnis aus der Arbeit mit Ilona Pászthy.
In einem Veranstaltungsort erlebt der Zuschauer die choreografische Handschrift von Ilona Pászthy und im anderen die von Hyeonhee Kim, an beiden Orten sieht das Publikum also beide Compagnien.

 

Koreapremiere in Seoul am 18. und 19.11.2014

 

 

 

Was ist ZEIT? Ist Zeit wirklich messbar? Können wir behaupten, Zeit sei anders, als wir denken? Beeinflusst das unsere Empfindung? Eine Betrachtung des ZEIT-Begriffs vor dem Hintergrund kultureller Unterschiede in Umgang und Definition von Zeit. Ilona Pászthy und ihr Team werden zusammen mit dem TrustDanceTheatre / Seoul / Korea an 3 Orten (St. Gertrud, Rautenstrauch-Joest-Museum, öffentlicher Raum) „zeit“gleich „Zeiträume“ erschaffen, an denen gleich“zeit“ig 3 Performances/Videoinstallationen uraufgeführt werden. In der St. Gertrud Kirche, im Rautenstrauch-Joest-Museum und an einem öffentlichen Platz in Köln entstehen Parallelwelten, die zur selben „Zeit“ existieren, zwischen physikalischen, philosophischen und alltäglichen Momenten des Zeitbegriffs, zwischen Gewohntem und Fiktion. Die Videoebene spannt mit der medialen Arbeit ein Netz zwischen den unterschiedlichen Teilen, die den Raum als 3-dimensionales Konstrukt in Frage stellt.

 

Karten: karten@ip-tanz.com oder 0157 59 62 01 95
Karten: 14 € erm. 9 €
Kombiticket St. Gertrud und RJM 20 € erm. 14 €
Mit einem Kombiticket können Sie die Vorstellung an zwei Abenden an den verschiedenen Orten sehen.
Vorstellungen im öffentlichen Raum sind eintrittsfrei

Choreografie: Ilona Pászthy, Hyeonhee Kim
Tanz/Performance
IPtanz: Yuta Hamaguchi, Jelena Pietjou, Max Pothmann
TrustDanceCompany: Chang Ik, Young Chan, Dong Uk, Sun Young
Bühnenbild: miegL
Musik: Zsolt Varga
Videoinstallation: Lyoudmila Milanova
Technik: Gerd Weidig
Dramaturgie: Judith Ouwens
Produktionsbezogene Pressearbeit: Inga Haschke (Mechtild Tellmann Kulturmanagement)
PR/Management IPtanz: transmissions, Jessica Otten

25.08.2014
News

SILKE Z. – RESISTDANCE IST EINGELADEN ZUM Tanztreffen der Jugend – Bühne 2014 Haus der Berliner Festspiele – am SO. 31.08.2014, 19:30

©Werner Meyer – meyersoriginals

 

AUSZEICHNUNG:

SILKE Z. – RESISTDANCE IST EINGELADEN ZUM

 

Tanztreffen der Jugend – Bühne 2014
Haus der Berliner Festspiele
SO 31.08.2014, 19:30

 

Silke Z. / resistdance., Köln
in Zusammenarbeit mit Alexandra Dederichs und
Felix Marchand

 

In den Episoden 4 und 5 der Tanzserie Unter Uns! werfen wir einen Blick auf die unter Zwanzigjährigen. Ist es die Generation Amok, Rausch, Facebook, Porno? Oder die Generation der Pragmatiker, die sich früh um Karriere, Sicherheit und Familie kümmert und eigentlich recht optimistisch in die Welt blickt? Sind sie vielleicht erwachsener als ihre Eltern, die doch so gerne das ewig Jugendliche und Kumpelhafte zelebrieren. Oder sind sie vielleicht “nur” so vielfältig, wie die Welt in der sie leben?

MIt: Nathalie Ziehtek und Katharina Huck, Justin Marsiglia und Stefan Henaku-Grabski

more information: www.resistdance.de

24.08.2014
deutsch: kritiken / interviews, News

VON DEN PUBLIKUMSMASSEN ERDRÜCKT – FREIraum ENSEMBLE MIT DER PREMIERE VON „euphOria“ IM FREISTAAT ODONIEN

©TANZweb klaus dilger

 

VON DEN PUBLIKUMSMASSEN ERDRÜCKT – FREIraum ENSEMBLE MIT DER PREMIERE VON „euphOria“ IM FREISTAAT ODONIEN

 

eine Nach(t)kritik von Klaus Dilger

 

 

Von den Publikumsmassen erdrückt – verletzt wurde niemand, zu Schaden kam die Performance „euphOria“, die am Samstagabend im Freistaat für Kunst und Kultur ODONIEN zur Premiere gelangte!

 

Sehr viel mehr als dieses Fazit liesse sich ohne den Besuch der Generalprobe kaum sagen, denn die wenigsten der geschätzten zweihundert Premierenbesucher dürften auch nur gefühlte dreissig Prozent des Geschehens uneingeschränkt, wenn überhaupt, gesehen haben.

 

 

SITE SPECIFIC PERFORMANCES UND IHRE TÜCKEN UND CHANCEN

Hier kollidieren zum Leidwesen der potentiellen Zuschauer aber auch der Darsteller, ein überaus erfreuliches Publikumsinteresse für eine Tanzperformance an einem aussergewöhnlichen (und ausserordentlich spannenden) Veranstaltungsort und der (fast zwangsläufige) Mangel an Erfahrung , mit dieser Menge selbst ein präzises und gut gestaltetes Bewegungsmanagement zu erarbeiten, das Jedem erlaubt hätte zur Gänze das jeweilige Stück mit zu erleben. Nur so hätte es auch für die Performer selbst gelingen können, den Spannungsbogen der teilweise sehr sehenswerten und in seinen besten Momenten überraschenden Bilder aufrecht zu erhalten.

 

 

Zu diesen Momenten zählte (in der Generalprobe) dieser eigenartige Reigen, zu dessen Beobachtung durch Lücken eines trennenden Zaunes mit entfernt wahrnehmbaren „Panlauten“ gelockt wurde, auf dem Weg zu einer … ja was eigentlich? Einer vermeintlichen Veranstaltungshalle? – Dieser Schreittanz auf einem romantischen Wiesengrund inmitten von Eisenbahnbrücken und Altmetall, erhascht durch Brombeersträucher und viereckigen Maschendrahtzaunöffnungen, liess Wesen erahnen, die kurz zuvor noch entfernt, auf dem Schotterweg im Gegenlicht, als Aliens an einen Steven Spielberg Film erinnerten. Sie waren zu Elfen und Faunen geworden, in deren Treiben man sich verlieren konnte und die am Ende von einer  Exhibitionistenkarrikatur aus dem abendlichen Paradies verscheucht wurden.

 

 

 

Gleich neben dem Zaun öffnen sich grosse, vorher nicht wahrgenommene Durchgänge, die wie in eine Betonwand gesprengt erscheinen und laden ein, den sich nun öffnenden, hinter dem kleinen Vorplatz liegenden Raum mit der grossen Fensterfront zu betreten, der gleichzeitig ebenso heruntergekommen erscheint wie ein  wärmendes Kaminfeuer im Winter versprechend.
Durch einen gleissenden Korridor aus Licht betreten nach und nach, wie auf dem Laufsteg einer Pariser Fashion Show, die „Elfen“ und „Faune“ diesen langen schmalen Raum.
In ihren zuckenden Tanzbewegungen, die sie unaufhaltsam einem uns verborgenen, gegenüberliegenden Raum zuführen, werden sie von anderen Wesen, die an die Serie „Raumpatrouille“ aus den siebziger Jahren erinnern, partiell in feine Folie verpackt. Sie entschwinden nach und nach, während eine wunderschöne Cellistin am Ende des uns vertrauten Raumes mit ihrer Präsenz die Aufmerksamkeit fesselt und die mit ihrem Spiel den Raum erfüllt, in den die Plastikwesen nun langsam wieder zurückkehren und …..

und so weiter und so weiter……….

 

 

Wir wissen es wie gesagt nur aus der Generalprobe, ebenso wie um die skurrilen und teils makabren Szenen, um die „engelsgleichen“ Wesen, um den steten Widerstreit zwischen Apollon  und Dionysos und und und,  und das ist Schade! Auch das haben wir schon gesagt.

 

Dass die Performance (gesehen auf der Generalprobe) neben der Erschaffung wunderschöner und rätselhafter Bilder und Szenen mit einem engagierten, vielköpfigen Ensemble auch Vieles aufzuweisen hat, das weitaus weniger interessant und neu ist, sei hier nicht verschwiegen! Dies wird vor Allem dann besonders deutlich, wenn die Vielschichtigkeit und die Magie des Ortes ODONIEN mit zu viel an Banalem, vielfach Gesehenem und missionarischen Fingerzeigen und Phrasen, wie etwa in den finalen Szenen, vollgestellt wird.
All dies liesse sich noch leicht bearbeiten und vielleicht täte dem noch jungen Ensemble ein erfahrener Choreograph und Dramaturg als Mentor gut.

 

Allen Beteiligten wäre zu wünschen, diese Herausforderungen anzunehmen, ehe die Publikumsmassen wieder in den Freistaat Odonien strömen, um die kommenden Aufführungen am 27./28./29./30.08.2014 jeweils um 20:30 Uhr zu sehen.

 

 

 

Von und mit: Kathrin Blume-Wankelmuth, Marje Hirvonen, Lisa Kirsch, Melanie Müller, Ronja Nadler, Pepi, Lukas Pergrande, Hannah Platzer, Ruben Reniers, Arthur Schopa, Karoline Strys & Nicola Wähner | Musik: Detlef Heidkamp & Raimund Kroboth

 

P.S.: Es ist den Künstler kaum zu verdenken, dass sie kein zahlendes Publikum zurückweisen wollen oder deren Anzahl gerne beschränken, besonders dann nicht, wenn es sich um ein zwölfköpfigen Ensemble und eine Reihe von Technikern handelt, die im Hintergrund wirken, wenn die Fördersummen, die Tanzkünstler als Unterstützung für deren Arbeit erhalten nur als schamlos bezeichnet werden können, gemessen an den Erfordernissen professionellen Arbeitens und des Lebens davon.

 

22.08.2014
News, Videos

euphOria – TEASER from FREIraum ensemble filmed|edited by Frank Erler – PREMIERE: 23.AUGUST; 20:30UHR – FREISTAAT ODONIEN

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euphOria – TEASER

 

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filmed|edited by Frank Erler

Arthur Schopa und Ruben Reniers haben 2013 die Tanzperformance „FREIraum“ produziert und sich nun mit Künstlern aus den Bereichen Tanz, Musik und Schauspiel zu einem Ensemble zusammengefunden.

 

Das FREiraum-Ensemble freut sich, die Tanztheaterproduktion “euphOria” diesjährig mehrmals im ODONIEN zu präsentieren.
Inspiriert von der außergewöhnlichen Spielstätte ODONIEN – Freistaat für Kunst und Kultur in Köln, hinterfragt das Ensemble auf kritische, unterhaltsame und amüsante Weise Themen wie Unterdrückung, Hierarchien, Konsum, Stress und Freiheit.

 

Premiere am 23.08.2014 um 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen am 27./28./29./30.08.2014 jeweils um 20:30 Uhr. Dauer: 90 min. inkl. Pause.

Info: freiraum-ensemble.com

 

Künstlerische Leitung: Ruben Reniers, Arthur Schopa;
Tanz/Schauspiel: Kathrin Blume-Wankelmuth, Marje Hirvonen, Lisa Kirsch, Melanie Müller, Ronja Nadler, Pepi, Lukas Pergrande, Hannah Platzer, Ruben Reniers, Arthur Schopa, Karoline Strys & Nicola Wähner
Musik: Detlef Heidkamp & Raimund Kroboth
Foto: Anna Rehkämper
Teaser / Video / Edit: Frank Erler