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Krefeld TANZT zeitgenössisch

Fabrik Heeder Krefeld

MOVE! 15. Krefelder Tage für modernen Tanz

28. Oktober bis 26. November 2016


www.krefeld.de/heeder

www.TANZwebkrefeld.de











www.krefeld.de/heeder, www.TANZwebkrefeld.de


Die Tanztage „MOVE! – Krefelder Tage für modernen Tanz“ laden in diesem Jahr zum 15. Mal ein, die Vielgestaltigkeit der zugleich eindringlichen wie flüchtigen Kunstform „Tanz“ in einem abwechslungsreichen Programm zu erleben.


In Nordrhein-Westfalen gibt es eine lebendige freie professionelle Tanzszene, ebenso wie im diesjährigen Gastland Großbritannien. Das 15. „MOVE!“ zeigt vom 28. Oktober bis 26. November verschiedene Facetten des zeitgenössischen Tanzes, seine vielfältigen Ausdrucksformen und seine große Bandbreite – Tanz auf hohem künstlerischen Niveau.


Dieses wird möglich dank der finanziellen Unterstützung durch die Ministerpräsidentin des Landes NRW und durch die Kunststiftung NRW. „MOVE!“ erfährt außerdem eine Unterstützung durch die Mittelzentrenförderung TANZ des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW für die Fabrik Heeder. Die Gastspiele aus Großbritannien am 28.10. und 26.11.2016 werden zudem mit freundlicher Unterstützung des British Council realisiert.


„MOVE!“, das sind in diesem Jahr acht Tanzabende von fünf Compagnien aus NRW  - mit einer Premiere - und drei Ensembles aus Großbritannien, zwei Aufführungen für Kinder sowie das ergänzende Rahmenprogramm mit Einführungen, Gesprächen, einer Fotoausstellung und einem Filmprogramm.


Die eigene Reihe des Kulturbüros der Stadt Krefeld bietet seit 1994 eine wichtige und wertvolle Auseinandersetzung mit der kosmopolitischen Tanzkunst, die aktuelle, gesellschaftsrelevante Themen der Zeit verhandelt - sehr unterschiedlichen Themen, wobei in dieser Ausgabe ein starker Fokus auf Wahrnehmungsformen des Körpers gesetzt ist. Bewegung, Tanz, der Körper, der Umgang mit Wahrnehmungsmustern von Körperlichkeit wird in verschiedene Zusammenhänge stellt, sei es z.B. im Zusammenspiel mit Bildern, dem Film, dem gesprochenen Wort. Ausdrucksformen verflechten sich, der Blick der Betrachtenden verändert sich.


Zur Eröffnung der Reihe zeigt am 28. Oktober die Company Chameleon aus Manchester ihre Produktion “Beauty of the beast”. In dem von der Kritik hochgelobten dynamischen Stück bieten sechs junge, ausdrucksstarke Tänzer einen augenzwinkernden, bewegenden und subversiven Blick auf männliche Gruppendynamik. Die inspirierenden, kraftvollen Tanzproduktionen der Company Chameleon touren weltweit.


Aus Großbritannien sind außerdem die Produktionen „Tracing Gestures“

der Stephanie Schober Dance Company aus London zu sehen sowie die Produktion „Rising“

der Aakash Odedra Company aus Leicester.


In „Kaiserkleider“ treffen die Choreographin und Tänzerin Henrietta Horn aus Essen, der Klang- und Medienkünstler Frank Schulte und der Video- und Lichtkünstler Reinhard Hubert mit ihren unterschiedlichen Medien aufeinander.


Die Compagnie CocoonDance aus Bonn macht in „No body but me“ die mediale Wahrnehmung des Körpers bewusst, indem sie filmische Effekte auf die Körper der Tänzerinnen und Tänzer rücküberführt und -übersetzt.


Nach der erfolgreichen Open air-Uraufführung im Rahmen der Reihe „MOVE! in town“ im Juli in Krefeld wird von der Düsseldorfer Compagnie HartmannMueller nun eine Weiterentwicklung und Veränderung des Stückes für den Bühnenraum zu sehen sein. Unter dem Titel „Du bist nicht allein“ wird am 17. November die Premiere zu sehen sein.


Verena Billinger & Sebastian Schulz, Düsseldorf/Frankfurt, sind erstmalig zu Gast in der Fabrik Heeder, wenn sie am 19. November  ihre Produktion „Unlikely Creatures (1) who we are“ präsentieren.


Der dynamische Tanzstil Julio César Iglesias Ungos findet sich auch in seinen choreographischen Arbeiten wieder, die von starker Physis und der experimentellen Ästhetik des Tanztheaters geprägt sind. Das Stück “Invisible Wires”, das bei MOVE! zur Aufführung kommt, entstand als eine gemeinsame Produktion mit der spanischen Compagnie La Macana.


Darüber hinaus ist außerdem eine Kinderproduktion der Choreographin Barbara Fuchs/ tanzfuchs Produktion eingeladen. Fahrradschlauch-Schnecken, Reifen-Möbel, Luftpumpen-Küsse und mittendrin eine Tänzerin, die sich bewegt als wäre sie aus Gummi!  In „Pfffhh…“ treibt das Gummi-Mädchen scheinbar knochenlos und recht biegsam durch ihre eigene Welt.


Im Rahmenprogramm gewährt der Tanzfilm „Mr. Gaga“ des Regisseurs Tomer Heymann  intime Einblicke in das Leben und Arbeiten des Ausnahme-Choreographen Ohad Naharin, der weltweit als einer der herausragenden zeitgenössischen Choreographen gefeiert wird.


In der Fotogalerie Heeder zeigt der Kölner Theaterfotograf, Grafiker und Musiklabel-Inhaber Karl Werner Maria Meyer Tanzfotografien unter dem Titel „Die Bewegung greifen.“ Zur Eröffnung und Einführung in die Ausstellung spricht am 4. November der Journalist Thomas Linden.


Die Tanzreihe wird mit Einführungen und Publikumsgesprächen sowie einem musikalischem Ausklang zum Festivalende mit dem Duo Neunkirchen/von Sommerfeld abgerundet.


Das Programm macht neugierig auf die Kreativität, Fantasie und Innovationskraft sowie auf ausdrucksstarke Bewegungen und Bilder, macht neugierig auf das, wofür der zeitgenössische Tanz steht.


Karten für die Tanzgastspiele können ab Montag, dem 26. September, im Kulturbüro der Stadt Krefeld, Friedrich-Ebert-Strasse 42, 47799 Krefeld, Tel. 02151/583611,

kultur@krefeld.de, reserviert oder erworben werden.

Neben den Einzeltickets ist das MOVE!-Festivalticket für vier verschiedene

Abendvorstellungen nach vorheriger Wahl für € 39,- /erm. € 22,50 erhältlich.  




VERANSTALTUNGSORT:

Kulturzentrum Fabrik Heeder

Virchowstraße 130

47805 Krefeld

Tel. 02151/ 862600

www.krefeld.de/heeder

www.TANZwebkrefeld.de


Die Fabrik Heeder befindet sich in Gehweite des Krefelder Hauptbahnhofs, Ausgang Südseite. Kostenfreie Parkmöglichkeiten befinden sich hinter der Fabrik Heeder.

Die Studiobühnen erreichen Sie über den Eingang C.


Neben den Einzeltickets ist das MOVE!-Festivalticket für vier verschiedene

Abendvorstellungen nach vorheriger Wahl für € 39,- /erm. € 22,50 erhältlich.  



Vorverkauf und Kartenreservierung ab 26. September:

Kulturbüro der Stadt Krefeld

Friedrich-Ebert-Straße 42

47799 Krefeld

Tel. 02151/583611

kultur@krefeld.de


Veranstalter: Kulturbüro der Stadt Krefeld









Gefördert durch die Kunststiftung NRW










und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW





   




„MOVE!“ erfährt außerdem eine Unterstützung durch die Mittelzentrenförderung TANZ des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW für die Fabrik Heeder.


Die Gastspiele am 28.10. und 26.11.2016 werden mit freundlicher Unterstützung des British Council realisiert.






 

TANZ AUS NRW IN NRW UND DARÜBER HINAUS SICHTBAR MACHEN







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TANZweb.org


Recherche, Arbeitsprozesse und Auseinandersetzungen im und mit dem TANZ und vor Allem die daraus entstehenden Werke und die damit verbundenen Künstlerpersönlichkeiten sichtbar und erlebbar zu machen, ist eines der zentralen Themen von SEEDance, der Trägergesellschaft von TANZweb.org.


Das Schreiben von TANZ und die Interpretation dieser "Texte" und deren Autoren durch die Tanzkünstler (aber auch die Rezeption dessen in Wort und Bild) liefern Gesellschaften und Individuen gleichermaßen authentische Ansätze für Gestaltungs- und Überlebensstrategien des Einzelnen in einer zeitgenössischen Wirklichkeit und der Fiktion und Vorbereitung einer nahen Zukunft.


Die Kunstform TANZ konzentriert sich weitgehend auf die letzte Bastion des Individuums zur Bestimmung seiner Identität in einer globalen und weitgehend virtuellen Welt: den eigenen Körper und dessen unverwechselbare Abgrenzung, Dynamik und Bewegung in Raum und Zeit.


Aufbauend auf die Erfahrungen und Erfolge von tanZwebkoeln.de soll beginnend in 2014 mit der konsequenten Ausweitung zunächst auf die südliche Rheinschiene, sukzessive das proklamierte Tanzland NRW in seinen einzelnen Hochburgen, Zentren und Ballungsgebieten erfasst und begleitet werden.


Das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) | Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen fördert die Sichtbarmachung von Tanzstädten und -regionen in NRW in Kooperation mit TANZweb.org


Als Ziel haben wir uns als Unternehmen TANZweb.org, gemeinsam mit privaten Mäzenen und Förderern, vorgenommen, das "TANZwebNRW.de" (und darüber hinaus) in naher Zukunft in ein europäisches Netzwerk einzubinden.



 

KURZE NACHTKRITIK ZUR ERÖFFNUNG DES MOVE! FESTIVALS 2016

„BEAUTY OF THE BEAST“

Move! - Krefelder Tage für modernen Tanz“ in der Fabrik Heeder eröffnet mit der Company Chameleon aus Manchester


Von Bettina Trouwborst



Als „unverzichtbaren Teil der Tanzlandschaft Nordrhein-Westfalens“ bezeichnete Stefanie Jenkner, Sprecherin des Kulturministeriums, das Festival „Move! - Krefelder Tage für modernen Tanz“ bei der Eröffnung seiner 15. Jubiläumsedition gestern abend in der Fabrik Heeder.  Für die Tanzszene des Landes sei es eine wichtige Plattform geworden. Das hörte Jürgen Sauerland-Freer natürlich gern. Der Leiter des Krefelder Kulturbüros blickte kurz zurück auf die Anfänge, als vor 22 Jahren das Ensemble Mind The Gap hier auftrat. Der Name der britischen Tanzcompany sei aus heutiger Sicht richtungweisend gewesen – „Beachte die Lücke“: Einen Aufführungs- und Produktionsort für den zeitgenössischen Tanz habe man entwickeln wollen. Und heute sei, so Sauerland-Freer, 'Move!' das Herzstück des Engagements der Stadt Krefeld für den zeitgenössischen Tanz. Neben den Produktionen aus NRW blitzen jedes Jahr Gastspiele eines anderen Landes als Highlight auf: Diesmal sind drei britische Tanzstücke zu sehen. Zum Auftakt  feuerte die Chameleon Company aus Manchester eine geballte Ladung Testosteron in dem gut gefüllten ehemaligen Fabrikgebäude ab.


In „Beauty of the Beast“ präsentieren sechs exzellente Tänzer die Schönheit der Bestie Mann. Zwischen schmunzelnder Selbstironie, Nachdenklichkeit und Dramatik wirbeln die ansehnlichen Mannsbilder durch eine Stunde kontrastreicher Szenen. Dem Publikum gefiel's. ...


Hier geht es zur ausführlichen Nachtkritik:

SENSIBEL - INTELLIGENT - KUNST

              „KAISERKLEIDER“

AM 28.10. IM PACT ZOLLVEREIN URAUFGEFÜHRT

AM 04.11. IN DER FABRIK HEEDER BEI MOVE!

Konzept, Choreographie, Tanz: Henrietta Horn ● Sound: Frank Schulte ● Licht- und Video: Reinhard Hubert

In „Kaiserkleider“ treffen die Choreographin und Tänzerin Henrietta Horn, der Klang- und Medienkünstler Frank Schulte und der Video- und Lichtkünstler Reinhard Hubert mit ihren unterschiedlichen Medien aufeinander. Treffpunkt der drei ist ein Märchen von Hans Christian Andersen: Des Kaisers neue Kleider.


In „Kaiserkleider“ geht es um Lüge und Wahrheit, um listigen Betrug und eine wahrhaft kaiserliche Pleite. Die Moral erschließt sich von selbst, Mittelpunkt ist eher das Hintergründige der Geschichte und der Text an sich. Durch zufälliges Wiederholen und Betonen einzelner Passagen und Worte wird der Text in einen immer wieder neuen Kontext gestellt. Das gelesene Wort wird die Grundlage der musikalischen Gestaltung und der Text die Grundlage für die Bewegung.

Die künstlerischen Akteure fragen nach Themen wie Sein und Schein, selektiver sowie objektiver Wahrnehmung und erforschen immer wieder die Frage nach den künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten im zufallsgenerierten Geschehen. 

„Kaiserkleider“ befasst sich mit Erwartung und Wahrnehmung, hinterfragt, fordert und trennt,  Sparten werden getauscht, Aufgaben neu verteilt. In der konzentrierten Atmosphäre des Theaterraums entsteht, was sich sogleich wieder verwirft, weil es sich hinterfragt und untergräbt. HIER GEHT ES ZUR NACHTKRITIK

Sonntag | 06.11. | 18 Uhr | Studiobühne I

17.30 Uhr Einführung durch die Compagnie

CocoonDance, Bonn

NO BODY BUT ME

Choreografie, Regie: Rafaële Giovanola ● von und mit: Fa-Hsuan Chen, Martina De Dominicis, Alvaro Esteban, Werner Nigg, Inma Rubio, Susanne Schneider und Brice Taupin


Die Compagnie CocoonDance macht in „No body but me“ die mediale Wahrnehmung des Körpers bewusst, indem sie filmische Effekte auf die Körper der Tänzer/innen rücküberführt und -übersetzt. Die sich entsprechend verändernde Wahrnehmung des Körpers führt zu einem neu-konstruierten Blick der Betrachtenden, die am Ende des Abends die Bearbeitung des eigenen Blickes verspüren: Ihre Augen haben mitgetanzt.


Körper und Film – das ist eine genauso unauflösliche wie faszinierende Beziehung. Körper stehen im Blickpunkt der Kamera. Diese richtet sich nach ihnen, verfolgt sie, fängt sie ein, stellt sie still, löst sie auf oder wirbelt sie herum, tastet sie ab und schwelgt in ihren Bewegungen, Gesten und Gesichtern.

In dieser Beziehung ist umgekehrt der Körper ohne das Medium Film nicht vorstellbar. Medien schreiben sich direkt in die körperliche Wahrnehmung ein, an ihrem Modell wird die Eigenwahrnehmung ebenso wie die Entäußerung der Körper geübt.


CocoonDance wurde 2000 von Rainald Endraß und Rafaële Giovanola in Bonn gegründet. Die Schweizerin Rafaële Giovanola war acht Jahre Ensemblemitglied von William Forsythes Frankfurter Ballett und arbeitete anschließend mit Pavel Mikuláštik am Choreographischen Theater in Bonn. Seit 2004 bespielt und leitet CocoonDance die Sparte Tanz im Bonner theaterimballsaal.

www.cocoondance.de


Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Bundesstadt Bonn und Théâtre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande, NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Koproduziert durch: Hessisches Staatsballett / Staatstheater Darmstadt & Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Théâtre du Crochetan, Monthey, theaterimballsaal, Bonn.


Eintritt: € 13,- / erm. € 7,50

Freitag | 04.11. | 19 Uhr | Fotogalerie Heeder

Ausstellungseröffnung

DIE BEWEGUNG GREIFEN

Tanzfotografien von Karl Werner Maria Meyer, Köln

Zur Eröffnung und Einführung in die Ausstellung spricht der Journalist Thomas Linden, Köln.

Musikalischer Beitrag: Soul- und Jazzsänger Udo Schild, Köln


HIER GEHT ES ZUR LAUDATIO


Bewegung ist das Leitmotiv der fotografischen Momentaufnahmen des Kölner Theaterfotografen, Grafikers und Musiklabel-Inhabers Karl Werner Maria Meyer.

„Der Tanz zählt zu den schwierigsten Sujets der Fotografie. Hier ist nicht nur die Einfühlung gefragt, mit der ein Fotograf der Bewegung einer Szene folgt, sondern er muss auch den Mut besitzen, den Tänzern mit der Kamera auf den Körper zu rücken. Karl Werner Maria Meyer ist ein Meister der Tanzfotografie, er verfügt sowohl über die Erfahrung wie über das Talent, das man braucht, um einer Choreographie das Bild zu liefern, auf das hin sie komponiert ist. Denn der moderne Tanz will uns die Gegenwart des Körpers erfahrbar machen – und die besteht nicht in schwereloser Grazie. Es ist die spezifische Erscheinung von männlichen und weiblichen Körpern, aus der sich heute die Erotik des Tanzes speist. Sie im Kontinuum der Bewegung mit der Kamera zu erfassen und uns im Bild zu dokumentieren, gehört zu den besonderen Gaben Karl Maria Werner Meyers. Der Tanz als Medium der Bewegung, dessen Schicksal die Flüchtigkeit ist, verlangt nach Fotografen wie ihm, die uns in ihren Bildern den lustvollen Reichtum der Tanzkunst erst so recht eröffnen.“ Thomas Linden

www.meyeroriginals.com und www.meyerrecords.com


Öffnungszeiten (bis 29. Januar 2017): mo – mi 8 bis 16 Uhr, do 8 bis 17.30 Uhr,

fr 8 bis 12.30 Uhr, bei Veranstaltungen der Reihe „MOVE!“ und nach Vereinbarung.

Eintritt frei

Montag | 07.11. | 20 Uhr | Studiobühne II

Tanzfilm in Heeder

MR. GAGA

Israel, Schweden, Deutschland, Niederlande 2015, 

Buch und Regie: Tomer Heymann, 100 Min.,

Originalversion (Englisch, Hebräisch) mit deutschen Untertiteln


„Mr. Gaga“ gewährt intime Einblicke in das Leben und Arbeiten des Ausnahme-Choreographen Ohad Naharin. Der Film zeigt in kraftvollen Bildern die Schönheit seines expressiven Tanzes. Ohad Naharin, aufgewachsen im israelischen Kibuzz Misra, wird weltweit als einer der herausragenden zeitgenössischen Choreographen gefeiert.


Mit seiner ungewöhnlichen künstlerischen Vision sowie seinen mitreißenden Choreographien verhalf er der Batsheva Dance Company zu internationaler Bekanntheit.

Naharin entwickelte als künstlerischer Leiter des israelischen Ensembles eine neue Bewegungssprache: "Gaga". Für ihn geht es dabei um Leidenschaft, herausbrechende Kraft, das Extreme, um die Lust des Moments und darum, Grenzen zu brechen.

Als Choreograph wird er an international renommierte Häuser eingeladen.


Der preisgekrönte Regisseur Tomer Heymann zeigt, welch harte Arbeit hinter den kraftvollen und atemberaubenden Auftritten der Batsheva Dance Company steckt, wie Naharin zu dem gefeierten Choreographen wurde und wer „Mr. Gaga“ wirklich ist.


Eintritt: € 6,- / erm. € 3,50

Karten an der Abendkasse ab 19.30 Uhr

Samstag | 12.11. | 20 Uhr | Studiobühne I      

19.30 Uhr Einführung durch die Compagnie                                                                                                                                              Stephanie Schober Dance Company, London

TRACING GESTURES

Choreographie Stephanie Schober ● von und mit Stephen Moynihan, Richard Court und Aaron Markwell



Seit 2002 choreographiert Stephanie Schober für ihre eigene Tanzcompagnie. Kollaborationen stehen im Zentrum des kreativen Prozesses, an dem bisher zahlreiche Tänzer/innen, Schauspieler/innen, Schriftsteller/innen, Bildende Künstler/innen, Komponisten/innen, Filmemacher/innen und Designer/innen mitwirkten.


In „Tracing Gestures“ zeichnen und filmen drei Tänzer ihre eigenen und gegenseitigen Tanzsequenzen. Diese spontane Dokumentation erzeugt ein spielerisches Zusammenwirken von Bewegung und Bildern. Beide Ausdrucksformen verflechten sich und lassen dadurch eine choreographische Spannung auf mehreren Oberflächen und frei im Raum entstehen.


Stephanie Schober studierte Medizin an der Humboldt Universität in Berlin und Tanz an dem TrinityLaban Conservatoire of Music and Dance in London. Sie erhielt den Bonnie Bird New Choreography Award und war Künstlerin in Residenz am South Bank Centre in London. Seitdem wurden ihre Arbeiten in Großbritannien, Irland, Deutschland, Österreich, Spanien, Portugal, Schweden und Belgien gezeigt.

www.stephanieschober.co.uk


Die Produktion entstand mit Unterstützung von: Arts Council England, Greenwich Dance & TrinityLaban, The Place, DanceEast, South East Dance, Dance 4 und The Junction, Cambridge.


Eintritt: € 13,- / erm. € 7,50

 

NACHTKRITIK ZU “NO BODY BUT ME”

Hier werden wir gedacht


CocoonDance spielt mit der Lust am Anblick menschlicher Körper und macht uns bewusst, wie wir gleich einer Filmkamera den Blick heran zoomen, ihn schweifen lassen und wieder fokussieren. Immer geleitet von einem unbekannten erotischen Interesse

von Thomas Linden

 

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Eine leere Fläche, die noch leerer wirkt, weil die Geräusche von Atem und Wind in einer Toncollage von Jörg Ritzenhof über sie hinweg wehen. Im fernen Halbdunkel lässt sich ein unbekleideter Mann erkennen. Dort beginnt aller Tanz, in den Bewegungen des nackten Körpers. Nacktheit ist nicht die extrovertierte, sondern die archaische Form des Tanzes. Jedes Kostüm muss im Grunde erst durch die Produktion, der es Ausdruck verleihen soll, motiviert werden.... WEITERLESEN

TRAILER DER AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG VON:

Filmproduktion: carasana Videoproduktion GmbH, www.carasana.tv



DIE BEWEGUNG GREIFEN

Tanzfotografien von Karl Werner Maria Meyer, Köln

Zur Eröffnung und Einführung in die Ausstellung spricht der Journalist Thomas Linden, Köln.

Musikalischer Beitrag: Soul- und Jazzsänger Udo Schild, Köln


Bewegung ist das Leitmotiv der fotografischen Momentaufnahmen des Kölner Theaterfotografen, Grafikers und Musiklabel-Inhabers Karl Werner Maria Meyer.

„Der Tanz zählt zu den schwierigsten Sujets der Fotografie. Hier ist nicht nur die Einfühlung gefragt, mit der ein Fotograf der Bewegung einer Szene folgt, sondern er muss auch den Mut besitzen, den Tänzern mit der Kamera auf den Körper zu rücken. Karl Werner Maria Meyer ist ein Meister der Tanzfotografie, er verfügt sowohl über die Erfahrung wie über das Talent, das man braucht, um einer Choreographie das Bild zu liefern, auf das hin sie komponiert ist. Denn der moderne Tanz will uns die Gegenwart des Körpers erfahrbar machen – und die besteht nicht in schwereloser Grazie. Es ist die spezifische Erscheinung von männlichen und weiblichen Körpern, aus der sich heute die Erotik des Tanzes speist. Sie im Kontinuum der Bewegung mit der Kamera zu erfassen und uns im Bild zu dokumentieren, gehört zu den besonderen Gaben Karl Maria Werner Meyers. Der Tanz als Medium der Bewegung, dessen Schicksal die Flüchtigkeit ist, verlangt nach Fotografen wie ihm, die uns in ihren Bildern den lustvollen Reichtum der Tanzkunst erst so recht eröffnen.“ Thomas Linden

www.meyeroriginals.com und www.meyerrecords.com


Öffnungszeiten (bis 29. Januar 2017): mo – mi 8 bis 16 Uhr, do 8 bis 17.30 Uhr,

fr 8 bis 12.30 Uhr, bei Veranstaltungen der Reihe „MOVE!“ und nach Vereinbarung.

Eintritt frei
















SOEBEN ZU ENDE GEGANGEN:

Nachtkritik „Du bist nicht allein“

von HARTMANNMÜLLER

beim Festival „move!“ in der Fabrik Heeder


Von Bettina Trouwborst



Eine Szene von der Dramatik eines Mordes im Fernseh-Krimi: Die Musik hämmert unheilvoll, als Daniel Ernesto Mueller unförmige Dellen unter dem Boden entdeckt. Sorgfältig zieht er die Klebebänder des Tanzteppichs ab und greift darunter. Doch statt einer Kinderleiche holt er nichts als bunte Luftballons hervor. Ein typischer Moment für die neue Produktion von Hartmannmüller.


Das Duo entführt in der Uraufführung von „Du bist nicht allein“ in der Krefelder Fabrik Heeder an einen unwirklichen Ort, wo alles möglich scheint und garantiert anders kommt als erwartet. Simon Hartmann und Daniel Ernesto Mueller treiben ein verrücktes Spiel mit dem Publikum. In ihrem absurden Universum zwischen Horrortrip, Illusionstheater und Lasershow herrscht Irritation als Dauerzustand. Brilliant verstehen sich die beiden auf Suggestion und fesseln das Publikum so über weite Strecken.


HIER GEHT ES ZUR AUSFÜHRLICHEN NACHTKRITIK


 

Samstag |19.11. | 16 Uhr | Studiobühne II

Auf eigenen Füßen stehen ● MOVE!  für Kinder ab 3 Jahren

MOVEfamilientag


tanzfuchs PRODUKTION, Köln

PFFFHH…

Künstlerische Leitung: Barbara Fuchs ● Performance: Odile Foehl ● Musik: Jörg Ritzenhoff ● Choreografische Assistenz: Emily Welther



Fahrradschlauch-Schnecken, Reifen-Möbel, Luftpumpen-Küsse und mittendrin eine Tänzerin, die sich bewegt als wäre sie aus Gummi! Scheinbar knochenlos und recht biegsam treibt das Gummi-Mädchen durch ihre eigene Welt. Dort lässt sich alles verdrehen, zusammenquetschen, aufpusten und formen. Es quietscht, es knarzt und pfeift. Pfffhh...


Die Choreographin und Tänzerin Barbara Fuchs verdreht mit Vorliebe gewohnte Sichten auf Objekte und ihre Materialität. Mit Hang zur Anarchie, mit großer Lust am Absurden und stets mit Humor widmet sie sich in ihrer künstlerischen Auseinandersetzung auch den kleinsten Zuschauern/innen. Mit „Pfffhh...“ entwickelte sie ein Solo, in dem nicht nur Gummi in etlichen Erscheinungsformen, sondern auch die Tänzerin Odile Foehl auf ihr Elastik-Potential überprüft wird.


2003 begann Barbara Fuchs als freie Choreographin eigene Stücke unter dem Label tanzfuchs PRODUKTION zu kreieren. Gemeinsam mit dem zeitgenössischen Komponisten Jörg Ritzenhoff begibt sie sich an die Schnittstelle von Akustik, Tanz und bildnerischen Aspekten, um neue künstlerische Räume für den Tanz zu eröffnen. Sie inszenierte bisher 15 Produktionen für Erwachsene und sechs für Kinder.  

Die Künstlerin stellt sowohl die Auseinandersetzung mit Raumkonzepten als auch die Verschränkung von Bewegung und lautmalerischer Elektro-Komposition in das Zentrum ihrer Arbeiten.

www.tanzfuchs.com

 

Eine Koproduktion mit: tanzhaus nrw im Rahmen von Take-off: Junger Tanz, gefördert durch die Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Weiterhin koproduziert durch: BARNES CROSSING Freiraum für TanzPerformanceKunst. Darüber hinaus gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW , NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Fonds Darstellende Künste e.V..

tanzfuchs PRODUKTION wird von der RheinEnergie Stiftung Kultur gefördert. 


Eintritt: € 5,-/ Gruppenpreis ab 10 Pers. € 4,- pro Person

Samstag | 19.11. | 20 Uhr | Studiobühne I

19.30 Uhr Einführung durch die Compagnie


Verena Billinger & Sebastian Schulz, Düsseldorf/Frankfurt

UNLIKELY CREATURES (1) who we are


Choreographie: Verena Billinger und Sebastian Schulz ● Von und mit: Jungyun Bae, Ludvig Daae, Frank Koenen, Nicolas Niot und Judith Wilhelm ● Musik, Video: Anton Kaun


Ob pochende Club-Beats, eine endlose Garderobe oder hautnahe Manipulationen unserer Körper: In unsere Bilder und Konstruktionen vom Menschen passen wir nie ganz rein. Stattdessen werden wir etwas anderes, ein Weder-Noch. Immer bleibt etwas übrig, ein Zuviel, ein Zuwenig, das uns vehement um- und antreibt. Die Kunst der Choreographie lässt sich hierzu immer wieder neue Lösungen einfallen: Sonnen, Feen, Monster, Nymphen oder Planeten, die sonderbarsten Geschöpfe bevölkern die Bühnen.

In einer eigenen Tanz- und Körperstudie stellt das Duo Verena Billinger & Sebastian Schulz mit seinem Ensemble die Frage, welche Unlikely Creatures uns und unserem Bild vom Menschen hier und heute entsprechen.


Verena Billinger & Sebastian Schulz beschäftigen sich mit Gesellschaft und Öffentlichkeit. Für die künstlerische Modellierung und Inszenierung fokussieren sie in ihren Vor-Bildern und Themen die Rolle des Körpers. Dessen Bewegung verstehen sie als Überträger und Lebenszeichen, mit dem sie Bilder, Effekte und affektive Spannungsfelder kreieren.


Verena Billinger & Sebastian Schulz studierten in Gießen, Frankfurt und Hildesheim Angewandte Theaterwissenschaft, Tanz, Choreographie und Performance. 2014 erhielten sie den Förderpreis des Landes NRW. Von 2015 bis 2017 wird ihre künstlerische Arbeit mit der Spitzenförderung des Landes NRW unterstützt. Im Jahrbuch 2015 der internationalen Fachzeitschrift tanz wurden sie als „Hoffnungsträger für den Tanz“ ausgezeichnet.

www.billingerundschulz.de


Eine Koproduktion mit: Forum Freies Theater Düsseldorf, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main. Gefördert durch : NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kulturamt Frankfurt, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V. mit Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Mit freundlicher Unterstützung durch: Residenzprogramm PACT Zollverein in Essen. 


Eintritt: € 13,- / erm. € 7,50

©Florian Krauss

STARKE BILDER... REICHT DAS?

SOEBEN ZU ENDE GEGANGEN: „UNLIKELY CREATURES“ VON BILLINGER&SCHULZ IN DER FABRIK HEEDER IN KREFELD:

STARKE BILDER - REICHT DAS?



eine Nachtkritik von Klaus Dilger




„ UNLIKELY CREATURES (1) who we are“ - das klingt ein wenig wie „STAR WARS (Episode 1) - die Folge „...“ oder vielleicht auch so, als hätte da jemand soviel zu erzählen, dass eine Episode gar nicht ausreicht. 


Auch Oswald Kolle hatte in den Siebzigern soviel aufzuklären, dass es immer neue Folgen über die Frau, den Mann und sonstige „unbekannte Wesen“ gab. Doch damals wollten die Menschen das tatsächlich wissen, weil es offenbar ihr Leben betraf oder zumindest den Teil, mit dem sie nicht fertig wurden, weil es ihnen an Information, Wissen und Mut fehlte, um einen scheinbar wichtigen Teil ihres Lebens so zu meistern, dass sie auf persönliches Glück hoffen durften.





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Billinger&Schulz begeben sich mit „UNLIKELY CREATURES“ auf ein Terrain, von dem sie laut Programmheft behaupten, sie widmeten sich „der Beobachtung, dass Choreographie seit ihrer Entstehung (die sie) in der Renaissance und Barock (verorten) den Menschen immer auch andere Geschöpfe tanzen lässt: Sonnen, Feen, Monster, Nymphen, Planeten. Und (sie) stellen sich die Frage, wie die Verkörperung von phantastischen Kreaturen damit zusammenhängt, dass der Mensch in seinem eigenen Bild nie aufgeht und so selbst zu einem unwahrscheinlichen Wesen wird.“


WEITERLESEN... ZUR NACHTKRITIK

 

INVISIBLE WIRES - La Macana & Julio César Iglesias Ungo, Bochum

Dienstag | 22.11. | 20 Uhr | Studiobühne I

19.30 Uhr Einführung durch Rut Profe-Bracht, Düsseldorf

Rut Profe-Bracht studierte Kulturpädagogik mit dem Schwerpunkt Tanz in Nijmegen/NL. Seit 2005 arbeitet sie als freie Produktionsleiterin und Projektmanagerin in der freien Tanz‐ und Theaterlandschaft Nordrhein-Westfalens, so auch u.a. für Julio César Iglesias Ungo.


La Macana & Julio César Iglesias Ungo | Bochum                                                                INVISIBLE WIRES

Choreographie: Julio César Iglesias Ungo ● Tanz: Alexis Fernández, Tanja Marin Friojónsdóttir, Janis Heldmann, Jacob Ingram-Dodd und Dymitry Szypura ● Live-Musik:Niko Hafkenscheid


Der dynamische Tanzstil Julio César Iglesias Ungos findet sich auch in seinen choreographischen Arbeiten wieder, die von starker Physis und der experimentellen Ästhetik des Tanztheaters geprägt sind. In seiner neuesten Arbeit beschäftigt sich der Tänzer und Choreograph mit der Komplexität von Beziehungen und hinterfragt etablierte Muster. Was hat es mit den Verbindungen der Menschen auf sich, was mit der Natürlichkeit einer Beziehung? Wie entstehen sie, was können sie aushalten?


„Invisible Wires“ ist ein äußerst physisches Unterfangen in surrealer Atmosphäre, eine wilde Mixtur von Charakteren, die Ungereimtes, Liebe, Tod und fragmentierte Erinnerungen durchleben. Eine intensive Erfahrung voller exquisiter Körperlichkeit.


Das Stück entstand als eine gemeinsame Produktion mit der spanischen Compagnie La Macana, die als Kollektiv organisiert ist und viele Projekte gemeinsam mit verschiedenen internationalen Partnerinnen und Partnern erarbeitet.


Julio César Iglesias Ungo studierte Zeitgenössischen Tanz an der National Dance Academy in Havanna, später wurde er Mitglied der National Dance Company von Kuba. Als Tänzer arbeitete er mit zahlreichen Ensembles in Europa und Lateinamerika, als Choreograph u.a. für Renegade und das Theater Bochum. Vor kurzem verpflichtete ihn das Nederlands Dance Theatre für eine Auftragsarbeit.

www.lamacana.es


Eine Koproduktion mit: tanzhaus nrw, AGADIC + Xunta de Galicia, Theater im Pumpenhaus, Graner and Teatro Rosalía Castro. Gefördert durch die Kunststiftung NRW.


Eintritt: € 13,- / erm. € 7,50

La Macana & Julio César Iglesias Ungo                                                             INVISIBLE WIRES -

FURIOSES TANZSPEKTAKEL


Mit einem ebenso humorvollen wie furiosen Tanzspektakel begeisterten Julio César Iglesias Ungo und seine „wild“ agierenden Protagonisten das zahlreich erschienene und erfreulich heterogene Krefelder Tanzpublikum.


Lang anhaltender Beifall und trampelnde Füße nahmen das Beben wieder auf, das die Tänzer*innen und Musiker zuvor in der Fabrik Heeder verursacht hatten.


Mehr dazu in der Nachtkritik und dem Videotrailer der Vorstellung.



Choreographie: Julio César Iglesias Ungo ● Tanz: Alexis Fernández, Tanja Marin Friojónsdóttir, Janis Heldmann, Jacob Ingram-Dodd und Julio César Iglesias Ungo ● Live-Musik:Niko Hafkenscheid





 

Samstag | 26.11. | 20 Uhr | Studiobühne I

Aakash Odedra Company, Leicester

RISING


HIER GEHT ES ZUM VIDEO DER AUFFÜHRUNG


Aakash Odedra zeigt vier Solostücke, die die Handschrift vier unterschiedlicher Choreographen zeigen: Sidi Larbi Cherkaoui, Akram Khan, Russell Maliphant und ein Stück choreographierte Odedra selber.

Aakash Odedras künstlerischer Hintergrund in Kathak und Bharatanatyam, den klassischen indischen Tänzen, wird eingesetzt, um eine neue Farbe des zeitgenössischen Tanzes zu kreieren, seine persönliche Tanzsprache zu erschaffen. ZUR KURZEN NACHTKRITIK

DIE 15. AUSGABE DES KREFELDER FESTIVALS FÜR ZEITGENÖSSISCHEN TANZ IST ERFOLGREICH ZU ENDE GEGANGEN - EIN KURZER RÜCKBLICH


MOVE! 2016 - VIELSEITIG UND SPANNEND WIE SELTEN


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von Klaus Dilger


Mit der absolut hochklassigen Aufführung der Aakash Odedra Company aus Leicester (wir berichteten darüber) ging am Wochenende die 15. Ausgabe von „MOVE! - Krefelder Tage für modernen Tanz“ zu Ende.


Acht Tanzabende, fünf davon von Compagnien aus NRW und drei von Ensembles aus Großbritannien, sowie zwei Aufführungen für Kinder und ein Rahmenprogramm mit Einführungen, Gesprächen und Musik, vermittelten einen überaus interessanten Vergleich und Einblick in das aktuelle Tanzgeschehen in NRW und Grossbritannien, das in diesem Jahr Gastland beim MOVE!-Festival sein durfte. Nicht zu vergessen die Tanz-Fotografie Ausstellung von Karl Werner Maria Meyer „DIE BEWEGUNG GREIFEN“ (hier geht es zur LAUDATIO und zu den VIDEOIMPRESSIONEN der Eröffnung) und den fulminanten Tanzfilm „Mr. GAGA“, der die aussergewöhnliche Arbeit des israelischen Choreographen Ohad Naharin dem Krefelder Publikum nahe brachte.


ERÖFFNUNG MIT „BEAUTY OF THE BEAST“


Als „unverzichtbaren Teil der Tanzlandschaft Nordrhein-Westfalens“ bezeichnete Dr. Stefanie Jenkner, Sprecherin des Kulturministeriums, das Festival „Move! - Krefelder Tage für modernen Tanz“ bei der Eröffnung seiner 15. Jubiläumsedition in der Fabrik Heeder.  Für die Tanzszene des Landes sei es eine wichtige Plattform geworden. Das hörte Jürgen Sauerland-Freer natürlich gern. ... HIER GEHT ES ZUM ARTIKEL