Nicole Strecker

Über Nicole Strecker

Geboren in Washington DC, aufgewachsen in Bayern, studierte Nicole Strecker von 1989-1996 Germanistik, Philosophie und Anglistik in Köln und schloss mit Magister Artium ab. Seit 1997 arbeitet sie als freie Kulturjournalistin mit Schwerpunkt Tanz- und Theaterberichterstattung für diverse Medien - darunter TANZweb.org.

Voll Porno

Mette Ingvartsen als spöttische Porno-Queen in ihrem neuen Stück „21 pornographies“, das im PACT Zollverein Essen Premiere hatte Eine Nachtkritik von Nicole Strecker  Lange dauert es nicht, dann knöpft Choreografin und Performerin Mette Ingvartsen die elegante schwarze Hose auf und schon kriegt man den ersten Private-Parts-Blitzer: Sie streckt dem Publikum ihr makelloses Tänzer-Gesäß entgegen. [...]

Von | 2017-11-18T15:44:13+00:00 18. November, 2017|

Romantischer Geniekult – sperrige Moderne

„Rachmaninow / Tschaikowsky“ - neues Doppelprogramm von Dortmunds Ballettchef Xin Peng Wang Eine Nachtkritik von Nicole Strecker Falsches Theater? Falsche Show? Entschuldigen Sie, ist das hier die Blue Man Group? Nein, es ist wohl doch Xin Peng Wang, der diesmal allerdings seinem unerschrockenen Kostümbildner Bernd Skodzig gestattet hat, den Tänzern lack-blaue Schminke ins Gesicht [...]

Von | 2017-11-12T19:07:29+00:00 12. November, 2017|

Glück und Gram auf grünem Rasen

Das Tanztheater Wuppertal nimmt Pina Bauschs Stück „1980“ wieder auf Eine Nachtkritik von Nicole Strecker   HIER GEHT ES ZU UNSEREN VIDEOIMPRESSIONEN VON "1980" Man mag Pina-Bausch-Stücke noch so oft ansehen - selbst eingefleischten Experten ihres Oeuvres fällt es schwer, das spezifische Charakteristikum einzelner Stücke innerhalb ihrer unterschiedlichen Schaffensphasen auszumachen. War das eine nun ein [...]

Von | 2017-11-20T10:33:56+00:00 11. November, 2017|

Heißkalter Liebeskampf

„The Vase“ von Cie. Ofen beim Festival Move! in Krefeld Von Nicole Strecker Die Frau ist nicht zu halten, nicht zu retten. Medea, die brutalste, unbezwingbarste Heroine der griechischen Mythenwelt, Mutter und Monster, beklagenswertes Opfer und unfassbar rachsüchtige Täterin. 2014 gab die Tänzerin Gala Moody die Medea in Wim Vandekeybus' Produktion „Booty Looting“, und [...]

Von | 2017-10-28T21:53:41+00:00 22. Oktober, 2017|

Von krummbuckligen Kumpeln, stillen Diven und tanzenden Beweisstücken

Sung-Im Her tanzt ihr Solo „You are okay“ und die Tanzwerke Vanek Preuß inszenieren einen „Body of Evidence“. Zwei Premieren beim Tanzsolofestival Bonn   Eine Nachtkritik von Nicole Strecker Gibt es einen „deutschen Körper“? Oder vielleicht eher einen „europäischen“? Und einen „koreanischen“? Der Körper wird durch Interaktion geformt, behauptete schon Philosoph Pierre Bourdieu. In einer [...]

Von | 2017-11-14T07:54:39+00:00 13. Oktober, 2017|

VERDAMMT IN DER THESENHÖLLE

Verdammt in der Thesenhölle - Choreograf Richard Siegal vollendet seine Trilogie zu Dantes „Göttlicher Komödie“:„Three Stages: Model + In Medias Res + El Dorado“ Nachtkritik von Nicole Strecker In dieses Paradies möchte man aber lieber nicht geraten. Raumberstende Klanggewitter, Lichtstörungen, schmutzig-graues Wasser, das die Bühne vollsuppt. Und zwei adam-nackte Menschen, denen die Glieder wegknicken und [...]

Von | 2017-11-14T08:02:17+00:00 26. August, 2017|

CE QUE JOUR DOIT Á LA NUIT

schrit_tmacher-Festival: „Ce Que Le Jour Doit à la Nuit“ der französisch-algerischen Kompanie Hervé Koubi in der Aachener Fabrik Stahlbau Strang nightreview by Nicole Strecker translated by Silvia Werner   They may look heavy, but they are surprisingly gentle: In the streetdance scene of Algeria and Morocco, French choreographer Hervé Koubi put together an all-male cast [...]

Von | 2017-10-03T13:18:11+00:00 18. März, 2017|

CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT

Schrit-tmacher-Festival: „Ce Que Le Jour Doit à la Nuit“ der französisch-algerischen Kompanie Hervé Koubi in der Aachener Fabrik Stahlbau Strang - „DIE SANFTE GEWALT DES STREETDANCE“ Eine Nachtkritik von Nicole Strecker HIER GEHT ES ZU DEN VIDEOIMPRESSIONEN So schwer sie auch aussehen, so sanft sind sie doch: 16 Tänzer, alles Männer, hat der französische Choreograf [...]

Von | 2017-11-24T11:38:11+00:00 17. März, 2017|

KOLLEKTIVE EKSTASE

Kollektive Ekstase, individuelle Trauer „Café Müller / Das Frühlingsopfer“ vom Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Eine Nachtkritik von Nicole Strecker   HIER GEHT ES ZU DEN VIDEOIMPRESSIONEN REVIEW IN ENGLISH   Es wird immer das Stück bleiben, in dem sie am meisten fehlt und zugleich: am stärksten spürbar ist. Das 1978 entstandene „Café Müller“, in [...]

Von | 2017-10-03T13:24:42+00:00 24. Februar, 2017|