VIS MOTRIX

CocoonDance

VIS MOTRIX

Von und mit: Fa-Hsuan Chen, Martina de Dominicis, Tanja Marin Fridjonsdottir, Susanne Schneider // Choreografie, Regie: Rafaële Giovanola // Musik: Franco Mento // Raum-, Lichtgestaltung: Gregor Glogowski // Dramaturgie: Rainald Endraß

Theater im Ballsaal Bonn – Fr 02.03. / 20.00 Premiere

Weitere Aufführungen: Sa 03.03. / 20.00  – So 04.03. / 20.00  – Do 08.03. / 20.00  – Fr 09.03. / 20.00  – Sa 10.03. / 20.00

Zum Stück

Die Körper wirken extrem angespannt, so, als ob sie sich den immer wieder anfallartig auftretenden, von unsichtbarer elektrischer Energie ausgelösten Gliederzucken entgegenstemmen wollten. Noch aber halten Oberkörper und Hüften, wie durch Klammern und Scharniere miteinander verbunden, die hybriden Wesen am Boden, beginnen die Verkopplungen aus Organismus und Maschine die Energieströme immer besser zu beherrschen, treiben jetzt raumgreifend immer wieder unterschiedliche Formationen aus, die uns an Strukturen in Flora und Fauna, an Stammestänze und Riten erinnern und eine hypnotische Faszination ausüben, der man sich nicht entziehen kann.

Die Zuschauer sind in VIS MOTRIX über den Raum, die kreisenden Lichter, die elektrisierenden Rhythmen der Musik, die sogartige Stimmung des Ganzen eingebunden, entwickeln eine empathische Beziehung zu diesen Mischwesen und ihrer Phantasiewelt.

Wie MOMENTUM, das anfänglich seine Impulse aus dem Austausch mit der nicht-akademischen Bewegungsform Parkour bezog, startete VIS MOTRIX mit einem Workshop und anschließender eigenständiger Bewegungsrecherche zu den (männlich geprägten) Techniken von Breaking und Krumping und modifi ziert und transformiert diese im Hinblick auf hybride und androide Energien und Impulse..

Eine Produktion von CocoonDance in Koproduktion mit: theaterimballsaal, Théâtre du Crochetan, Monthey (CH), Malévoz Quartier Culturel. Gefördert durch: Bundesstadt Bonn, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen, ThéâtrePro Valais, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande.

Foto: Klaus Fröhlich

Von | 2018-02-05T10:55:03+00:00 5. Februar, 2018|