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Ruhrtriennale: Mamela Nyamza – Black Privilege

PACT Zollverein in Essen zeigt: Mamela Nyamza – Black Privilege im Rahmen der Ruhrtriennale

vom 22. bis 25.8. jeweils um 20 Uhr

Ausgehend von ihrer eigenen Biographie als schwarzafrikanische, lesbische Mutter setzt Mamela Nyamza sich mit Südafrika als gescheiterte Regenbogennation auseinander, in der Rassismen und Machismen ebenso wieder erstarken, wie die Abgrenzung von Hoch- und Stammeskultur. Mit ›Black Privilege‹ richtet Mamela Nyamza ihre Aufmerksamkeit auf die scheinheiligen Verhaltensmuster unserer Gesellschaften, in denen jede*r permanent be- und verurteilt wird. Oszillierend zwischen einem Ritual, in dem sie Eigenschaften verschiedener starker Frauen herausarbeitet, und einem Gerichtsverfahren, in dem die Gräueltaten mächtiger Figuren angeklagt werden, verschwimmen in ›Black Privilege‹ die Grenzen zwischen Spiritualität und Gesetz. Abgelehnte und verkannte Heldinnen des afrikanischen Unabhängigkeitskampfes werden wiederbelebt, gerichtet und vielleicht auch gefeiert.

„Black Privilege looks at how you can be celebrated, but still be crawling on the floor. How you can have a PhD, but still be unemployed. It was partly inspired by unthanked heroes like Mama Winnie Madikizela-Mandela and it is essentially asking questions“ (Mamela Nyamza)

Englisch und Xhosa mit deutschen Übertiteln

Europapremiere

Choreographie, Tanz: Mamela Nyamza

Bühne, Video, Licht: Wilhelm Disbergen

Dramaturgie: Sello Pesa

Ein Auftragswerk der Ruhrtriennale koproduziert von PACT Zollverein und National Arts Festival, Südafrika.

Veranstaltet von PACT Zollverein für die Ruhrtriennale.

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Von | 2018-08-04T10:25:59+00:00 3. August, 2018|