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DIE WELT SCHLÄFT NICHT MEHR SO GUT…

Fabien Priovilles „How do you fear“ bei Move!“ in der Fabrik Heeder Eine Nachtkritik von Bettina Trouwborst Furchterregende Schreie dringen durch die Dunkelheit. Als würde eine Frau geschlagen. Dann ein Wimmern, ein Kreischen, ein Glucksen. Als würde ein Gespenst gefoltert. Hinter einem schwarzen Vorhang huscht etwas hin und her, stößt aggressive Kampflaute aus. Ein bisschen gruselig beginnt Fabien Priovilles neues Tanzsolo „How do you fear“ schon. Kurz nach der Uraufführung im Tanzhaus NRW in Düsseldorf gastierte es beim  Festival für zeitgenössischem Tanz „Move!“ in der Krefelder Fabrik Heeder. Ur-Ängste vor dem Unbekannten in der Dunkelheit aus früher Kindheit regen sich, aber auch Erinnerungen an gute alte Hitchcock-Krimis. Doch Priovilles Tänzerin, die hinter der schwarzen Stoffbahn hervorkommt, ist selbst von [...]

Von | 17. November, 2017|

VIDEOIMPRESSIONEN: HOW DO YOU FEAR?

fabien prioville dance company, Düsseldorf gefilmt am 16.11. 2017 ● Studiobühne I Fabrik Heeder   Konzept: Fabien Prioville und Maren Zimmermann ● Choreographie: Fabien Prioville ● Tanz: Gesa Piper Fabien Prioville wendet sich mit dieser Produktion seiner Auseinandersetzung mit modernen Projektionstechnologien zu, ähnlich wie er es bereits in seinem international erfolgreichen Solo „Jailbreak Mind“ getan hat. Die Untersuchung von Angst als eine Technik der Macht und ihre direkten und indirekten Auswirkungen auf den individuellen und gesellschaftlichen Körper stehen dabei im Mittelpunkt. Ein weiterer Ausgangspunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit der historischen Figur Jeanne d’Arcs und ihre aktuelle Vereinnahmung durch unterschiedliche politische Strömungen in Frankreich, vor allem durch den rechtspopulistischen Front National. Das neue Stück mit Premiere am 8. November [...]

Von | 17. November, 2017|

Kollektives Trance-Erlebnis statt ästhetischer Tanzkunst

Arno Schuitemakers „I will wait for you“ beim Festival „Move!“ in der Fabrik Heeder Eine Nachtkritik von Bettina Trouwborst Mondbewohner? Unterwassermenschen? Oder Disco-Besucher in Trance? Die im Dunkeln vage erkennbaren drei Tänzer, die eng beieinander stehen, wirken schwerelos. Ganz sanft schaukeln ihre Schultern, ihre Gliedmaßen, ihre Leiber – wie Federn in einer lauen Brise. Ein leises, tickendes Geräusch dagegen drängt vorwärts. Doch nur millimeterweise bewegt sich das Trio im Raum. Eine knappe Stunde wird es dauern, bis die Dunkelheit vollständig dem Licht gewichen ist und die Gesichter dieser Tänzer-Persönlichkeiten klar zu erkennen sind. Ja, auch so kann man den Titel deuten: „I will wait for you“ des niederländischen Choreografen Arno Schuitemaker erobert sich Millimeter für Millimeter, Sekunde für Sekunde [...]

Von | 11. November, 2017|
metropole ruhr

CocoonDance zur TANZPLATTFORM 2018 EINGELADEN!

mit Ihrem Stück "MOMENTUM" dabei in Essen in PACT Zollverein   Pressekonferenz heute in PACT Zollverein in Essen für die Vorstellung der TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND 2018. Mit dabei die Bonner CocoonDance Company um Rafaele Giovanola und Rainald Endraß, die hier endlich verdiente Anerkennung findet. Wir zeigen spontan den Trailer, der bei der offenen Probe im Rahmen des INTO THE FIELD FESTIVALS entstanden ist.   Der ausführliche Bericht zur Pressekonferenz folgt in Kürze.

Von | 1. Dezember, 2017|

VIDEOIMPRESSIONEN VON „EXCESO DE LA NADA“ COOPERATIVA MAURA MORALES

Coorporativa Maura Morales kehrt zurück zum Soloformat und berührt durch ebenso starke wie schmerzende Bilder im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr Eine Nachtkritik von Klaus Dilger „EXCESO DE LA NADA – ÜBERFLUSS DES NICHTS“ nennt die Cooperativa Maura Morales ihr neuestes Werk, das heute Abend im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr zur Aufführung gelangte. Starke Bilder gelingen hierbei in der Solo-Performance der kubanisch stämmigen Tänzerin, die ihrer Heimat mit diesem Werk eine Liebeserklärung hinterlässt, die nicht frei ist von Schmerz und Verzweiflung. Zu lange schon ist Kuba ein Spielball vor allem amerikanischer Interessen und in der Reaktion darauf eine der letzten Bastionen, die hierauf mit so etwas wie „Revolution“ reagierten und dies noch immer versuchen, aufrecht zu [...]

Von | 19. November, 2017|

STARKE, SCHMERZENDE BILDER…

Coorporativa Maura Morales kehrt zurück zum Soloformat und berührt durch ebenso starke wie schmerzende Bilder im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr Eine Nachtkritik von Klaus Dilger   HIER GEHT ES ZU DEN VIDEOIMPRESSIONEN "EXCESO DE LA NADA - ÜBERFLUSS DES NICHTS" nennt die Cooperativa Maura Morales ihr neuestes Werk, das heute Abend im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr zur Aufführung gelangte. Starke Bilder gelingen hierbei in der Solo-Performance der kubanisch stämmigen Tänzerin, die ihrer Heimat mit diesem Werk eine Liebeserklärung hinterlässt, die nicht frei ist von Schmerz und Verzweiflung. Zu lange schon ist Kuba ein Spielball vor allem amerikanischer Interessen und in der Reaktion darauf eine der letzten Bastionen, die hierauf mit so etwas wie "Revolution" reagierten [...]

Von | 19. November, 2017|
Wuppertal

„tanz, tanz …“

Rund 350 Wuppertaler Kinder und Jugendliche entdecken die Freude an Bewegung, die integrative Kraft von Tanz und die Lust an Kreativität, begleitet von Tänzer*innen des Tanztheater Wuppertal und Künstler*innen anderer Disziplinen    Unter der Intendanz und Künstlerischen Leitung von Adolphe Binder und im Rahmen der partizipativen Projektreihe Feuer & Flamme lanciert das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch 2017/2018 ein groß angelegtes Jugendtanzprojekt in Wuppertal, gefördert von der Art Mentor Foundation Lucerne. Das Projekt versteht sich als Plattform für Vermittlung und die aktive Beteiligung an Tanz und Theater und eröffnet ein breit angelegtes Partizipationsprojekt, das auch über die kommenden Jahre einer der Schwerpunkte der Arbeit des Tanztheater Wuppertal sein wird. Mit dem Jugendtanzprojekt beschreitet das Tanztheater neue Wege. Das Projekt hat den Anspruch, Tanz, Musik und Kunst generell [...]

Von | 18. November, 2017|

DIE WELT SCHLÄFT NICHT MEHR SO GUT…

Fabien Priovilles „How do you fear“ bei Move!“ in der Fabrik Heeder Eine Nachtkritik von Bettina Trouwborst Furchterregende Schreie dringen durch die Dunkelheit. Als würde eine Frau geschlagen. Dann ein Wimmern, ein Kreischen, ein Glucksen. Als würde ein Gespenst gefoltert. Hinter einem schwarzen Vorhang huscht etwas hin und her, stößt aggressive Kampflaute aus. Ein bisschen gruselig beginnt Fabien Priovilles neues Tanzsolo „How do you fear“ schon. Kurz nach der Uraufführung im Tanzhaus NRW in Düsseldorf gastierte es beim  Festival für zeitgenössischem Tanz „Move!“ in der Krefelder Fabrik Heeder. Ur-Ängste vor dem Unbekannten in der Dunkelheit aus früher Kindheit regen sich, aber auch Erinnerungen an gute alte Hitchcock-Krimis. Doch Priovilles Tänzerin, die hinter der schwarzen Stoffbahn hervorkommt, ist selbst von [...]

Von | 17. November, 2017|

VIDEOIMPRESSIONEN: HOW DO YOU FEAR?

fabien prioville dance company, Düsseldorf gefilmt am 16.11. 2017 ● Studiobühne I Fabrik Heeder   Konzept: Fabien Prioville und Maren Zimmermann ● Choreographie: Fabien Prioville ● Tanz: Gesa Piper Fabien Prioville wendet sich mit dieser Produktion seiner Auseinandersetzung mit modernen Projektionstechnologien zu, ähnlich wie er es bereits in seinem international erfolgreichen Solo „Jailbreak Mind“ getan hat. Die Untersuchung von Angst als eine Technik der Macht und ihre direkten und indirekten Auswirkungen auf den individuellen und gesellschaftlichen Körper stehen dabei im Mittelpunkt. Ein weiterer Ausgangspunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit der historischen Figur Jeanne d’Arcs und ihre aktuelle Vereinnahmung durch unterschiedliche politische Strömungen in Frankreich, vor allem durch den rechtspopulistischen Front National. Das neue Stück mit Premiere am 8. November [...]

Von | 17. November, 2017|