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Highlights aus NRW
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not to be hold, not to be saved…

Gala Moody and Michael Carter succeed with "THE VASE" in Krefeld nightreview by Nicole Strecker translated by Veronica Posth   The woman is not to be hold, not to be saved. Medea, the most brutal, most invincible heroine of the Greek myth world, mother and monster, lamentable victim and incomprehensibly vindictive perpetrator. In 2014 the dancer Gala Moody embodied the Medea in Wim Vandekeybus' production "Booty Looting", and it's clear to understand that this woman, elemental force of the present-day and radical 'border-breaker' of the love-idea, doesn't let go. A year later, Moody and her partner Michael Carter, developed "The Vase" which is a piece about a couple in permanent mode of eternal power-struggle, like Medea and her husband [...]

Von | 25. Oktober, 2017|

… a concentrate of meditative calm and dance poetry!

„Musiques et Mots pour Emmanuel“ at Festival „Move!“ in Krefeld nightreview by Bettina Trouwborst translated by Veronica Posth   With Raimund Hoghe, the festival 'Move!' 16th Krefeld Days for Modern Dance, hosts a prominent choreographer of the free scene. Hoghe lives in Düsseldorf and Paris. In France the melancholic master of danced minimalism has been celebrated as a star for decades. Since he received the top promotion of the country in NRW - five years ago - the 1.54 meter small dance artist, author, filmmaker and former dramaturge of Pina Bausch and his works are delightedly shown. At the Heeder Factory, he shows "Musiques et Mots pour Emmanuel", a tribute to the French dancer Emmanuel Eggermont on the occasion [...]

Von | 24. Oktober, 2017|

Heißkalter Liebeskampf

„The Vase“ von Cie. Ofen beim Festival Move! in Krefeld Von Nicole Strecker Die Frau ist nicht zu halten, nicht zu retten. Medea, die brutalste, unbezwingbarste Heroine der griechischen Mythenwelt, Mutter und Monster, beklagenswertes Opfer und unfassbar rachsüchtige Täterin. 2014 gab die Tänzerin Gala Moody die Medea in Wim Vandekeybus' Produktion „Booty Looting“, und man kann gut verstehen, dass diese so urgewaltig-heutige Frau, ihr grenzensprengend-radikaler Liebesbegriff sie nicht losgelassen hat. Ein Jahr später entwickelten Moody und ihr Partner Michael Carter „The Vase“: Ein Stück über ein Paar im ewigen Machtkampf-Modus wie einst Medea und ihr Gatte Jason. Wer manipuliert hier wen? Moody und Carter gelingt es großartig, das emotionale Kräftemessen zwischen Mann und Frau klischeefrei, weil mit heißkaltem Kalkül [...]

Von | 22. Oktober, 2017|
metropole ruhr

CocoonDance zur TANZPLATTFORM 2018 EINGELADEN!

mit Ihrem Stück "MOMENTUM" dabei in Essen in PACT Zollverein   Pressekonferenz heute in PACT Zollverein in Essen für die Vorstellung der TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND 2018. Mit dabei die Bonner CocoonDance Company um Rafaele Giovanola und Rainald Endraß, die hier endlich verdiente Anerkennung findet. Wir zeigen spontan den Trailer, der bei der offenen Probe im Rahmen des INTO THE FIELD FESTIVALS entstanden ist.   Der ausführliche Bericht zur Pressekonferenz folgt in Kürze.

Von | 1. Dezember, 2017|

VIDEOIMPRESSIONEN VON „EXCESO DE LA NADA“ COOPERATIVA MAURA MORALES

Coorporativa Maura Morales kehrt zurück zum Soloformat und berührt durch ebenso starke wie schmerzende Bilder im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr Eine Nachtkritik von Klaus Dilger „EXCESO DE LA NADA – ÜBERFLUSS DES NICHTS“ nennt die Cooperativa Maura Morales ihr neuestes Werk, das heute Abend im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr zur Aufführung gelangte. Starke Bilder gelingen hierbei in der Solo-Performance der kubanisch stämmigen Tänzerin, die ihrer Heimat mit diesem Werk eine Liebeserklärung hinterlässt, die nicht frei ist von Schmerz und Verzweiflung. Zu lange schon ist Kuba ein Spielball vor allem amerikanischer Interessen und in der Reaktion darauf eine der letzten Bastionen, die hierauf mit so etwas wie „Revolution“ reagierten und dies noch immer versuchen, aufrecht zu [...]

Von | 19. November, 2017|

STARKE, SCHMERZENDE BILDER…

Coorporativa Maura Morales kehrt zurück zum Soloformat und berührt durch ebenso starke wie schmerzende Bilder im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr Eine Nachtkritik von Klaus Dilger   HIER GEHT ES ZU DEN VIDEOIMPRESSIONEN "EXCESO DE LA NADA - ÜBERFLUSS DES NICHTS" nennt die Cooperativa Maura Morales ihr neuestes Werk, das heute Abend im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr zur Aufführung gelangte. Starke Bilder gelingen hierbei in der Solo-Performance der kubanisch stämmigen Tänzerin, die ihrer Heimat mit diesem Werk eine Liebeserklärung hinterlässt, die nicht frei ist von Schmerz und Verzweiflung. Zu lange schon ist Kuba ein Spielball vor allem amerikanischer Interessen und in der Reaktion darauf eine der letzten Bastionen, die hierauf mit so etwas wie "Revolution" reagierten [...]

Von | 19. November, 2017|
Wuppertal

DIE SIEBEN TODSÜNDEN

Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch präsentiert im Januar 2018 eine Neueinstudierung des zweiteiligen Brecht/Weill-Abends von Pina Bausch „Die sieben Todsünden“. Aufführungen: 21., 23., 24., 26., 27., 28. Januar 2018 jeweils 19:30 Uhr, Sonn- und Feiertags 18:00 Uhr Dauer ungefähr 2 h 15 inkl. Eine Pause Opernhaus Wuppertal Kurt-Drees Str. 4, 42283 Wuppertal Mit dem Sinfonieorchester Wuppertal unter der musikalischen Leitung von Jan Michael Horstmann, Sängern der Wuppertaler Oper und Gesangsolist*innen Der zweiteilige Tanzabend mit „Die sieben Todsünden“ nach Bertolt Brechts Ballettlibretto, uraufgeführt 1933 in einer Choreographie von George Balanchine am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, und „Fürchtet euch nicht“ zu einer von Pina Bausch zusammengestellten Collage der bekanntesten Songs aus Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Happy End, der [...]

Von | 1. Januar, 2018|

Joy and sorrow on green grass

Tanztheater Wuppertal’s reenactment of Pina Bausch’s “1980” Review by Nicole Strecker translated by Karoline Strys VIDEO IMPRESSIONS OF 1980 here One may see the pieces of Pina Bausch ever so often – yet even confirmed experts of her oeuvre are having a hard time grasping specific characteristics of single pieces within different creative periods. If one of them was a bit more melancholic as the other one was more humoristic? Are there really ‘especially beautiful’ pieces - or even failed ones? Or is it rather a question of timing and cast if a Bausch piece is able to create such power that it will be received as timelessly overwhelming artwork? The simplest and most common way to define of [...]

Von | 23. November, 2017|

IMPRESSIONEN VON „1980“ EIN STÜCK VON PINA BAUSCH

VIDEOIMPRESSIONEN AUS DER GENERALPROBE AM 15.11.2017 Eine Nachtkritik von Nicole Strecker Glück und Gram auf grünem Rasen Das Tanztheater Wuppertal nimmt Pina Bauschs Stück „1980“ wieder auf   Man mag Pina-Bausch-Stücke noch so oft ansehen – selbst eingefleischten Experten ihres Oeuvres fällt es schwer, das spezifische Charakteristikum einzelner Stücke innerhalb ihrer unterschiedlichen Schaffensphasen auszumachen. War das eine nun ein bisschen melancholischer, das andere witziger? Gibt es wirklich ‚besonders schöne‘ Stücke, gar misslungene? Oder ist es immer eine Frage des Timings und der Besetzung, ob ein Bausch-Stück solche Kraft entwickelt, dass es als zeitlos scheinendes Kunstwerk überwältigt? Die einfachste und gebräuchigste Definition eines Bausch-Stückes ist stets die über sein Bühnenbild. Ist etwa die Wiederaufnahme von „Arien“ angekündigt, fragte man schon mal [...]

Von | 20. November, 2017|