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Highlights aus NRW

NOSTALGIADE in Bonn – Eine bereichernde Begegnung

Bereichernde Begegnung mit vier authentischen Tänzerpersönlichkeiten in der Brotfabrik Bonn - Impressionen zur Deutschlandpremiere von NOSTALGIADE, dem neuen  Tanzstück der Bonner "Tanzwerke Vanek Preuß"   Kritik | Nachtkritik von Klaus Dilger [...]

Von | 1. April, 2018|

Pina Bausch’s „Masurca Fogo“ wieder in Wuppertal

Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch zeigt  „Masurca Fogo“ aus dem Jahr 1998   Kritik | Nachtkritik von Melanie Suchy HIER geht es zu den Videoimpressionen   Jaaaa, am Ende [...]

Von | 30. März, 2018|

Videoimpressionen „MASURCA FOGO“ Pina Bausch

Videoimpressionen von "Masurca Fogo" von Pina Bausch - aus dem Jahr 1998, im Opernhaus Wuppertal   unsere Videoimpressionen von "Masurca Fogo" von Pina Bausch ergänzen wir um die Nachtkritik [...]

Von | 30. März, 2018|
Euregio | schrit_tmacher Festival

“Be like water…“

Sidi Larbi Cherkaoui fascinates with “Sutra” at schrit_tmacher Festival in Heerlen.   by Klaus Dilger translated by Karoline Strys   Almost ten years have passed since its world premiere in London and Sidi Larbi Cherkaoui’s “Sutra” is still fascinating the audience and is one of the highlights of schrit_tmacher justDANCE! Festival 2018 at Parkstad Limburg theater in Heerlen. “Sutra” means “thread” and in Hinduism and Buddhism stands for a collection of aphoristic verses that are interlinked via a topic they have in common. The piece alike unfolds itself like a series of verses that starts with a young monk and a dancer sitting like chess players bent over a miniature model of the stage; or are they gods that [...]

Von | 21. März, 2018|

„Sei wie Wasser…“

Sidi Larbi Cherkaoui begeistert mit „Sutra“ beim schrit_tmacher Festival in Heerlen Von Klaus Dilger Fast zehn Jahre nach seiner Uraufführung in London, begeistert Sidi Larbi Cherkaouis „Sutra“ noch immer das Publikum und sorgt in den Parkstad Limburg Theaters in Heerlen, für einen der Höhepunkte des schrit_tmacher justDANCE! Festivals 2018. „Sutra“ heisst übersetzt „Faden“ und steht im Hinduismus und Buddhismus für eine Sammlung von aphoristischen Versen, die durch ein gemeinsames Thema verbunden sind. Im übertragenen Sinne auf den Tanz also, die Essenz, die in wenigen reduzierten Bewegungen in der Lage ist, alles Wissen um diese Welt auszudrücken und weiter zu geben. Auch das Stück entfaltet sich wie eine Reihe von Strophen, an dessen Beginn ein junger Mönch und ein westlicher [...]

Von | 20. März, 2018|

Ode an Nijinsky und den Club

Wenn Nijinksy heute leben würde, dann wäre er ein urbaner Tänzer geworden: virtuos, mit fetten moves und sexy. Die französische Compagnie „Chute Libre“ (Freier Fall) zollt nun dessen damaligem Skandalstück „Le Sacre du Printemps“ beim schrit_tmacher Festival in Aachen ihren Tribut. Von Lisa Reinheimer Wenn Nijinksy heute leben würde, dann wäre er ein urbaner Tänzer geworden: virtuos, mit fetten moves und sexy. Die französische Compagnie „Chute Libre“ (Freier Fall) zollt nun dessen damaligem Skandalstück „Le Sacre du Printemps“ ihren Tribut. Oder eher dem Skandal von Igor Strawinsky, dessen Idee es war, Musik über eine ursprüngliche russische Kultur und ihr Frühlingsritual zu schreiben. Diaghilew, der große Mann der Ballets Russes, sah hierin, dass sich etwas Bedeutendes abzeichnete. Bereits 1912 hatte [...]

Von | 17. März, 2018|
Köln | Bonn

AYELEN PAROLIN mit HÉRÉTIQUES im Theater im Ballsaal

Into the Fields 2018 Fr 13.04., 20 Uhr, Theater im Ballsaal Bonn IM ANSCHLUSS FESTIVAL-ERÖFFNUNGSPARTY In HERETIQUES entwickelt die argentinische Choreografin Ayelen Parolin gemeinsam mit zwei Tänzern und einer Pianistin ein modernes Ritual. Doch wie viel Schamanismus geben unsere überkodifizierten Körper noch her? Lassen sich die Rhythmen einer von Effizienz geprägten Gesellschaft in solche verwandeln, die zu tranceartigen Zustanden fuhren? Parolins gefeierter, kraftvoller Choreografie gelingt der Übergang in ganz neue, unberechenbare Gefilde. Ayelen Parolin absolvierte nach ihrem Tanzstudium in Buenos Aires zusätzlich den ex.e.r.ce Master am CNN Montpellier. Seit 2003 kreiert Parolin eigene Stücke, die europaweit und auch in ihrer Heimat Argentinien gezeigt wurden. 2016 erhielt sie das von der Kunststiftung NRW aufgelegte Pina Bausch Fellowship for Dance and [...]

Von | 27. März, 2018|

Talking to Rafaele Giovanola

Interview in German with Rafaele Giovanola in the framework of Tanzplattform 2018 in Essen. Rafaele Giovanola is director and choreographer of CocoonDance Company in Bonn, based in Theater im Ballhaus Bonn. Her work "MOMENTUM" is invited to the Tanzplattform Deutschland 2018. We were talking with her about the ambience of the Tanzplattform, but also on so called Tanzland NRW and what it would need to be even more helpfull for the artists working in NRW. CocoonDance, Momentum, Premiere 7.4.2016  

Von | 18. März, 2018|

VIS MOTRIX, die bewegende Kraft

CocoonDance mit ihrem neuen Stück VIS MOTRIX im Theater im Ballsaal, Bonn   Kritik | Nachtkritik von KLAUS KEIL   Vier Körper ganz in schwarz liegen langgestreckt auf dem weißen Bühnenboden. Das erinnert an kalligraphische Zeichen des asiatischen Kulturraums mit einer schwer zu entziffernden Botschaft. Wird hier die Botschaft die Form oder der Inhalt sein? Tragen die vier Körper in VIS MOTRIX, dem neuen Stück von CocoonDance, überhaupt eine Botschaft in sich? Während im Kopf des Zuschauers der Assoziationsreigen noch weitergeht, kommt Bewegung in die Körper. Kaum wahrnehmbar, dann immer deutlicher stemmt erst eine, dann auch die anderen den Brustkorb hoch, zieht den Kopf in den Nacken. Der Sound eines leisen Grollens, das sich später bis zu einem rhythmischen [...]

Von | 4. März, 2018|
Krefeld | Duisburg

DIE WELT SCHLÄFT NICHT MEHR SO GUT…

Fabien Priovilles „How do you fear“ bei Move!“ in der Fabrik Heeder Eine Nachtkritik von Bettina Trouwborst Furchterregende Schreie dringen durch die Dunkelheit. Als würde eine Frau geschlagen. Dann ein Wimmern, ein Kreischen, ein Glucksen. Als würde ein Gespenst gefoltert. Hinter einem schwarzen Vorhang huscht etwas hin und her, stößt aggressive Kampflaute aus. Ein bisschen gruselig beginnt Fabien Priovilles neues Tanzsolo „How do you fear“ schon. Kurz nach der Uraufführung im Tanzhaus NRW in Düsseldorf gastierte es beim  Festival für zeitgenössischem Tanz „Move!“ in der Krefelder Fabrik Heeder. Ur-Ängste vor dem Unbekannten in der Dunkelheit aus früher Kindheit regen sich, aber auch Erinnerungen an gute alte Hitchcock-Krimis. Doch Priovilles Tänzerin, die hinter der schwarzen Stoffbahn hervorkommt, ist selbst von [...]

Von | 17. November, 2017|

VIDEOIMPRESSIONEN: HOW DO YOU FEAR?

fabien prioville dance company, Düsseldorf gefilmt am 16.11. 2017 ● Studiobühne I Fabrik Heeder   Konzept: Fabien Prioville und Maren Zimmermann ● Choreographie: Fabien Prioville ● Tanz: Gesa Piper Fabien Prioville wendet sich mit dieser Produktion seiner Auseinandersetzung mit modernen Projektionstechnologien zu, ähnlich wie er es bereits in seinem international erfolgreichen Solo „Jailbreak Mind“ getan hat. Die Untersuchung von Angst als eine Technik der Macht und ihre direkten und indirekten Auswirkungen auf den individuellen und gesellschaftlichen Körper stehen dabei im Mittelpunkt. Ein weiterer Ausgangspunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit der historischen Figur Jeanne d’Arcs und ihre aktuelle Vereinnahmung durch unterschiedliche politische Strömungen in Frankreich, vor allem durch den rechtspopulistischen Front National. Das neue Stück mit Premiere am 8. November [...]

Von | 17. November, 2017|

Kollektives Trance-Erlebnis statt ästhetischer Tanzkunst

Arno Schuitemakers „I will wait for you“ beim Festival „Move!“ in der Fabrik Heeder Eine Nachtkritik von Bettina Trouwborst Mondbewohner? Unterwassermenschen? Oder Disco-Besucher in Trance? Die im Dunkeln vage erkennbaren drei Tänzer, die eng beieinander stehen, wirken schwerelos. Ganz sanft schaukeln ihre Schultern, ihre Gliedmaßen, ihre Leiber – wie Federn in einer lauen Brise. Ein leises, tickendes Geräusch dagegen drängt vorwärts. Doch nur millimeterweise bewegt sich das Trio im Raum. Eine knappe Stunde wird es dauern, bis die Dunkelheit vollständig dem Licht gewichen ist und die Gesichter dieser Tänzer-Persönlichkeiten klar zu erkennen sind. Ja, auch so kann man den Titel deuten: „I will wait for you“ des niederländischen Choreografen Arno Schuitemaker erobert sich Millimeter für Millimeter, Sekunde für Sekunde [...]

Von | 11. November, 2017|
metropole ruhr

Tanzplattform Deutschland: Eisiger Wind…

Eisiger Wind pfeift über das Zechengelände Zollverein seit dem frühen Morgen. Fast so, als wollte er an den letzten Tagen der Tanzplattform die Besucher aus aller Welt dorthin verwehen, wo sie hergekommen sind. - Die Impressionen des Abschlusstages kommen...   von Bettina Trouwborst   Eisiger Wind pfeift über das Zechengelände Zollverein seit dem frühen Morgen. Fast so, als wollte er an den letzten Tagen der Tanzplattform die Besucher aus aller Welt dorthin verwehen, wo sie hergekommen sind. Einige ziehen bereits, dick vermummt, ihren Trolley hinter sich her Richtung Straße. Andere suchen eilig noch einmal die vertrauten (Bühnen-) Räume auf. DANCE ON MIT FORSYTHE-DUO "CATALOGUE" Bei Pact Zollverein wird allen warm. Den Zuschauern ums Herz, denn Brit Rodemund und Christopher [...]

Von | 19. März, 2018|

Talking to Claire Cunningham and Jess Curtis

Interview in English with Claire Cunningham and Jess Curtis in the framework of Tanzplattform 2018 in Essen.   Claire Cunningham is factory artist at TANZ HAUS NRW in Düsseldorf. Together with Jess Curtis they are invited to the Tanzplattform in Germany 2018 with their performance "The way you look at me" The internet platform that Jess is mentioning in the interview is www.TanzForumBerlin.de which had been the inspiration for the very beginning of www.TANZwebNRW.de and we are very glad to work together with Walter Bickmann and Doris Kolde, the founders of TAnzForumBerlin on  a very trustfull level. Claire Cunningham is factory artist of Tanzhaus NRW in Düsseldorf since last year.  

Von | 17. März, 2018|

Im Gespräch mit Michael Freundt

Begegnungen und Gespräche am Rand der Tanzplattform Deutschland in Essen   Hoch interessantes Gespräch mit Michael Freundt, dem Geschäftsführer des Dachverband Tanz Deutschland, am Rande der Tanzplattform Deutschland 2018 in Essen, nicht nur über die Tanzplattform, sondern wichtige Themen rund um notwendige strukturelle Veränderungen in der Tanzlandschaft.  

Von | 17. März, 2018|
Wuppertal

Impressionen „Die Sieben Todsünden“ Teil I

Fürchtet euch! Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch nimmt den Brecht-Weill-Tanzabend „Die sieben Todsünden“ von 1976 wieder auf. Hat er denn auch sieben Leben?   Nachtkritik von Melanie Suchy   Fast zehn Jahre waren „Die sieben Todsünden“ nicht in Wuppertal zu sehen, die Pina Bausch mit der Song-Szenenfolge „Fürchtet euch nicht“ 1976 zum „Tanzabend“ kombiniert hatte. Verbunden wird er durch die Musik von Kurt Weill, live vom Orchester gespielt, und gesungene Texte von Bertolt Brecht. Im November 2008 war die Wiederaufnahme im Rahmen von „Fest mit Pina“ im Schauspielhaus gezeigt worden, und, Sensation damals: Die Originalbesetzung der Hauptfigur in den „Todsünden“, Josephine Ann Endicott, tanzte wieder, auf Entscheidung der Choreographin. Doch nahm man ihr die Rolle des jungen Mädels Anna [...]

Von | 23. Januar, 2018|

Fürchtet euch!

Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch nimmt den Brecht-Weill-Tanzabend „Die sieben Todsünden“ von 1976 wieder auf. Hat er denn auch sieben Leben?   Kritik | Nachtkritik von Melanie Suchy   Fast zehn Jahre waren „Die sieben Todsünden“ nicht in Wuppertal zu sehen, die Pina Bausch mit der Song-Szenenfolge „Fürchtet euch nicht“ 1976 zum „Tanzabend“ kombiniert hatte. Verbunden wird er durch die Musik von Kurt Weill, live vom Orchester gespielt, und gesungene Texte von Bertolt Brecht. Im November 2008 war die Wiederaufnahme im Rahmen von „Fest mit Pina“ im Schauspielhaus gezeigt worden, und, Sensation damals: Die Originalbesetzung der Hauptfigur in den „Todsünden“, Josephine Ann Endicott, tanzte wieder, auf Entscheidung der Choreographin. Doch nahm man ihr die Rolle des jungen Mädels Anna [...]

Von | 22. Januar, 2018|

IMPRESSIONEN ZU JAN MÖLLMER „TRY TO REMEMBER“

Impressionen aus "Try to Remember" von Jan Möllmer's "Peculiar Man" in der Börse Wuppertal Die Premiere restlos ausverkauft und trotz des angeblich schlimmsten Sturms seit elf Jahren über Deutschland, eine fast ausverkaufte zweite Aufführung in der Wuppertaler "Börse"! Ein Horrorwetter, das so recht passen wollte zu den fliegenden Zelten und den augenzwinkernden Hitchcock-Anleihen, die das Choreografen-Duo Jan Möllmer und Tsai-Wei Tien über den imaginären Campingplatz fegen liessen, der Schauplatz ihrer neuesten Kreation wurde. Jeder Camper weiss, dass die Zeit in der freien Natur oder unter dem hauchdünnen Schutz einer Zeltplane andere Dimensionen birgt, als der häusliche Alltag. Und er weiss auch, dass diese in der Nachbetrachtung viel Raum geben für grosse, auch nostalgische Gefühle und gefühlte Abenteuer, die die [...]

Von | 19. Januar, 2018|