Home 2018-02-28T13:01:18+00:00
Highlights aus NRW

Neues Stück I – von Dimitris Papaioannou

Neues Stück I Eine Kreation von Dimitris Papaioannou - Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Premiere am 12.05.; 19:30 Uhr im Opernhaus Wuppertal Das Neue Stück I ist die erste abendfüllende [...]

Von | 26. April, 2018|

Videoimpressionen von Andrea Rama’s „3,14 π“

INTO THE FIELDS im Theater im Ballsaal mit „3,14 π“ Auftakt zur zweiten Woche des internationalen Tanzfestivals in Bonn INTO THE FIELDS im Theater im Ballsaal mit „3,14 π“  von [...]

Von | 20. April, 2018|
Euregio | schrit_tmacher Festival

Ode an Nijinsky und den Club

Wenn Nijinksy heute leben würde, dann wäre er ein urbaner Tänzer geworden: virtuos, mit fetten moves und sexy. Die französische Compagnie „Chute Libre“ (Freier Fall) zollt nun dessen damaligem Skandalstück „Le Sacre du Printemps“ beim schrit_tmacher Festival in Aachen ihren Tribut. Von Lisa Reinheimer Wenn Nijinksy heute leben würde, dann wäre er ein urbaner Tänzer geworden: virtuos, mit fetten moves und sexy. Die französische Compagnie „Chute Libre“ (Freier Fall) zollt nun dessen damaligem Skandalstück „Le Sacre du Printemps“ ihren Tribut. Oder eher dem Skandal von Igor Strawinsky, dessen Idee es war, Musik über eine ursprüngliche russische Kultur und ihr Frühlingsritual zu schreiben. Diaghilew, der große Mann der Ballets Russes, sah hierin, dass sich etwas Bedeutendes abzeichnete. Bereits 1912 hatte [...]

Von | 17. März, 2018|

Walzertanz mit Toten

Der israelische Choreograf Hofesh Shechter zeigt sein „Grand Finale“ beim Festival Schrittmacher in Heerlen Von Nicole Strecker Ein Tanzstück wie eine Alarmsirene. Immerzu schwellen Lautstärke, Energie, Frequenz bedrohlich an. Herzrasen. Panik. Dann klingt der Exzess langsam wieder ab. Ausatmen. Entspannen, wenigstens einen Augenblick lang. Die Geschichte als Prozess in Zyklen. Wider besseres Wissen laufen menschliche Kulturen immer wieder auf Krieg, Kampf, Katastrophen zu. Immer wieder wählt der Mensch die Gewalt zur Lösung akuter Probleme, manchmal bis zur Selbstvernichtung. Und offenbar schwant der begabtesten 'Choreografen-Kassandra' unserer Gegenwart, dem aus Israel stammenden, in Großbritannien lebenden Hofesh Shechter derzeit wieder so eine Phase anschwellender Konflikt-Eskalation. Die Menschheit versammelt sich zum Totentanz. Ein schwarzer Monolith ragt auf der Bühne auf wie ein überdimensionierter [...]

Von | 13. März, 2018|

LISA im Gespräch mit: ROBOZEE

Christian Robozee Zacharas zeigt sein Tanztheaterstück "Robozee vs. Sacre" im Ludwig Forum für Internationale Kunst im Rahmen des Generation 2 Programms des schrit_tmacher justDANCE! Festivals. Lisa Freudenthal sprach mit ihm über sein Stück und urbanen Tanz   Am Rande des Cypher Workshops mit Frieda Frost und Robozee im Ludwig Forum, das vom Generation 2 Programm, unter Leitung von Yvonne Eibig, im Rahmen des schrit_tmacher justDANCE! Festivals für die jüngeren Generationen organisiert und veranstaltet wurde, sprach unsere Social-Media Redakteurin Lisa Freudenthal mit Christian Robozee Zacharas über sein urbanes Solo "Robozee vs. Sacre", das am Abend, ebenfalls im Ludwig Forum, aufgeführt wurde. Im Anschluss an das Interview zeigen wir Probenimpressionen des Tanztheaterstücks. Die Veranstalter schreiben hierzu: "Mit seiner weltberühmten Ballettmusik "Le [...]

Von | 12. März, 2018|
Köln | Bonn

„heX-heX“ – Die Henot Verschwörung

  HEX HEX - Tanztheater von Bibiana Jiménez - Eine site-specific Tanzperformance Dritter Teil der „XX“ Trilogie, auf den Spuren der weiblichen Seite Kölns Premiere am 30. April 2018 um 20.00 Uhr Weitere Vorstellungen: 3. und 4. Mai um 20.00 Uhr Ort: Platz hinter der Dominikanerkirche St. Andreas - Westseite - St. Andreas Kloster, Komödienstr. 6-8, 50667 Köln   „heX-heX“ – Die Henot-Verschwörung ist der dritte Teil der „XX“ Trilogie, in der sich die Choreografin Bibiana Jiménez auf die Suche nach der weiblichen Seite Kölns begibt. Agrippina, Ursula, Katharina: Drei Kölner Geschichten, drei starke Frauen, die deutliche Spuren in der Stadt Köln, ihrer Geschichte und ihrer Gesellschaft hinterlassen haben.  „heX-heX“ - Die Henot-Verschwörung ist eine unheimliche Tanztheater-Performance - ein getanztes, [...]

Von | 26. April, 2018|

Videoimpressionen von Andrea Rama’s „3,14 π“

INTO THE FIELDS im Theater im Ballsaal mit „3,14 π“ Auftakt zur zweiten Woche des internationalen Tanzfestivals in Bonn INTO THE FIELDS im Theater im Ballsaal mit „3,14 π“  von Andrea Rama und Porson’s Khashoggi erste Gedanken von Klaus Dilger zur Nacht   Zwei überaus sympathische Künstler laufen und rennen 26 Minuten lang facettenreich im Kreis. Kann aus einem solchen Konzept Tanz oder gar Tanzkunst entstehen? Wenn ja, wird diese verständlicher oder besser erlebbar im Selbstversuch eines ad hoc ausgerufenen „LauftanzworkshopsfürPublikum“? Wir lassen die Bilder davon kreisen und morgen werden daraus hoffentlich Antworten oder weitere Fragen. Konzept, Choreografie: Andrea Rama, Porson’s Khashoggi // Tanz: Rhiannon Morgan, Andrea Rama // Beratung: José Montalvo // Rhythmische Beratung: Simon Beyer-Pedersen // Sportwissenschaftliche Beratung: [...]

Von | 20. April, 2018|

Festival – Auftakt im Zeichen des Rituals

der Auftakt der diesjährigen Ausgabe des Bonner INTO THE FIELDS Festival stand ganz im Zeichen des Rituals und könnte thematisch kaum schlüssiger sein: Eine Nachtkritik von Klaus Dilger   die erste Festivalwoche der diesjährigen Ausgabe des Bonner INTO THE FIELDS Festival stand ganz im Zeichen des Rituals und könnte thematisch kaum schlüssiger sein - hierzu gehören auch die Aufführungen von VIS MOTRIX der gastgebenden CoconnDance Company (siehe gesonderte Kritik dazu): Den Beginn machte der Südafrikaner Rudi van der Merwe mit der magisch installativen Tanzperformance  TROPHÉE. Es ist ein weites Feld, das KUNSTrasen-Gelände, direkt am Rhein gelegen,  das an diesem Abend von einem weissen Lattenzaun geteilt wird.  Zumindest erscheint dies so auf den ersten Blick, der in weiter Ferne nach [...]

Von | 18. April, 2018|
Krefeld | Duisburg

DIE WELT SCHLÄFT NICHT MEHR SO GUT…

Fabien Priovilles „How do you fear“ bei Move!“ in der Fabrik Heeder Eine Nachtkritik von Bettina Trouwborst Furchterregende Schreie dringen durch die Dunkelheit. Als würde eine Frau geschlagen. Dann ein Wimmern, ein Kreischen, ein Glucksen. Als würde ein Gespenst gefoltert. Hinter einem schwarzen Vorhang huscht etwas hin und her, stößt aggressive Kampflaute aus. Ein bisschen gruselig beginnt Fabien Priovilles neues Tanzsolo „How do you fear“ schon. Kurz nach der Uraufführung im Tanzhaus NRW in Düsseldorf gastierte es beim  Festival für zeitgenössischem Tanz „Move!“ in der Krefelder Fabrik Heeder. Ur-Ängste vor dem Unbekannten in der Dunkelheit aus früher Kindheit regen sich, aber auch Erinnerungen an gute alte Hitchcock-Krimis. Doch Priovilles Tänzerin, die hinter der schwarzen Stoffbahn hervorkommt, ist selbst von [...]

Von | 17. November, 2017|

VIDEOIMPRESSIONEN: HOW DO YOU FEAR?

fabien prioville dance company, Düsseldorf gefilmt am 16.11. 2017 ● Studiobühne I Fabrik Heeder   Konzept: Fabien Prioville und Maren Zimmermann ● Choreographie: Fabien Prioville ● Tanz: Gesa Piper Fabien Prioville wendet sich mit dieser Produktion seiner Auseinandersetzung mit modernen Projektionstechnologien zu, ähnlich wie er es bereits in seinem international erfolgreichen Solo „Jailbreak Mind“ getan hat. Die Untersuchung von Angst als eine Technik der Macht und ihre direkten und indirekten Auswirkungen auf den individuellen und gesellschaftlichen Körper stehen dabei im Mittelpunkt. Ein weiterer Ausgangspunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit der historischen Figur Jeanne d’Arcs und ihre aktuelle Vereinnahmung durch unterschiedliche politische Strömungen in Frankreich, vor allem durch den rechtspopulistischen Front National. Das neue Stück mit Premiere am 8. November [...]

Von | 17. November, 2017|

Kollektives Trance-Erlebnis statt ästhetischer Tanzkunst

Arno Schuitemakers „I will wait for you“ beim Festival „Move!“ in der Fabrik Heeder Eine Nachtkritik von Bettina Trouwborst Mondbewohner? Unterwassermenschen? Oder Disco-Besucher in Trance? Die im Dunkeln vage erkennbaren drei Tänzer, die eng beieinander stehen, wirken schwerelos. Ganz sanft schaukeln ihre Schultern, ihre Gliedmaßen, ihre Leiber – wie Federn in einer lauen Brise. Ein leises, tickendes Geräusch dagegen drängt vorwärts. Doch nur millimeterweise bewegt sich das Trio im Raum. Eine knappe Stunde wird es dauern, bis die Dunkelheit vollständig dem Licht gewichen ist und die Gesichter dieser Tänzer-Persönlichkeiten klar zu erkennen sind. Ja, auch so kann man den Titel deuten: „I will wait for you“ des niederländischen Choreografen Arno Schuitemaker erobert sich Millimeter für Millimeter, Sekunde für Sekunde [...]

Von | 11. November, 2017|
metropole ruhr

Tanzplattform Deutschland: Eisiger Wind…

Eisiger Wind pfeift über das Zechengelände Zollverein seit dem frühen Morgen. Fast so, als wollte er an den letzten Tagen der Tanzplattform die Besucher aus aller Welt dorthin verwehen, wo sie hergekommen sind. - Die Impressionen des Abschlusstages kommen...   von Bettina Trouwborst   Eisiger Wind pfeift über das Zechengelände Zollverein seit dem frühen Morgen. Fast so, als wollte er an den letzten Tagen der Tanzplattform die Besucher aus aller Welt dorthin verwehen, wo sie hergekommen sind. Einige ziehen bereits, dick vermummt, ihren Trolley hinter sich her Richtung Straße. Andere suchen eilig noch einmal die vertrauten (Bühnen-) Räume auf. DANCE ON MIT FORSYTHE-DUO "CATALOGUE" Bei Pact Zollverein wird allen warm. Den Zuschauern ums Herz, denn Brit Rodemund und Christopher [...]

Von | 19. März, 2018|

Talking to Claire Cunningham and Jess Curtis

Interview in English with Claire Cunningham and Jess Curtis in the framework of Tanzplattform 2018 in Essen.   Claire Cunningham is factory artist at TANZ HAUS NRW in Düsseldorf. Together with Jess Curtis they are invited to the Tanzplattform in Germany 2018 with their performance "The way you look at me" The internet platform that Jess is mentioning in the interview is www.TanzForumBerlin.de which had been the inspiration for the very beginning of www.TANZwebNRW.de and we are very glad to work together with Walter Bickmann and Doris Kolde, the founders of TAnzForumBerlin on  a very trustfull level. Claire Cunningham is factory artist of Tanzhaus NRW in Düsseldorf since last year.  

Von | 17. März, 2018|

Im Gespräch mit Michael Freundt

Begegnungen und Gespräche am Rand der Tanzplattform Deutschland in Essen   Hoch interessantes Gespräch mit Michael Freundt, dem Geschäftsführer des Dachverband Tanz Deutschland, am Rande der Tanzplattform Deutschland 2018 in Essen, nicht nur über die Tanzplattform, sondern wichtige Themen rund um notwendige strukturelle Veränderungen in der Tanzlandschaft.  

Von | 17. März, 2018|
Wuppertal

Impressionen „Die Sieben Todsünden“ Teil II

Fürchtet euch! Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch nimmt den Brecht-Weill-Tanzabend „Die sieben Todsünden“ von 1976 wieder auf. Hat er denn auch sieben Leben?   Nachtkritik von Melanie Suchy   Fast zehn Jahre waren „Die sieben Todsünden“ nicht in Wuppertal zu sehen, die Pina Bausch mit der Song-Szenenfolge „Fürchtet euch nicht“ 1976 zum „Tanzabend“ kombiniert hatte. Verbunden wird er durch die Musik von Kurt Weill, live vom Orchester gespielt, und gesungene Texte von Bertolt Brecht. Im November 2008 war die Wiederaufnahme im Rahmen von „Fest mit Pina“ im Schauspielhaus gezeigt worden, und, Sensation damals: Die Originalbesetzung der Hauptfigur in den „Todsünden“, Josephine Ann Endicott, tanzte wieder, auf Entscheidung der Choreographin. Doch nahm man ihr die Rolle des jungen Mädels Anna [...]

Von | 23. Januar, 2018|

Impressionen „Die Sieben Todsünden“ Teil I

Fürchtet euch! Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch nimmt den Brecht-Weill-Tanzabend „Die sieben Todsünden“ von 1976 wieder auf. Hat er denn auch sieben Leben?   Nachtkritik von Melanie Suchy   Fast zehn Jahre waren „Die sieben Todsünden“ nicht in Wuppertal zu sehen, die Pina Bausch mit der Song-Szenenfolge „Fürchtet euch nicht“ 1976 zum „Tanzabend“ kombiniert hatte. Verbunden wird er durch die Musik von Kurt Weill, live vom Orchester gespielt, und gesungene Texte von Bertolt Brecht. Im November 2008 war die Wiederaufnahme im Rahmen von „Fest mit Pina“ im Schauspielhaus gezeigt worden, und, Sensation damals: Die Originalbesetzung der Hauptfigur in den „Todsünden“, Josephine Ann Endicott, tanzte wieder, auf Entscheidung der Choreographin. Doch nahm man ihr die Rolle des jungen Mädels Anna [...]

Von | 23. Januar, 2018|

Fürchtet euch!

Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch nimmt den Brecht-Weill-Tanzabend „Die sieben Todsünden“ von 1976 wieder auf. Hat er denn auch sieben Leben?   Kritik | Nachtkritik von Melanie Suchy   Fast zehn Jahre waren „Die sieben Todsünden“ nicht in Wuppertal zu sehen, die Pina Bausch mit der Song-Szenenfolge „Fürchtet euch nicht“ 1976 zum „Tanzabend“ kombiniert hatte. Verbunden wird er durch die Musik von Kurt Weill, live vom Orchester gespielt, und gesungene Texte von Bertolt Brecht. Im November 2008 war die Wiederaufnahme im Rahmen von „Fest mit Pina“ im Schauspielhaus gezeigt worden, und, Sensation damals: Die Originalbesetzung der Hauptfigur in den „Todsünden“, Josephine Ann Endicott, tanzte wieder, auf Entscheidung der Choreographin. Doch nahm man ihr die Rolle des jungen Mädels Anna [...]

Von | 22. Januar, 2018|