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DER FALL von Albert Camus – tanzkompanie bo komplex

DER FALL
von Albert Camus
Tanzkompanie bo komplex & Euro Theater Central

13. und 14.Februar jeweils 20 Uhr

Inszenierung: Bärbel Stenzenberger
Ausstattung: Hedda Ladwig
Musikkomposition: Helena Rüegg
Mit Julian Baboi und Olaf Reinecke

In einer atemberaubenden Beichte bekennt ein im Amsterdamer Hafenviertel untergetauchter Staranwalt Selbstgefälligkeit und Opportunismus als Triebfedern seines einstigen Rechtsbewusstseins. Für diesen Roman erhielt Albert Camus den Nobelpreis.

Die koproduzierte Produktion „Der Fall“ ist die Fortführung der erfolgreichen Reihe mit besonders auf die räumlichen Bedingungen des Euro Theater Centrals zugeschnittenen Tanztheater-Projekten der Tanzkompanie bo komplex.

Gefördert von:
Kulturamt der Stadt Bonn
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur
und Sport des Landes NRWNächste Vorstellungen am 13.02.2018 und 14.02 2018, jeweils um 20:00 Uhr

DER FALL
von Albert Camus
Tanzkompanie bo komplex & Euro Theater Central

Pressestimmern:

„Einen intensiven Theaterabend beschert die Regisseurin Bärbel Stenzenberger den Besuchern (…) Raffiniert, vielschichtig und fesselnd ist ihre Inszenierung (…) und der Zuschauer ist geneigt, förmlich von der ersten bis zur letzten Minuten den Atem anzuhalten.“ (Antje Stilliger, Kölnische Rundschau vom 16.9.2017)
„Bärbel Stenzenberger inszeniert die monologische Lebensbeichte von Clamence als Dialog. Die beiden Schauspieler und Tänzer Raphael Traub und Olaf Reinecke setzen von Beginn an das zutiefst Unheimliche von Camus’ Roman packend in Szene (…) Das Bühnenbild (Hedda Ladwig) mit diversen Zerrspiegeln im Hintergrund verstärkt die traumhaften und ekstatischen Bewegungen der Tänzer. Und auch auf dieser Ebene verwischt mit Fortgang des Stücks die Grenze zwischen Bild und Spiegelung, Original und Kopie – „hier“ und „dahinter“ fallen zusammen (…) Immer wieder gewinnt die faszinierende Körpersprache von Traub und Reinecke die Oberhand und öffnet Perspektiven tief zwischen die Zeilen von Camus’ Roman.“ (C.P., Schnüss Bonn Nr. 10 2017, S. 24)