Wuppertal 2018-02-04T15:12:38+00:00
Ad
Highlights aus Wuppertal

„Viktor“ by Pina Bausch at Saddlers Wells

"Der Tod ist allgegenwärtig..." Unsere Impressionen aus der Wiederaufnahme des Pina Bausch Stückes im Februar 2017 in Wuppertal anlässlich der Gastspiele in London im Februar 2018: ...In multiplen Ebenen und Facetten, funkeln vereinzelte Fragmente als Verweise auf Rom als die ewige Stadt, Stadt der Brunnen und Treppen, Stadt der Ausgrabungen, der Welt-Kirche, die ihren Namen trägt, aber auch als die Stadt der Toten, ihren Gräbern und ihren Geistern durch den abgründigen Boden des Bühnengeschehens, wie dies typisch ist für die Tanz-Collagen der Wuppertaler in dieser Schaffensperiode, Rom, Stadt der Spiele, der Verlierer und der Sieger, und nicht zuletzt das Rom, das Fellini mit seiner Filmhommage unsterblich gemacht hat. Was immer Pina Bausch und ihren genialen szenischen Architekten Peter Pabst [...]

Von | 8. Februar, 2018|

Kinder zum Olymp… es war einmal!

Jugendprojekt "Veränderung" - Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und Gesamtschule Barmen   Ein Kommentar von Klaus Dilger   Es ist ein Klischee, aber eines das nicht an der Wirklichkeit vorbeigeht: Wuppertal ist berühmt für seine Schwebebahn und für Pina Bausch und ihr Tanztheater Wuppertal - und in 2020 wird man sich weltweit erinnern, dass Friedrich Engels hier gelebt und gewirkt hat, zeitweise zusammen mit Karl Marx, - und vielleicht wird dann die Eine oder der Andere sagen - Wuppertal scheint ein gutes Pflaster zu sein für Visionäre. Es geht ein Flair aus von dieser Stadt, das zunehmend spürbar wird und für nicht wenige „Zugereiste“ sorgt und sorgen wird, auf Grund eines, noch immer ein wenig diffusen, kreativen Potentials, weit über [...]

Von | 3. Februar, 2018|

Pina Bausch Fellowships: „Warum denn nicht… „

… die Künstler frei bestimmen lassen, wohin es gehen soll?   Ein Kommentar zu „Pina Bausch Fellows 2018“ von Klaus Dilger   Professionelle Tanzbefasste und Tanzbegeisterte ohne berufliche Verbindung, Tänzer- und ChoreographINNEN-Kollegen, selbst das Ministerium für Kunst und Wissenschaften des Landes, in Form seiner Tanzbeauftragten, stellten sich in den Dienst eines Projekts, zu dem zwei Stiftungen, die Pina Bausch Foundation und die Kunststiftung NRW, alle Werkzeuge und Bestandteile zur Verfügung gestellt hatten, geleitet von dem einzigen Wunsch, dass die Umsetzung des Künstlervorhabens bestens gelingen möge und das Ergebnis begeistert oder zumindest neue, interessante Sinneseindrücke vermitteln wird: SUPPEN! Ja, es ging ums Suppen kochen (vorbereiten) - und dabei mit den Rezeptelieferanten (den vier ausgewählten Künstlern) nicht nur über deren Lieblingssuppen [...]

Von | 29. Januar, 2018|

„The Seven Deadly Sins“ by Pina Bausch

Be afraid! Pina Bausch‘s Tanztheater Wuppertal is reenacting „Die sieben Todsünden“ - a Brecht-Weill dance evening of 1976. But, does it also have seven lives?   review by Melanie Suchy | translated by Karoline Strys watch our video-impressions HERE PART II and HERE PART !   For almost ten years “Die sieben Todsünden” - "The Seven Deadly Sins" had not been presented in Wuppertal. Pina Bausch had turned it into a so-called “Tanzabend” in 1976 by combining it with the series of song-scenes of “Fürchtet euch nicht”. It is an entanglement of the music of Kurt Weill, played live by the orchestra, and sung text from Bertolt Brecht. In November 2008 the reenactment had been presented in the frame [...]

Von | 23. Januar, 2018|

Impressionen „Die Sieben Todsünden“ Teil II

Fürchtet euch! Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch nimmt den Brecht-Weill-Tanzabend „Die sieben Todsünden“ von 1976 wieder auf. Hat er denn auch sieben Leben?   Nachtkritik von Melanie Suchy   Fast zehn Jahre waren „Die sieben Todsünden“ nicht in Wuppertal zu sehen, die Pina Bausch mit der Song-Szenenfolge „Fürchtet euch nicht“ 1976 zum „Tanzabend“ kombiniert hatte. Verbunden wird er durch die Musik von Kurt Weill, live vom Orchester gespielt, und gesungene Texte von Bertolt Brecht. Im November 2008 war die Wiederaufnahme im Rahmen von „Fest mit Pina“ im Schauspielhaus gezeigt worden, und, Sensation damals: Die Originalbesetzung der Hauptfigur in den „Todsünden“, Josephine Ann Endicott, tanzte wieder, auf Entscheidung der Choreographin. Doch nahm man ihr die Rolle des jungen Mädels Anna [...]

Von | 23. Januar, 2018|

Impressionen „Die Sieben Todsünden“ Teil I

Fürchtet euch! Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch nimmt den Brecht-Weill-Tanzabend „Die sieben Todsünden“ von 1976 wieder auf. Hat er denn auch sieben Leben?   Nachtkritik von Melanie Suchy   Fast zehn Jahre waren „Die sieben Todsünden“ nicht in Wuppertal zu sehen, die Pina Bausch mit der Song-Szenenfolge „Fürchtet euch nicht“ 1976 zum „Tanzabend“ kombiniert hatte. Verbunden wird er durch die Musik von Kurt Weill, live vom Orchester gespielt, und gesungene Texte von Bertolt Brecht. Im November 2008 war die Wiederaufnahme im Rahmen von „Fest mit Pina“ im Schauspielhaus gezeigt worden, und, Sensation damals: Die Originalbesetzung der Hauptfigur in den „Todsünden“, Josephine Ann Endicott, tanzte wieder, auf Entscheidung der Choreographin. Doch nahm man ihr die Rolle des jungen Mädels Anna [...]

Von | 23. Januar, 2018|

Fürchtet euch!

Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch nimmt den Brecht-Weill-Tanzabend „Die sieben Todsünden“ von 1976 wieder auf. Hat er denn auch sieben Leben?   Nachtkritik von Melanie Suchy   Fast zehn Jahre waren „Die sieben Todsünden“ nicht in Wuppertal zu sehen, die Pina Bausch mit der Song-Szenenfolge „Fürchtet euch nicht“ 1976 zum „Tanzabend“ kombiniert hatte. Verbunden wird er durch die Musik von Kurt Weill, live vom Orchester gespielt, und gesungene Texte von Bertolt Brecht. Im November 2008 war die Wiederaufnahme im Rahmen von „Fest mit Pina“ im Schauspielhaus gezeigt worden, und, Sensation damals: Die Originalbesetzung der Hauptfigur in den „Todsünden“, Josephine Ann Endicott, tanzte wieder, auf Entscheidung der Choreographin. Doch nahm man ihr die Rolle des jungen Mädels Anna II nicht [...]

Von | 22. Januar, 2018|

IMPRESSIONEN ZU JAN MÖLLMER „TRY TO REMEMBER“

Impressionen aus "Try to Remember" von Jan Möllmer's "Peculiar Man" in der Börse Wuppertal Die Premiere restlos ausverkauft und trotz des angeblich schlimmsten Sturms seit elf Jahren über Deutschland, eine fast ausverkaufte zweite Aufführung in der Wuppertaler "Börse"! Ein Horrorwetter, das so recht passen wollte zu den fliegenden Zelten und den augenzwinkernden Hitchcock-Anleihen, die das Choreografen-Duo Jan Möllmer und Tsai-Wei Tien über den imaginären Campingplatz fegen liessen, der Schauplatz ihrer neuesten Kreation wurde. Jeder Camper weiss, dass die Zeit in der freien Natur oder unter dem hauchdünnen Schutz einer Zeltplane andere Dimensionen birgt, als der häusliche Alltag. Und er weiss auch, dass diese in der Nachbetrachtung viel Raum geben für grosse, auch nostalgische Gefühle und gefühlte Abenteuer, die die [...]

Von | 19. Januar, 2018|

AM ANFANG WAR DAS CHAOS – Videoimpressionen

Tanztheatervortrag zu Theorien der Thermodynamik von Ludwig Boltzmann   In einer Komposition aus Tanz, Musik, Licht und Videoprojektion werden die bahnbrechenden Erkenntnisse von Boltzmann szenisch auf die Bühne gebracht. Konzept:  Prof. Dr. Barbara Rüdiger  - Choreografie / Inszenierung: Jean Laurent Sasportes Digital / Bild: Ralf Silberkuhl  - Lichtdesign: Jens Piske  - Regieassistenz: Gesa Linnéa Hocke  - Tänzer: Guity Doroudi, Chrystel Guillebeaud, Sophia Otto, Charlotte Virgile - Cello: Carolina Schwäbl-Martins und weitere 16 Statistinnen und Statisten gefilmt von Klaus Dilger im Rahmen der Uraufführung am  12.Januar 2018 Immanuelskirche Wuppertal - edited von DANSEmedia | berlin für TANZweb.org ©2018  

Von | 16. Januar, 2018|

DIE SIEBEN TODSÜNDEN

Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch präsentiert im Januar 2018 eine Neueinstudierung des zweiteiligen Brecht/Weill-Abends von Pina Bausch „Die sieben Todsünden“. Aufführungen: 21., 23., 24., 26., 27., 28. Januar 2018 jeweils 19:30 Uhr, Sonn- und Feiertags 18:00 Uhr Dauer ungefähr 2 h 15 inkl. Eine Pause Opernhaus Wuppertal Kurt-Drees Str. 4, 42283 Wuppertal Mit dem Sinfonieorchester Wuppertal unter der musikalischen Leitung von Jan Michael Horstmann, Sängern der Wuppertaler Oper und Gesangsolist*innen Der zweiteilige Tanzabend mit „Die sieben Todsünden“ nach Bertolt Brechts Ballettlibretto, uraufgeführt 1933 in einer Choreographie von George Balanchine am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, und „Fürchtet euch nicht“ zu einer von Pina Bausch zusammengestellten Collage der bekanntesten Songs aus Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Happy End, der [...]

Von | 1. Januar, 2018|

Joy and sorrow on green grass

Tanztheater Wuppertal’s reenactment of Pina Bausch’s “1980” Review by Nicole Strecker translated by Karoline Strys VIDEO IMPRESSIONS OF 1980 here One may see the pieces of Pina Bausch ever so often – yet even confirmed experts of her oeuvre are having a hard time grasping specific characteristics of single pieces within different creative periods. If one of them was a bit more melancholic as the other one was more humoristic? Are there really ‘especially beautiful’ pieces - or even failed ones? Or is it rather a question of timing and cast if a Bausch piece is able to create such power that it will be received as timelessly overwhelming artwork? The simplest and most common way to define of [...]

Von | 23. November, 2017|

IMPRESSIONEN VON „1980“ EIN STÜCK VON PINA BAUSCH

VIDEOIMPRESSIONEN AUS DER GENERALPROBE AM 15.11.2017 Eine Nachtkritik von Nicole Strecker Glück und Gram auf grünem Rasen Das Tanztheater Wuppertal nimmt Pina Bauschs Stück „1980“ wieder auf   Man mag Pina-Bausch-Stücke noch so oft ansehen – selbst eingefleischten Experten ihres Oeuvres fällt es schwer, das spezifische Charakteristikum einzelner Stücke innerhalb ihrer unterschiedlichen Schaffensphasen auszumachen. War das eine nun ein bisschen melancholischer, das andere witziger? Gibt es wirklich ‚besonders schöne‘ Stücke, gar misslungene? Oder ist es immer eine Frage des Timings und der Besetzung, ob ein Bausch-Stück solche Kraft entwickelt, dass es als zeitlos scheinendes Kunstwerk überwältigt? Die einfachste und gebräuchigste Definition eines Bausch-Stückes ist stets die über sein Bühnenbild. Ist etwa die Wiederaufnahme von „Arien“ angekündigt, fragte man schon mal [...]

Von | 20. November, 2017|

„tanz, tanz …“

Rund 350 Wuppertaler Kinder und Jugendliche entdecken die Freude an Bewegung, die integrative Kraft von Tanz und die Lust an Kreativität, begleitet von Tänzer*innen des Tanztheater Wuppertal und Künstler*innen anderer Disziplinen    Unter der Intendanz und Künstlerischen Leitung von Adolphe Binder und im Rahmen der partizipativen Projektreihe Feuer & Flamme lanciert das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch 2017/2018 ein groß angelegtes Jugendtanzprojekt in Wuppertal, gefördert von der Art Mentor Foundation Lucerne. Das Projekt versteht sich als Plattform für Vermittlung und die aktive Beteiligung an Tanz und Theater und eröffnet ein breit angelegtes Partizipationsprojekt, das auch über die kommenden Jahre einer der Schwerpunkte der Arbeit des Tanztheater Wuppertal sein wird. Mit dem Jugendtanzprojekt beschreitet das Tanztheater neue Wege. Das Projekt hat den Anspruch, Tanz, Musik und Kunst generell [...]

Von | 18. November, 2017|

DIE WELT SCHLÄFT NICHT MEHR SO GUT…

Fabien Priovilles „How do you fear“ bei Move!“ in der Fabrik Heeder Eine Nachtkritik von Bettina Trouwborst Furchterregende Schreie dringen durch die Dunkelheit. Als würde eine Frau geschlagen. Dann ein Wimmern, ein Kreischen, ein Glucksen. Als würde ein Gespenst gefoltert. Hinter einem schwarzen Vorhang huscht etwas hin und her, stößt aggressive Kampflaute aus. Ein bisschen gruselig beginnt Fabien Priovilles neues Tanzsolo „How do you fear“ schon. Kurz nach der Uraufführung im Tanzhaus NRW in Düsseldorf gastierte es beim  Festival für zeitgenössischem Tanz „Move!“ in der Krefelder Fabrik Heeder. Ur-Ängste vor dem Unbekannten in der Dunkelheit aus früher Kindheit regen sich, aber auch Erinnerungen an gute alte Hitchcock-Krimis. Doch Priovilles Tänzerin, die hinter der schwarzen Stoffbahn hervorkommt, ist selbst von [...]

Von | 17. November, 2017|

VIDEOIMPRESSIONEN: HOW DO YOU FEAR?

fabien prioville dance company, Düsseldorf gefilmt am 16.11. 2017 ● Studiobühne I Fabrik Heeder   Konzept: Fabien Prioville und Maren Zimmermann ● Choreographie: Fabien Prioville ● Tanz: Gesa Piper Fabien Prioville wendet sich mit dieser Produktion seiner Auseinandersetzung mit modernen Projektionstechnologien zu, ähnlich wie er es bereits in seinem international erfolgreichen Solo „Jailbreak Mind“ getan hat. Die Untersuchung von Angst als eine Technik der Macht und ihre direkten und indirekten Auswirkungen auf den individuellen und gesellschaftlichen Körper stehen dabei im Mittelpunkt. Ein weiterer Ausgangspunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit der historischen Figur Jeanne d’Arcs und ihre aktuelle Vereinnahmung durch unterschiedliche politische Strömungen in Frankreich, vor allem durch den rechtspopulistischen Front National. Das neue Stück mit Premiere am 8. November [...]

Von | 17. November, 2017|

Glück und Gram auf grünem Rasen

Das Tanztheater Wuppertal nimmt Pina Bauschs Stück „1980“ wieder auf Eine Nachtkritik von Nicole Strecker   HIER GEHT ES ZU UNSEREN VIDEOIMPRESSIONEN VON "1980" Man mag Pina-Bausch-Stücke noch so oft ansehen - selbst eingefleischten Experten ihres Oeuvres fällt es schwer, das spezifische Charakteristikum einzelner Stücke innerhalb ihrer unterschiedlichen Schaffensphasen auszumachen. War das eine nun ein bisschen melancholischer, das andere witziger? Gibt es wirklich 'besonders schöne' Stücke, gar misslungene? Oder ist es immer eine Frage des Timings und der Besetzung, ob ein Bausch-Stück solche Kraft entwickelt, dass es als zeitlos scheinendes Kunstwerk überwältigt? Die einfachste und gebräuchigste Definition eines Bausch-Stückes ist stets die über sein Bühnenbild. Ist etwa die Wiederaufnahme von „Arien“ angekündigt, fragte man schon mal verwirrt nach: „Ist das [...]

Von | 11. November, 2017|

not to be hold, not to be saved…

Gala Moody and Michael Carter succeed with "THE VASE" in Krefeld nightreview by Nicole Strecker translated by Veronica Posth   The woman is not to be hold, not to be saved. Medea, the most brutal, most invincible heroine of the Greek myth world, mother and monster, lamentable victim and incomprehensibly vindictive perpetrator. In 2014 the dancer Gala Moody embodied the Medea in Wim Vandekeybus' production "Booty Looting", and it's clear to understand that this woman, elemental force of the present-day and radical 'border-breaker' of the love-idea, doesn't let go. A year later, Moody and her partner Michael Carter, developed "The Vase" which is a piece about a couple in permanent mode of eternal power-struggle, like Medea and her husband [...]

Von | 25. Oktober, 2017|

… a concentrate of meditative calm and dance poetry!

„Musiques et Mots pour Emmanuel“ at Festival „Move!“ in Krefeld nightreview by Bettina Trouwborst translated by Veronica Posth   With Raimund Hoghe, the festival 'Move!' 16th Krefeld Days for Modern Dance, hosts a prominent choreographer of the free scene. Hoghe lives in Düsseldorf and Paris. In France the melancholic master of danced minimalism has been celebrated as a star for decades. Since he received the top promotion of the country in NRW - five years ago - the 1.54 meter small dance artist, author, filmmaker and former dramaturge of Pina Bausch and his works are delightedly shown. At the Heeder Factory, he shows "Musiques et Mots pour Emmanuel", a tribute to the French dancer Emmanuel Eggermont on the occasion [...]

Von | 24. Oktober, 2017|

Heißkalter Liebeskampf

„The Vase“ von Cie. Ofen beim Festival Move! in Krefeld Von Nicole Strecker Die Frau ist nicht zu halten, nicht zu retten. Medea, die brutalste, unbezwingbarste Heroine der griechischen Mythenwelt, Mutter und Monster, beklagenswertes Opfer und unfassbar rachsüchtige Täterin. 2014 gab die Tänzerin Gala Moody die Medea in Wim Vandekeybus' Produktion „Booty Looting“, und man kann gut verstehen, dass diese so urgewaltig-heutige Frau, ihr grenzensprengend-radikaler Liebesbegriff sie nicht losgelassen hat. Ein Jahr später entwickelten Moody und ihr Partner Michael Carter „The Vase“: Ein Stück über ein Paar im ewigen Machtkampf-Modus wie einst Medea und ihr Gatte Jason. Wer manipuliert hier wen? Moody und Carter gelingt es großartig, das emotionale Kräftemessen zwischen Mann und Frau klischeefrei, weil mit heißkaltem Kalkül [...]

Von | 22. Oktober, 2017|

VIDEOIMPRESSIONEN spielZEIT – einFEST

spielZEIT-einFEST begeisterte im Opernhaus Wuppertal   DAS TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH BEGEISTERT MIT DER ERÖFFNUNG spielZEIT – einFEST Eindrücke zusammengefasst von Klaus Dilger   Am Wochenende fand an zwei Tagen im Wuppertaler Opernhaus die Eröffnung der „spielZEIT“ des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch als „Ein Fest“ statt. In unseren Vorankündigungen lassen sich die zahlreichen Programmpunkte im Detail nachlesen. Vom Bühnenprogramm mit dem Ensemble des Tanztheaters haben wir ein paar Eindrücke in Videoform zusammengefasst. Das Wuppertaler Publikum erlebte die weltweit gefeierten Tänzerinnen und Tänzer nach ihrer soeben beendeten Nordamerika Tournee quasi zum Anfassen in ihrer Stadt. Aber nicht nur zuschauen war angesagt: gleich mehrere Workshops luden Jung und Älter zum tänzerischen Mitmachen ein und gaben einen Vorgeschmack auf das, von neuen [...]

Von | 9. Oktober, 2017|

spielZEIT-einFEST begeisterte im Opernhaus Wuppertal

DAS TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH BEGEISTERT MIT DER ERÖFFNUNG spielZEIT - einFEST Eindrücke zusammengefasst von Klaus Dilger   Am Wochenende fand an zwei Tagen im Wuppertaler Opernhaus die Eröffnung der „spielZEIT“ des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch als „Ein Fest“ statt. In unseren Vorankündigungen lassen sich die zahlreichen Programmpunkte im Detail nachlesen. Vom Bühnenprogramm mit dem Ensemble des Tanztheaters haben wir ein paar Eindrücke in Videoform zusammengefasst. Das Wuppertaler Publikum erlebte die weltweit gefeierten Tänzerinnen und Tänzer nach ihrer soeben beendeten Nordamerika Tournee quasi zum Anfassen in ihrer Stadt. Aber nicht nur zuschauen war angesagt: gleich mehrere Workshops luden Jung und Älter zum tänzerischen Mitmachen ein und gaben einen Vorgeschmack auf das, von neuen künstlerischen Leiterin und Intendantin des Tanztheaters, [...]

Von | 9. Oktober, 2017|

Impressionen von „TEN CHI“

Ten Chi Ein Stück von Pina Bausch In Koproduktion mit der Saitama Prefecture, Saitama Arts Foundation und dem Nippon Cultural Center Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes Inszenierung und Choreographie Pina Bausch Bühne Peter Pabst Kostüme Marion Cito Musikalische Mitarbeit Matthias Burkert, Andreas Eisenschneider Mitarbeit Robert Sturm Daphnis Kokkinos Marion Cito Musik Ryoko Moriyama, Hwang Byungki, Kodo, Yas-Kaz, Balanescu-Quartett, Thomas Heberer, Rene Aubry, Beth Gibbons & Rustin Man, Gustavo Santaolalla, Robert Wyatt, Kreidler, Labradford, Plastikman, Tudôsok, Underkarl, Club des Belugas und andere. Texte Ruth Berlau, Bertolt Brecht, Georg Büchner, Jose Saramago, Margarete Steffin, Wislawa Szymborska und andere Uraufführung 8. Mai 2004, Schauspielhaus Wuppertal Probenleitung 2017 Daphnis Kokkinos Tänzer: Regina Advento Jonathan Fredrickson Mechthild Großmann Ditta Miranda Jasjfi Douglas Letheren [...]

Von | 12. Juli, 2017|

Kresniks „Die Hölle | Inferno“ WIEDERAUFNAHME

DIE HÖLLE/INFERNO - REISE INS INNERE Frei nach Dante Alighieri, Fassung von Thomas Braus WIEDERAUFNAHME IN DER SPIELZEIT 2017 | 18: Di. 24. Oktober 2017 21:00 Uhr Opernhaus  Tickets kaufen Di. 21. November 2017 21:00 Uhr Opernhaus  Tickets kaufen So. 03. Dezember 2017 21:00 Uhr Opernhaus  Tickets kaufen Mi. 13. Dezember 2017 21:00 Uhr Opernhaus  Tickets kaufen So. 17. Dezember 2017 21:00 Uhr Opernhaus  Tickets kaufen Fr. 22. Dezember 2017 21:00 Uhr Opernhaus  Tickets kaufen Inszenierung: Johann Kresnik Mi. 15. März 2017, Opernhaus unterm Dach »Du bist nicht tot. Du kommst auf einem andren Weg, aus anderen Häfen zum Ufer, nicht hier. Nur so kommst du dahin, wo du kannst, was du willst.« Dante Mit der Adaption von Dantes [...]

Von | 23. Mai, 2017|

„Das Frühlingsopfer“

Das Frühlingsopfer Tanzabend von Igor Strawinski Choreographie Pina Bausch   Bühne und Kostüme Rolf Borzik Mitarbeit Hans Pop Marion Cito Probenleitung Barbara Kaufmann Julie Shanahan Kenji Takagi Mit Emma Barrowman Damiano Ottavio Bigi Uwe Brauns Lea Burkart Michael Carter Moonsuk Choi Léonor Clary Maria Giovanna Delle Donne Clémentine Deluy Çaǧdaș Ermis Silvia Farias Heredia Jonathan Fredrickson Chang-Wen Hsu Scott Jennings Mariko Kida Maria Hanna Klemm Douglas Letheran Anthony Lomuljo Thusnelda Mercy Jan Möllmer Blanca Noguerol Ramirez Breanna O’Mara Azusa Seyama Oleg Stepanow Julian Stierle Kai Strathmann Charlotte Virgile Stephanie Troyak Tsai-Wei Tien Paul White Simon Wolant Ophelia Young Chih-Ming Yu Tsai-Chin Yu Musiker  Orchestre Les Siècles Direktor  François-Xavier Roth gefilmt von Klaus Dilger Generalprobe am 22.2.2017 Opernhaus Wuppertal edited [...]

Von | 24. Februar, 2017|