Gemeinsam mit dem Visiodrom im Alten Gaskessel präsentiert TANZRAUSCHEN:

I Have Dreamed It Again

Melvilles Moby Dick – Live / Literarisch / Konzertant / Immersiv

Konzertante Live-Aufführung mit Orchester, gesprochenen Texten aus Herman Melvilles Moby Dick vor einer immersiven 360°-Projektion im Visiodrom Wuppertal

Dauer ca. 110 Minuten

2./3./4. September 2025 / 20:00 Uhr – Visiodrom, Mohrenstraße 3, 42289 Wuppertal barrierefreier Zugang, freie Sitzplatzwahl

Tickets über Wuppertal-Live: 38 € / 28 €

Anfang September wird ein besonderer Live-Event den alten Gaskessel in Wuppertal- Heckinghausen füllen.

Mit „I Have Dreamed It Again“ entsteht eine neue Version von Melvilles Moby Dick, für die der Filmemacher und Spezialist für visuelle Effekte Frank Petzold (u.a. „Hollow Man“,

„Matrix“, zuletzt Europäischer Filmpreis in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ und Nominierungen für Oscar und BAFTA für „Im Westen nichts Neues“) in großflächigen 360°- Projektionen seine filmische Vision entwickelt, unter Nutzung von Motiven des Bühnenbildes von Bildhauer Tony Cragg, zur Musik von Komponist und Violinist Alexander Balanescu (bekannt auch mit dem Balanescu Quartett, u.a. als ehemaliger Leiter der Michael Nyman Band und durch Musiken in verschiedenen Stücken von Pina Bausch) sowie der Textfassung von Regisseur Robert Sturm.

Die drei Vorstellungen werden live eine eigene Welt aus der Verbindung der immersiven Bilderwelten mit der klassischen Kraft des lebendigen Erlebens von eng verwobenen Musiken und Texten entstehen lassen.

Das Schönberg-Ensemble der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal unter der Leitung von Werner Dickel wird mit 15 Musikern und 3 Sängern ein letztes Mal in dieser Form zusammenspielen. Alexander Balanescu ergänzt seine Komposition für das Orchester als Solist mit seiner Violine und die Texte werden live von den Schauspieler*Innen Luise Kinner, Ingeborg Wolff, Bernd Kuschmann und Pierre Siegenthaler interpretiert.

„Moby Dick“ von Herman Melville erschien bereits vor gut 170 Jahren und gehört heute zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur. Der Roman um Kapitän Ahab, seine Crew auf dem Walfangschiff Pequod und ihre besessene Jagd auf den weißen Wal rund um die Welt ist bis heute Inspiration für viele Erzählungen und Interpretationen – in Worten, Bildern oder auch als Film. Herman Melville, geboren am 1. August 1819 in New York, stammte aus einer verarmten Kaufmannsfamilie. Ab 1839 war er Matrose, unter anderem auf Walfangschiffen. 1844 kehrte er in die USA zurück und arbeitete als freier Schriftsteller. Sein

berühmter Roman verkaufte sich zu seinen Lebezeiten nur 3000-mal. Melville starb am 28. September 1891 in New York.

„…wir müssen sie aber verstehen, die Ahabs dieser Welt; es gibt zu viele Pequods, auf denen sie Dienst tun, nur um sie in ihrem vermeintlich heroischen Kampf gegen das Böse in die Katastrophe zu treiben.“

Eugen Drewermann („Moby Dick oder Vom Ungeheuren, ein Mensch zu sein“)

©Kerstin Hamburg

©Kerstin Hamburg

Mitwirkende

  • 360°-Projektionen / Frank Petzold (u. „Matrix“/ „Im Westen nichts Neues“/ zuletzt Europäischer Filmpreis in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“)
  • Motive Bühnenbild / Tony Cragg (international angesehener Bildhauer)
  • Musik / Alexander Balanescu (Komponist und Solovioline / Musiken werden a. in verschiedenen Stücken von Pina Bausch genutzt, beispielsweise für „Vollmond“
  • Künstlerische Leitung / Robert Sturm (Tanztheater Wuppertal Pina Bausch)
  • Texte: Herman Melville
  • Liveinterpretation: Luise Kinner, Bernd Kuschmann, Pierre Siegenthaler und Ingeborg Wolff
  • Übersetzung: Matthias Jendis
  • Bühnenfassung: Robert Sturm
  • Livemusik:

Schönberg-Ensemble der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal und Alexander Balanescu, Violine unter der Leitung von Werner Dickel

  • Produktion: TANZRAUSCHEN (seit 10 Jahren zum Thema Tanzfilm/Choreographie für den Bildschirm tätig)

Ort und Kuration: Visiodrom, Wuppertal (360°-Projektionen im Gaskessel Wuppertal)

©Kerstin Hamburg

©Kerstin Hamburg