Altes Schauspielhaus Wuppertal – PBZ under construction

Roots of Lives

Eine Tanzperformance von und mit Shelly Ohene-Nyako und Babacar Mané

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19:30 Uhr und Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr

 Pressemeldung:

Für die internationale Weitergabe von Pina Bauschs bekannter Choreografie zu Igor Stravinskys Le Sacre du Printemps kamen Tänzer*innen aus 14 afrikanischen Ländern zusammen. Die Produktion common ground[s] • Das Frühlingsopfer, eine Gemeinschaftsproduktion von Pina Bausch Foundation, École des Sables und Sadler’s Wells, ist weltweit getourt. 2023 war sie im ausverkauften Opernhaus zu Gast. Wir freuen uns, dass nun Shelly Ohene-Nyako (Schweiz / Ghana) und Babacar Mané (Senegal), zwei der beteiligten Tänzer*innen, zu einem Gastspiel nach Wuppertal kommen. Spannender zeitgenössischer afrikanischer Tanz! Beide sind Preisträger der Académie des Beaux-Arts in Paris. Mané hat auch bei den Wiederaufnahmen von Das Frühlingsopfer  und Die sieben Todsünden als Gast mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch getanzt. Im Anschluss an die Vorstellungen gibt es jeweils ein Publikumsgespräch.

Roots of Lives ist inspiriert von den Horoskopen der beiden Darsteller Shelly Ohene-Nyako und Babacar Mané, die sich sowohl ergänzen als auch widersprechen. Ein Spiel des gegenseitigen Gleichgewichts, das sich um die vier Elemente der Natur dreht und die Beziehung zwischen Bewusstem und Unbewusstem, zwischen dem Selbst und dem Anderen hinterfragt.

Shelly Ohene-Nyako ist Ghanaerin und Schweizerin. Nach ihrem Bachelor-Abschluss in Darstellender Kunst arbeitete sie als freischaffende Tänzerin. 2018 zog sie nach Ghana, wo sie begann, Ballett zu unterrichten und verschiedene Stile miteinander zu verschmelzen. Ihr Ziel ist es, der Szene der darstellenden Künste in Afrika zu helfen, zu wachsen.

Babacar Mané hat mit mehreren Tanzkompanien zusammengearbeitet. Er besuchte die National School of Arts des Senegal, um sich in Choreografie auszubilden. Babacar war der Gewinner des Programms „Visa Pour La Création 2020“ des Institut Français de Paris.