FIRST&FURTHER STEPS IN KREFELD

SOLOEDITION2026

Soloarbeiten von Maria Arenas Romero, Clara Böhm, Paula Castelli, Kevkev, Nadine Kribbe, Lena Luisa Röthlisberger, Jona Bo Schlotbohm zum Abschluss des Nachwuchsfestivals in der Krefelder Fabrik Heeder am Samstag, den 18.April um 20 Uhr

Künstlerische Leitung: Vera Sander – Mentoring: Jemima Rose Dean, Chien-Shun Liao, Kira Metzler, S. Rudat, Diana Salles, Sigué Sayouba, Deva Schubert – Probenkoordination: Kojiro Imada – Technische Leitung: Marco Wehrspann – Koordination Öffentlichkeitsarbeit: Laura Lang

Das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bildet innerhalb der Zeitgenössischen Tanzlandschaft einen zentralen Ort für Tanz und Tanzforschung. Die Studiengänge verbinden tanzkünstlerische Praxis, Vermittlung und kritische Reflektion schaffen damit ein Umfeld, in dem künstlerisches Arbeiten als forschender Prozess begriffen wird.

Im Bachelor of Arts (BA) Tanz entwickeln die Studierenden eigenständige künstlerische Positionen, die im zeitgenössischen Diskurs verortet sind. Die Ausbildung legt einen Schwerpunkt auf verkörperte Forschung, kompositorisches Denken sowie auf ein Bewusstsein für soziale, politische und relationale Dimensionen von Tanz. Neben technischen Fähigkeiten legt das Studienprogramm auch Wert darauf, Experimentierbereitschaft, Wahrnehmungsvermögen und Verantwortlichkeit in künstlerischen Entscheidungsprozessen zu vermitteln.

SOLOEDITION’26 präsentiert Arbeiten von sieben Studierenden des Abschlussjahrgangs. Die Choreografien entstanden aus einer intensiven Phase praxisbasierter künstlerischer Recherche und setzen sich mit persönlichen wie gesellschaftlich eingeschriebenen Erfahrungen auseinander. Körper werden dabei zu Orten von Erinnerung, Zuschreibung, Widerstand und Transformation. Die Soli bewegen sich zwischen Intimität und Öffentlichkeit, zwischen Verletzlichkeit und Behauptung. Sie verhandeln Fragen von Identität, Körperbildern, Begehren, Fürsorge, Schmerz und Heilung ebenso wie Prozesse des Sich-Entziehens, des Suchens und des Werdens. Widersprüchliche Erfahrungen, Uneindeutiges und Ambivalentes wird in den choreografischen Arbeiten erforscht, Zustände und Beziehungen sichtbar gemacht.

screenshot Soloedition2026@Michael Maurissens

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