Double Bill bei Barnes Crossing in Köln:

Saskia Rudat “close up” und IPtanz “SEED” (nominiert für den Kölner Tanztheaterpreis 2019!)

Am 13.Dezember um 20 Uhr bei Barnes Crossing

Während Sprache sich allmählich durch ein Für und Wider tastet, ringt der Körper, dringlich doch im Ungleichgewicht, um Standhaftigkeit.
Wolltest du jemals jemandem etwas sagen, dass dir wichtig ist? Wahrscheinlich wissen wir alle, es ist alles andere als einfach. Dieses Stück legt ein Vergrößerungsglas auf all die widersprüchlichen Gedanken und Gefühle, die wir haben, kurz bevor wir versuchen jemandem etwas zu sagen, das uns am Herzen liegt. Eine persönliche und humorvolle Choreografie aus Bewegung, Text und Musik.

SEED – eine begehbare Tanzinstallation von IP t a n z
„Den Teufel spürt das Völkchen nie, auch wenn er sie beim Kragen hätte“  (Faust / Johann Wolfgang von Goethe)
Der Teufel verkörpert die Manifestation des Bösen. Teufelsaustreibung – ein Relikt aus vergangener Zeit: ein Körper, besessen vom Bösen, unangepasst, unbequem, eine  mittelalterliche Sicht? IPtanz blickt auf die Zeitlosigkeit von Aspekten des Umgangs mit dem Thema Teufel als Bild für Formen der gesellschaftlichen Maßregelung und Willkür.
Die Inszenierung gibt keine Antworten. Die Installation wird zu einem Netz von Körper- metaphern und Eindrücken. In der Irritation des vertrauten Raumes wird die Fragwürdigkeit von Standpunkten visuell transparent.

Künstlerische Leitung • Choreografie Ilona Pászthy, Stückentwicklung Ilona Paszthy in Zusammenarbeit mit dem Team,  Tanz • Diana Treder, Stefanie Schwimmbeck,  Bühne Szenografie • miegL,  Percussion • Christoph Schumacher,  Technik • Garlef Kessler  Produktionsassistenz • Theo Katsalis

SEED-IPtanz

SEED-IPtanz