RICK TAKVORIAN

… vor der 29ten Ausgabe des schrit_tmacher FESTIVAL 2024

WIR TRAFEN RICK TAKVORIAN…,

…dieser Satzbeginn eignet sich bestens und hoffentlich noch viele Jahre, wenn wir den Erfinder und künstlerischen Leiter von schrit_tmacher just dance!, das in der EUREGIO -Rhein-Main stattfindende Festival treffen, genauer, das in Aachen | D – Heerlen und Kerkrade | NL und Eupen | B die Massen bewegt.

Wir freuen uns auf die 29te Ausgabe, die am 20. Februar beginnt und bis zum 24. März 2024 geht.

Dieses Mal trafen wir uns im Ludwig Forum Aachen, das sich mit seiner neuen Direktorin Eva Birkenstock wieder verstärkt zu einem der zentralen Orte des renommierten internationalen Tanz-Festivals auf deutscher Seite entwickelt. Hier hatte das Festival einst seinen Ausgangspunkt genommen.

WIEDERSEHEN…

… mit Scapino Ballett Rotterdam, dem NDT2 und einem spannenden Programm: Das NDT2 führt 27’52“ (2002) von Jiří Kylián auf und feiert das 25-jährige Jubiläum von Minus 16 von Ohad Naharin, das 1999 für NDT2 geschaffen wurde. Maxine Doyle, ein neues Gesicht des Ensembles, wird für dieses Programm eine Weltpremiere kreieren. Wiedersehen auch mit der amerikanisch-chinesischen Choreographin Yin Yue aus New York, mit einer großen neuen Choreographie in der Fabrik Stahlbau Strang und einem, von ihr selbst getanzten, Solo im Ludwig Forum Aachen…

YY DANCE COMPANY | NY…

… ist mit einem Solo im Ludwig Forum und in der Fabrik Stahlbau Strang mit einem ganz besonderen Format zu sehen…

Eva Birkenstock…

…ist seit zwei Jahren die neue Direktorin des Ludwig Forum Aachen, wo bei der letzten Ausgabe des Festivals Trajal Harrells‘ „Sister or He Buried the Body“ zu sehen war. Diese intime Soloperformance feierte dort ihre Deutschlandpremiere. Bereits 2021 wurde die Arbeit von der 13. Gwangju Biennale in Auftrag gegeben und konnte corona-bedingt erst 2022 uraufgeführt werden. Eva Birkenstock hat auch für die Zukunft Spannendes vor…

Neue Formate…

… und Auftragsarbeiten. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, die in der letzten Ausgabe des Festivals in einem Konzert zu erleben war, wurde intensiviert und dann gibt es mit der internationalen Co-Produktion von Pina Bausch’s „Le Sacre du Printemps“, getanzt von einem hierfür ins Leben gerufenen und zusammengestellten Ensemble aus afrikanischen Tänzerinnen und Tänzern, einen richtigen Kracher im Programm…

Was gibt es sonst noch bei der neuen Ausgabe von schrit_tmacher?

…Urbaner Tanz, Pina Bausch, SACRE…

… eröffnen in Aachen wird aber die New Zealand Dance Company, die das schrit_tmacher-Team schon seit langem präsentieren wollte …

Endgültiges Programm im Dezember…

Noch werden die letzten kleinen Geheimnisse um das Festivalprogramm gehütet, ehe die Webseite auf Aachener Seite dann, spätestens nach der diesbezüglichen Pressekonferenz, alle Details bekannt machen wird.

Alle Veranstaltungen und Termine daher in Kürze auf TANZwebEUREGIO

Eupen…

.. in Belgien ist einen Besuch wert, aber das hat sich längst herumgesprochen. Mit dem Alten Schlachthof besitzt Eupen zudem einen wunderbaren Veranstaltungsort, der Theater und Ausstellungshalle zugleich ist. Seit Jahren begeistert sich eine stets wachsende Zuschauergruppe dort für den zeitgenössischen Tanz an der Schnittstelle zum zeitgenössischen Zirkus. In diesem Jahr wird erneut Gandini Juggling zu sehen sein, die zur Weltspitze in ihrem Genre gehören.

GENERATION2…

ist nicht nur für die Sicherstellung zukünftiger Zuschauergruppen ein wichtiger Faktor des Festivals. Das Nachwuchsprogramm verkörpert in besonderem Maße die Philosophie des Veranstalter-Teams: sie wollen die Region zum tanzen bringen mit allen Sinnen. Erfreulich, dass endlich auch auf Aachener Seite wieder ein adäquater Ort zur Verfügung steht nach der Renovierung der „Base“ im Ludwig Forum Aachen.

Vor allem das CoLAB ist ein ganz wichtiges Element für die grenzüberschreitende Nachwuchsarbeit geworden.

TANZwebEUREGIO…

Wir versuchen, den Tanz und das Tanzschaffen stets fair aber kritisch zu begleiten und zu beleuchten. Das machen wir, wo immer es möglich ist, in Wort, Bild, Ton und Film. Selten erhalten kritische Begleiter Lob. Hier war sogar die Kamera dabei…

credits

Interview und Kamera: Klaus Dilger

Editing und Gestaltung: DANSEmedia | berlin

Bildnachweise:

Seite 1: 2752_Kylián_NDT2© Joris Jan Bos

Seite 4: YY Dance Company | NY@Klaus Dilger

Seite 7: YY Dance Company | NY©Barbara Schroer

Seite 9: Jonathan-Borofsky-Ballerina-Clown.-Ludwig-Forum-Aachen-2014-Foto-Carl-Brunn.

Seite 12 und 23: Sacre du Printemps_Pina Bausch©Klaus Dilger

Seite 15: Botis Sheva_MAMA©Camilla Greenwell

Seite 19: LIFE_Gandini Juggling©Jack Thomson

Seite 21: Generation2©Laure-Ann Iserief

26: Rick Takvorian-©Frank Petersen

GIBT ES DENN NOCH KARTEN? –

JA, ABER SCHNELL SEIN!