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24.10. Samstag  17.30 Uhr und 20.30 Uhr

Ein Abend: Zweimal Tanz! Sechs Kurzfilme! Zu zwei Uhrzeiten!

Mit Mitsuru Sasaki, Wuppertal, und der Emanuele Soavi incompany, Köln

Eintritt: € 13,– / erm. € 7,50

Kartenreservierung ab 21. September beim Kulturbüro der Stadt Krefeld:

telefonisch unter 02151/864848, online unter www.krefeld.de/kartenreservierung,

per Mail an kultur@krefeld.de

Die Abendkasse öffnet jeweils 30 Minuten vor der Vorstellung: um 17 Uhr und um 20 Uhr.

Studiobühne I – Inge-Brand-Saal

Mitsuru Sasaki, Wuppertal                                                       

Premiere

PIANO PIANO

Choreographie und Tanz: Mitsuru Sasaki  Choreographische und dramaturgische Assistenz: Jennifer Sasaki

Die Evolution, ein immerwährender Prozess. Auch der Mensch bleibt ihr unterworfen. Und der Kampf zwischen Coronavirus und Mensch sowie ihre Koexistenz ist nur ein weiterer Schritt in der Evolution – mit welchem Ergebnis auch immer. Der Choreograph und Tänzer Mitsuru Sasaki will die Corona-Krise nicht nur als Katastrophe, sondern auch als Chance zur Entwicklung begreifen. Gerade weil sie den Menschen daran erinnert, dass er sich nicht von der Evolution lösen kann. Es mag Angst oder Abwehr hervorrufen, doch der Mensch bleibt körperlicher Teil der Welt – wie auch Mammutbäume, Schmetterlinge oder Delphine. Unabhängig davon, wie sich der Mensch die Welt erklären kann oder möchte. Das Solo „piano piano“ – extra für das diesjährige „MOVE!“ kreiert – verleiht dieser außergewöhnlichen Situation, dieser ungewissen Gewissheit einen sanften, vielleicht sogar beruhigenden Klang.

Mitsuru Sasaki, 1944 in Japan geboren, hat von 1980 bis 1988 als Choreograph mit dem Folkwang Tanzstudio gearbeitet und das Profil der Compagnie geprägt.. 1993 gastierte er erstmals als Choreograph und Tänzer in der Fabrik Heeder. In den Folgejahren wurden wiederholt Produktionen zum Festival „MOVE!“ eingeladen. Zuletzt begeisterte er 2014 mit einer eindrucksvollen Premiere. Seit 2005 ist Mitsuru Sasaki Dozent an der Accademia dell’Arte, Toskana, Italien.

@Bonnie

@Bonnie

Im Anschluss Studiobühne II

Ein Tanzfilmprogramm von MOOVY  Tanzfilmfestival Köln

Momentum

Deutschland 2013, 7 Min., Regie und Choreographie: Boris Seewald

Für die meisten ist es nur ein gewöhnlicher Partysnack, doch für Patrick war ausgerechnet ein Tortilla-Chip der auslösende Moment, der in ihm die Entdeckung seiner selbst auslöste. Mit fröhlichem, ausgelassenem Tanz und magischer Leidenschaft teilt er seine Eingebung und lädt jede*n dazu ein, mitzumachen. Auch seine Mutter.

In The Castle of My Skin

Südafrika 2015, 6 Min., Regie und Choreographie: Jarrel Mathebula

Ein Musikvideo der für progressiven britischen Jazz bekannten Band Sons Of Kemet, geprägt von feurigen und leidenschaftlichen Visionen.

Bahnsteig 13

Niederlande 2015, 12 Min., Regie: Camiel Zwart, Choreographie: Klaus Jürgens

Tragikomische Geschichte eines japanischen Zugwächters, der mit mächtigen und anmutigen Gesten große Menschenmengen kontrolliert. In seinem schlimmsten Albtraum befindet er sich in einer fremden Welt – einer Welt, die weder ihn noch seine Signale braucht.

Timecode

Spanien / Katalonien 2016, 15 Min., Regie: Juanjo Giménez, Choreographie: Lali Ayguadé

Timecode ist ein Live-Action-Kurzfilm. Luna und Diego sind Parkplatzwächter. Diego hat die Nachtschicht, Luna arbeitet tagsüber. Ihre flüchtigen Begegnungen werden bald zu etwas Besonderem.

Im Anschluss Studiobühne I – Inge-Brand-Saal

Emanuele Soavi incompany, Köln                             

PANsolo

special edition MOVE! 2020

Choreographie, Idee und Performance: Emanuele Soavi  Komposition und Music Editing: Stefan Bohne, Wolfgang Voigt • Dramaturgie und Regie: Achim Conrad, Stefan Bohne, Amy Gale • Kostüme: Pino Cervino

PANsolo geht der DNA unserer Gesellschaft auf die Spur: Das Solo widmet sich den

bewussten und unbewussten psychosozialen Systemen unserer Moderne und sucht nach sehr persönlichen Antworten auf die Frage nach den Ursprüngen von Emotionen und Ängsten. Wie bringen wir die Extreme in uns in Einklang? Wo findet die willkürliche und eigensinnige Kraft der Natur und des Triebes noch Raum? Das Stück untersucht die Konsequenzen von sozialem und emotionalem Druck anhand einer analytischen Rekonstruktion des Außenseiters Pan. Aus heutiger Sicht vielleicht die gegenwärtigste und widersprüchlichste mythologische Figur zugleich: Entertainer und Terrorist, Erhalter und Zerstörer – halb Gott und halb Bock.

Eine special edition für „MOVE!“ komprimiert und fragmentiert das Stück von 2011, für das Emanuele Soavi den Kölner Darstellerpreis erhielt, und setzt die Fundstücke in neuem Licht und neuer Dunkelheit wieder zusammen.

Nach Engagements als Tänzer ist Emanuele Soavi seit 2006 als freischaffender Choreograph international für Ensembles, Theater und Hochschulen tätig. 2012 gründete er sein eigenes Label Emanuele Soavi incompany. Seine Produktionen werden zu zahlreichen Gastspielen und Festivals national und international eingeladen. Das Spektrum der Arbeiten umfasst Soloperformances, interdisziplinäre Projekte mit Partner*innen aus Wissenschaft, Kunst und Bildung sowie Koproduktionen mit Orchestern, Opernhäusern, Philharmonien, Theatern und Festivals.

Der Schauspieler Stefan Bohne, am Wiener Max-Reinhardt-Seminar ausgebildet und engagiert für Theater-, Film- und Fernsehproduktionen, arbeitet als Co-Regisseur und Theatermusiker in verschiedenen Produktionen an den Städtischen Bühnen Münster und am Staatstheater Augsburg. Gemeinsam mit Emanuele Soavi entwickelt er seit 2010 als Live-Soundkünstler zeitgenössische Tanz- und Performanceprojekte. Seit 1998 leiten er und Bernd Rehse das ARTheater in Köln.

www.emanuelesoavi.de

Eine Koproduktion mit: dansateliers / Rotterdam. Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, SK Stiftung Kultur, Botschaft des Königreichs der Niederlande, Kunststiftung NRW.

von-Joris-Jan-Bos

Verführte und Verführer ~Emanuele Soavi INCOMPANY & Duisburger Philharmoniker

Im Anschluss Studiobühne II

Ein Tanzfilmprogramm von MOOVY  Tanzfilmfestival Köln

Cold Storage

Finnland 2016, 9 Min., Regie: Thomas Freundlich, Choreographie: Valtteri Raekallio

Ein einsamer Fischer entdeckt seinen gefrorenen prähistorischen Seelenbruder im Eis.

Entfremdung, Abhängigkeit und Freundschaft – gleich mehrere Ebenen von Zeit und Raum verschmelzen zu einer mitreißenden filmischen wie kinetischen Erforschung.

Curing Albrecht

Großbritannien 2017, 12 Min., Regie und Choreographie: Jessica Wright und Morgann Runacre-Temple

Es ist eine ganz besondere Einrichtung, in die ein junger Mann eincheckt.

Er möchte hier von seiner Unfähigkeit, mit dem Tanzen aufzuhören, geheilt werden. Ein ungewöhnlicher Film, inspiriert von den Themen Tanz und Wahnsinn aus dem romantischen Ballett „Giselle“. Gedreht wurde er in den Victoria Baths von Manchester.