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tanz.tausch-festival “jetzt erst recht”

tanz.parcour

Schaufenster im öffentlichen Raum
27.01. – 30.01. / 17:00 – 20:00 Uhr

Schaufenster im öffentlichen Raum

tanz.parcour ist ein Stadtspaziergang im Agnesviertel: Entlang von Schaufenstern nahe gelegener Cafés, Bars, Läden und Werkstätten lädt das tanz.tausch festival zu einem künstlerischen Schaufensterbummel ein, u.a. mit Arbeiten von Reut Shemesh, Sara Blasco, Alessandro De Matteis, wehr51, Uli Kreifels, Wagner-Habermehl-Bütow und weiteren.

Pressemeldung:

Wir freuen uns über jeden Zuschauer. Bitte beachten Sie auch hier unbedingt sämtliche Auflagen der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung. Unser Team wird vor Ort sein und mit darauf achten.

Wagner-Habermehl-Bütow
Bye bye baby – Film (Teaser)

bye bye baby ist ein Film mit Tanzelementen, über die Entscheidung zur Kinderlosigkeit oder -freiheit. Egoismus, Kälte, ein Ignorieren ihrer Natur sind nur einige der Eigenschaften, die sich Kinderlose vorwerfen lassen müssen. Doch was ist, wenn sie einfach ehrlich und mutig sind? Weil sie aussprechen, was andere nur denken? Und dabei sogar das Klima und ihre ganz persönliche Umgebung schonen?

bye bye baby, zunächst als Performance entwickelt, wird in diesem Film durch Interviews ergänzt und in ein neues Format übersetzt. Im Rahmen des Parcours wird ein Trailer gezeigt – den gesamten Film gibt es auf der Homepage unter tanz.treats zu sehen.

Pia Alena Wagner, Josefine Rose Habermehl und Moritz Bütow, arbeiten seit 2015 in unterschiedlichen Projekten und Konstellationen immer wieder zusammen. Sie alle sind Teil des atelier automatique, einem Ort für freie Kunst in Bochum.

Pia Alena Wagner: Choreografie und Performance
Josefine Rose Habermehl: Dramaturgie, Schnitt
Moritz Bütow: Lichtdesign
Sebastian Appelhoff : Beat

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und von Soziokultur NRW. Entstanden im Rahmen der Reihe „nofuturewithoutfeminism“ (atelier automatique)

bye-bye-baby-Film-Tanzszene

bye-bye-baby-Film-Tanzszene

WEHR51
Tanzminiaturen

FEMALE UTILITIES #1-5, diese ca. 10 – 12-minütigen Tanzperformances werden nun erstmals in einer digitalen, künstlerisch überarbeiteten Version als Tanzkurzfilme gezeigt. In surrealen, heiteren und poetischen Szenen spiegeln sie die Beziehungen zu den Alltagsgegenständen und Objekten, denen Frau täglich begegnet oder gar mit sich führt.

WEHR51 wurde 2019 von den beiden langjährig erfolgreich produzierenden Künstlerinnen Andrea Bleikamp (Regie/Konzept) und Rosi Ulrich (Dramaturgie/Text) in Köln gegründet. Tanz, Schauspiel, Video und Musik bilden die Basis der hybriden Inszenierungen.

Regie/Konzept: Andrea Bleikamp
Tanz/Choreografie: Sara Blasco Gutiérrez, Katharina Sim
Video: Alessandro di Mattheis

In Koproduktion mit tanz.tausch – tanz und performance festival köln
Gefördert durch: Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

WEHR51-Tanzminiaturen-_c_Meyer_Originals-

WEHR51-Tanzminiaturen-_c_Meyer_Originals-

Sara Blasco
Dematerialized – work-in-progress

Alles ist Bewegung und Bewegung ist Materie, auf atomarem Level tanzen Protonen und Elektronen und erschaffen den Rhythmus des Seins. Dematerialized ist Tanz ohne Materie auf den Wellen des Lichts.

In dieser experimentellen holografischen Tanzinstallation der Choreografin und Tänzerin Sara Blasco wird mithilfe von Hologrammen die Dematerialisierung von Tanz in Zeiten der Digitalisierung reflektiert. Eine Recherche-Präsentation des Auslotens der Grenzen von Technik und Tanz ohne Körperlichkeit.

Die spanische Tänzerin und Choreographin Sara Blasco Gutiérrez wurde in Valencia geboren. Sie studierte zeitgenössischen Tanz am dortigen Konservatorium für Musik und Tanz. Gleichzeitig schloss sie ein Bachelorstudium in audiovisueller Kommunikation an der Polytechnischen Universität ab. In Valencia arbeitete sie zunächst als Tänzerin, Choreographin, u.a. in „Siegfried“ (Wagner) und „Damnation de Faust“ (Berlioz) in der Inszenierung von La Fura dels Baus an der Oper Valencia. Seit 2011 tanzt Sara Blasco Gutiérrez an der Deutschen Oper am Rhein und am Theater Bonn. Neben Ihrer Tätigkeit an der Oper ist Sara Blasco Gutiérrez als freie Tänzerin in verschiedenen Kompanien in NRW aktiv. Außerdem hat sie bereits in mehreren Stücken als choreographische Assistentin gearbeitet. Als freie Choreographin inszeniert sie eigene Stücke, wie zuletzt „Liebe auf Distanz“ (2020) und in Kooperation mit Wehr 51 „Female Utilities #5“ für das tanz.tausch festival in Köln (2020). Das Stück „Clara“ für das tanz.tausch festival in der TanzFaktur (2018). „

Alessandro De Matteis ist Photograph und Videokünstler. Seine ersten photographischen und filmischen Projekte begann er 1998 in Italien, wo er später als freischaffender Künstler und zusammen mit der Agentur Uthopia Visual Communications für internationale und nationale Marken tätig war. Seit 2009 lebt er in Deutschland. Sein erstes Atelier Studio eröffnete er 2014 im Quartier am Hafen in Köln. Hier realisierte er mit unterschiedlichen Künstler*innen eine Reihe verschiedenster Projekte, die von Kunst bis Werbung, von klassischen bis experimentellen Modephotographien und Portraits für verschiedene Agenturen und Kund*innen sowohl in Deutschland und Europa alles abdecken. 2014 gründete er gemeinsam mit Michael Baumann und Philipp Dreber das Künstlerkollektiv “Kalypso”, welches 2015 mit „Negua“ unter 1750 Künstler*innen aus 75 unterschiedlichen Ländern mit dem zweiten Platz des renommierten Blooom Awards auf der Art Fair in Köln ausgezeichnet wurde.

Künstlerische Leitung, Konzept, Choreografie, Tanz: Sara Blasco
Fotografie, Videomaking & Video Art: Alessandro De Matteis
Lichtdesign und technische Umsetzung der Hologramme: Jan Kutscher
Post-Produktion für Hologramme: Tobias Zimmermann

Eine Produktion von Sara Blasco Koproduziert durch das tanz.tausch – tanz und performance festival köln
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste im Programm #takecare aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Sara_Blasco_Dematerialized_Alessandro-De-Matteis-ausschnitt

Sara_Blasco_Dematerialized_Alessandro-De-Matteis-ausschnitt

Sara Blasco & Alessandro De Matteis
„Everything is connected“

Was wäre, wenn wir unseren Verstand betreten und unsere Gedanken, Ängste und Träume beobachten könnten? In unseren Träumen ist die Wahrnehmung der Realität unserer Vorstellungskraft unterworfen – Everything is connected.

Die Entdeckung eines neuen Raumes – Improvisation, Interaktion und die Verbindung zwischen Objekt und Tanz in einer unwiederholbaren Performance. Begleiten Sie Sara Blasco und Alessandro De Matteis in einem One-Take Tanzfilm, der die Grenzen zwischen Traum und Realität, Entdeckung und Erfahrung, Vernunft und Wahnsinn erforscht und die verborgenen Verbindungen zwischen den Dingen sucht.

Künstlerische Leitung, Konzept, Choreografie, Tanz: Sara Blasco
Konzept, Fotografie, Videomaking & Video Art und Musik: Alessandro de Matteis
Make Up Artist: Christina Remche
Ort: Orangerie Theater

Eine Produktion von Sara Blasco und Alessandro de Matteis
Koproduziert durch das tanz.tausch – tanz und performance festival köln
Gefördert durch: Stipendienprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Sara_Blasco_2-Everything-is-connected_c_Alessandro-De-Matteis-gr.ausschnitt

Sara_Blasco_2-Everything-is-connected_c_Alessandro-De-Matteis-gr.ausschnitt

Uli Kreifels
Schneewittchen moving- Interaktive Fotografie

Besuche die Familie von Schneewittchen! Schneewittchen wird interaktiv – streng corona-konform.

Direkte Kontakte, Begegnungen, Interaktionen von Mensch zu Mensch sollen reduziert werden. Wenn nun aber Kunstwerke mit Menschen interagieren? Damit experimentiert Uli Kreifels: zum Beispiel mit dem plappernden Schneewittchen, das sich bei Geräuschen im Umfeld verändert. Ein Ersatz für menschliche Kontakte ist das nicht. Aber eine neue Erfahrung und eventuell ein Blick in die (allzu nahe) Zukunft…(?)

Uli Kreifels …
… fotografiert „Foto-Cartoons“ – so seine eigene Beschreibung seiner sorgfältig inszenierten und technisch brillanten Arbeiten, die sich ironisch-distanziert mit den „Katastrophen des Alltags“ und ungestellten Fragen unseres sozialen Mikrokosmos befassen. Hinter seinen skurrilen Geschichten verbirgt sich eine kritische Auseinandersetzung mit Klischees und Stereotypen der Gesellschaft, aber auch mit den Widrigkeiten von Beziehung, Haus und Herd.

Während üblicherweise die Auseinandersetzung mit sozialen Themen in der Fotografie etwas Angestrengtes, überaus Ernsthaftes und Anklagendes hat, wählt Kreifels den Weg des liebevollen Spottes. Er will seine Figuren nicht entlarvend bloßstellen, sondern uns einen durchaus wohlmeinenden Spiegel vorhalten. Kreifels’ Kennzeichen ist der Verzicht auf anklagende Boshaftigkeit – wobei er nicht frei ist von einer ungehässigen Schadenfreude. Was ihn darüber hinaus von allen anderen Fotograf*innen unterscheidet, die sich mit sozialer Thematik befassen, ist: Kreifels dokumentiert nicht, er inszeniert. Und wer ihn kennt, weiß, dass er seinen diebischen Spaß dabei hat.

In der Fotografie ist dies neu, in der bildnerischen Tradition die aktuelle Variante einer langen Tradition, die von spöttischen mittelalterlichen Einblattdrucken über die Malerei von Jan Steen, Thomas Rowlandson, George Grosz und jeweils zeitgenössischer Karikatur bis in die Gegenwart reicht. (…)

Die Karikatur – und Kreifels’ Arbeiten könnte man auch als „Foto-Karikaturen“ bezeichnen, zumal sie das Prinzip der ironischen Bild-Wort-Kombination ebenfalls anwenden – hat in der so überaus ernsthaften Welt der „großen“ Kunst immer eine Außenseiterrolle gespielt. Doch Kreifels’ Foto-arbeiten sind zweifellos „Kunst“ – sie sind sorgfältig inszeniert, brillant fotografiert und sie haben – was sie von der Mehrzahl der unendlich eintönigen Werke der künstlerischen Gegenwartsfotografie unterscheidet – eine Aussage. Und was ist falsch daran, wenn diese Aussage ein Schmunzeln bewirkt?
Tom Querengässer/galerie skala köln

Konzept/Umsetzung/Fotografie: Uli Kreifels

Uli-Kreifels_Schneewittchen

Uli-Kreifels_Schneewittchen

Reut Shemesh
Buch-Release: „Cobra Blonde – Das Buch“

Im Rahmen des Parcours wird ein Trailer gezeigt – das Buch gibt es auf der Homepage unter tanz.treats zu sehen.