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Krefeld2020-04-05T18:33:59+01:00

In unseren Videoimpressionen wird deutlich, wie wichtig der Perspektivenwechsel für das Raumerlebnis (gewesen) wäre. Man | frau hätte förmlich bereit sein müssen, sich auf den Steinboden zu setzen oder zu knien, oder zu legen, der teilweise noch durchfurcht ist von schmalen Lore-Schienen, die dem Abtransport des Klär-Schlamms, mittels eiserner Loren, den vorgezeichneten Weg gewiesen hatten, oder dem, was sonst aus dem Rhein herausgefischt worden war...

Von |11. Juli, 2024|

...Doch was, wenn dieses Publikum gar nicht mitspielt, sondern häufig - auch mangels Erfahrung mit solch einem Format - nicht weiss, wie es sich verhalten soll, wenn die Performer gelegentlich nur wenige Zentimeter von ihnen entfernt agieren? Sollen sie ausweichen, Platz schaffen oder Standhalten wie die Mit-Zuschauenden, die auf ihren Plätzen verharren, die Sicht verdecken oder sonst wie träge den gewünschten „DRIFT“ verweigern?...

Von |11. Juli, 2024|

Im Rahmen von MOVE! in town

„Drift“, Ein choreographisches Poem

Uraufführung SEE! Kollektiv, Köln am Freitag, 5. Juli 2024, 20:00 Uhr, Premiere – und am Freitag, 12. Juli 2024, 20:00 Uhr

Einlass: jeweils 19 Uhr. Dauer: ca. 60 […]

Von |1. Juli, 2024|

Nachtkritik von Bettina Trouwborst und unsere Videoimpressionen dazu: ...Es gibt durchaus Parallelen zu „Ariodante“ (einem ihrer ersten Stücke): die leichtfüßige Selbstreflexion des choreografieren Gewerbes, das teilweise ad absurdum geführte Bewegungsvokabular, das heitere Spiel mit dem Publikum, um die klassischen Theaterstrukturen zu überwinden. Doch ist „Nah“ kein theatrales Stück, ohne Handlungsfaden, ohne rechte Tiefe.

Von |4. Mai, 2024|

Eine Haltestelle in der Nacht. Eine Frau sitzt unter einem Neonlicht-Rechteck auf einer Bank und wartet. Einer Bank? Zwei Männer im Vierfüßlerstand, die Köpfe jeweils unter einer Schulter des anderen vergraben, bilden die Sitzfläche. Ein surreales Bild, das auseinanderfällt, als die Beteiligten sich in Zeitlupe über den Boden rollen lassen. Sie starren lange ins Publikum  – offensiv, neugierig, schlecht gelaunt, vieldeutig.

Von |13. April, 2024|
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