Metropole Ruhr2018-02-04T15:06:10+01:00
Highlights aus Metropole Ruhr

Eszter Salamon ›MONUMENT 0.6

Eszter Salamon ›MONUMENT 0.6: HETEROCHRONIE / Palermo 1559 - 1920‹ Koproduktion / Uraufführung mit PACT Zollverein am 6. und 7.Dezember jeweils 20 Uhr "SIZILIEN UND DIE SPUREN DER VERGANGENHEIT" - ESZTER SALAMON SETZT ›MONUMENT‹-REIHE FORT Wie verweben sich einzelne Geschichten zu Geschichte? Und welchen Nachklang finden einschneidende Ereignisse in der Kultur? 2014 begann die Choreographin Eszter Salamon unter dem Titel ›MONUMENT‹ an einer Reihe zu arbeiten, die den Umgang mit Monumenten und die Praxis der ›Neuschreibung‹ von Geschichte und Tanzgeschichte untersucht. Mit ›MONUMENT 0.6: HETEROCHRONIE / Palermo 1559-1920‹ präsentiert sie nun eine neue Arbeit der vielbeachteten Serie als Uraufführung. Eszter Salamon begreift in ihrer Praxis Choreographie als Möglichkeit, zwischen verschiedenen Medien wie Sound, Text, Stimme, Bild, Bewegung und Aktion [...]

Von |3. Dezember, 2019|

КОЖА – FROM SKIN TO SKIN

COOPERATIVA MAURA MORALES / PROVINCIAL DANCES THEATRE JEKATERINBURG КОЖА - FROM SKIN TO SKIN Europapremiere im Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim am Freitag 01. November 2019 | 20.00 Uhr INFO EUROPAPREMIERE | Nachgespräch im Anschluss (Sprache: DE/EN) Vom ersten Hautkontakt zwischen Neugeborenem und Mutter bis zum Halten der Hand des Sterbenden, prägt die Berührung das (Zusammen)Leben von Menschen. In der digitalisierten Welt nehmen Berührungen einen immer geringeren Stellenwert ein. Oftmals reduzieren sie sich auf Begrüßungs- und Abschiedssituationen im Alltag. Doch während physische Kontakte zwischen Menschen seltener werden, nimmt das emotionale Bedürfnis danach nicht ab. Cooperativa Maura Morales überprüft mit zwölf Tänzer*innen die Notwendigkeit von Berührung. In dieser Produktion trifft die virtuose Bewegungssprache der Cooperativa Maura Morales auf das ausdrucksstarke und technisch hochversierte zwölfköpfige Ensemble [...]

Von |31. Oktober, 2019|

“Bombe spricht” – Tanztheater von bodytalk (D) und Kaet (Israel)

Bombe spricht Tanztheater von bodytalk (D) und Kaet (Israel) Theater im Pumpenhaus Münster: 26. und 27.Oktober Kann es einen positiven „suicide bomber“ geben? Ja, er heißt Arie Katzenstein. Als im Februar 1970 erstmals in Deutschland ein Flugzeug entführt werden sollte, scheiterte das auf dem Flughafen München-Riem. Während der Zwischenlandung vom Flug El Al 435 wurde der Transitbus mit Handgranaten angegriffen, auf eine davon warf sich schützend der Passagier Arie Katzenstein und starb, rettete damit aber vielen anderen das Leben. Die deutsch-israelische Koproduktion erzählt aus der Perspektive der Bombe. Es geht um die eine Sekunde, die es vom Ziehen des Abzugs bis zur Detonation dauert. In diesem Augenblick, in dem  alles möglich scheint, entscheidet sich die Bombe, nicht zu explodieren. [...]

Von |26. Oktober, 2019|

HALF LIFE – Tanzstück von Sharon Eyal und Gai Behar

Unsere Videoimpressionen: HALF LIFE Tanzstück von Sharon Eyal und Gai Behar Im Rahmen der Verleihung des Deutschen Tanzpreises 2019 an Gert Weigelt im Aalto-Theater Essen am 19.Oktober Musik: Ori Lichtik Choreografie: Sharon Eyal / Co-Choreografie: Gai Behar Performance: Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin Sharon Eyal ist eine israelische Choreografin und zählt zu den führenden Protagonistinnen der zeitgenössischen Tanzszene dieser Tage. Eindeutig von der legendären Batsheva Dance Company geprägt, fordern ihre Kreationen die Körperlichkeit der Tänzerinnen und Tänzer heraus, um einen individuellen Ausdruck zu erreichen. Die Sogwirkung dieser Arbeit ergibt sich auch aus der Musik, die während des choreografischen Prozesses entstanden ist und weiterentwickelt wurde.  Tanzpreis-Gala-2019©TANZweb.org_Klaus-Dilger

Von |21. Oktober, 2019|

Unsere Videoimpressionen: RAMIFICATIONS Tanzstück von Martin Schläpfer

Unsere Videoimpressionen: RAMIFICATIONS Tanzstück von Martin Schläpfer Im Rahmen der Verleihung des Deutschen Tanzpreises 2019 an Gert Weigelt im Aalto-Theater Essen am 19.Oktober Musik: György Ligeti Choreografie: Martin Schläpfer Performance: Marlúcia do Amaral (Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg) Zu Ligetis gleichnamigem Orchesterwerk lässt der Choreograf die Tänzerin eine Architektur der Linien und Kurven erschaffen, kreiert imaginäre Räume. Ihr Körper wächst weit über seine eigentliche Größe hinaus, wirkt gestreckt, wie verlängert – und dann auch wieder ganz klein. Höchste technische Anforderungen transformieren sich für den Betrachter in eine paradoxe Leichtigkeit. Bekanntes erscheint als Fremdes und umgekehrt: der Ausdruck einer Sehnsucht nach anderen Zuständen.

Von |21. Oktober, 2019|

TROIS GNOSSIENNES – Choreografie: Hans van Manen 

Unsere Videoimpressionen: TROIS GNOSSIENNES Choreografie: Hans van Manen  Im rahmen der Verleihung des Deutschen Tanzpreises 2019 an Gert Weigelt im Aalto-Theater Essen am 19.Oktober Performance: Het Nationale Ballet mit Igone de Jongh und Jozef Varga Musik: Erik Satie (Trois Gnossiennes) Am Flügel: Olga Khoziainova Kostüme: Joop Stokvis / Hans van Manen Trois Gnossiennes ist das dritte und zentrale Werk in Hans van Manens Klaviervariationen-Zyklus von 1980-84. Manen choreografierte dieses sinnliche Duett über Resignation, Vertrauen und Harmonie zur magischen und melancholischen Musik von Erik Satie.

Von |21. Oktober, 2019|

Eine Sprache finden…

Eine Sprache finden... Im Rahmen der Preisverleihung "Deutscher Tanzpreis 2019" Positionen (beziehen): Tanz Beobachtungen von Laura Brechmann HIER geht es zum Trailer von "BONNKROTT" von bodytalk (als positivem Beispiel, wie Tanz partizipativ, Kunst im öffentlichen Raum und doch politisch sein kann) Zeitgleich zur hier besprochenen Diskussionsrunde, veranstaltete bodytalk, das sind Yoshiko Waki und Rolf Baumgart, die im Pumpenhaus Münster "artists in residence" und in der Spitzenförderung des Landes Nordrhein-Westfalen sind, in Berlin (ohne finanzielle Unterstützung) das "Mini"Festival "Körper als Waffe". Hierbei kam auch die wohl beste freie Produktion der letzten und laufenden Spielzeit zur Aufführung: das in Kooperation mit dem grossartigen Polish Dance Theatre (PTT)  aus Poznan entstandene "SOLIDARITOT" zur Aufführung, das frech, geistreich und gekonnt, auch tänzerisch und [...]

Von |20. Oktober, 2019|

Die Laudatio auf Gert Weigelt von Thomas Thorausch

Die Laudatio auf Gert Weigelt von Thomas Thorausch Den mit 20.000 Euro dotierten Deutschen Tanzpreis 2019 erhält der Fotograf Gert Weigelt Aus den Begründungen der  Jury: Seine Bilder trugen in den 70er und 80er Jahren zum publizistischen Durchbruch des deutschen Tanztheaters bei und spiegeln bis heute die Formgebung der Choreograf*innen und die Ausdrucksstärke der Tänzer*innen idealtypisch wider. Gert Weigelt hat sein Leben dem Tanz gewidmet. Als Tänzer arbeitete er mit Choreograf*innen wie Hans van Manen, Jerome Robbins, Jiří Kylián, Kurt Jooss, Glen Tetley und Birgit Cullberg. Nach seiner Tänzerkarriere und dem Studium der künstlerischen Fotografie begleitete er mit der Kamera die herausragenden Choreograf*innen unserer Zeit, wie Pina Bausch, Hans van Manen, Maurice Béjart, Susanne Linke, William Forsythe, Gerhard Bohner [...]

Von |20. Oktober, 2019|

Deutscher Tanzpreis an Gert Weigelt verliehen

Deutscher Tanzpreis an Gert Weigelt verliehen Im Rahmen einer mehrstündigen Gala mit Tanz im schönen Aalto-Theater in Essen HIER geht es zur Laudatio von Thomas Thorausch In Kürze folgen Ausschnitte und Impressionen der Gala und der Beiträge in Form unserer Videoimpressionen hier an dieser Stelle. Erneut in der Trägerschaft des Dachverband Tanz Deutschland, wurde gestern Abend im Aalto Theater in Essen der Deutsche Tanzpreis an den Tanzfotografen Gert Weigelt verliehen, sowie zwei Ehrungen vergeben an Jo Parkes und die Choreografin Isabelle Schad, die beide in einem Festakt tags zuvor auf PACT Zollverein ausgiebig gewürdigt wurden. (Wir berichteten) Die herausragende Laudatio auf den Preisträger hielt Thomas Thorausch, stellvertretender Leiter des Deutschen Tanzarchivs in Köln. Gleichzeitig fand im Rahmen des Deutschen [...]

Von |20. Oktober, 2019|

Deutscher Tanzpreis 2019: Ehrung von Jo Parkes und Isabelle Schad

Deutscher Tanzpreis 2019: Ehrung von Jo Parkes und Isabelle Schad Gestern Abend auf PACT Zollverein in Essen: Die Ehrungen Teil I für Isabelle Schad in unserem Videobeitrag Erneut wurden mit dem Deutschen Tanzpreis 2019 Persönlichkeiten des Tanzes in Deutschland geehrt. Den mit 20.000 Euro dotierten Deutschen Tanzpreis 2019 erhält der Photograph Gert Weigelt (Preisverleihung und Tanzgala im Aalto-Theater (Essen) am 19.10.). "Für signifikante Entwicklungen im zeitgenössischen Tanz", so die Jury, wurden im Rahmen einer feierlichen Ehrung am 18.10. bei PACT die Tanz- und Videokünstlerin Jo Parkes (Video Teil II) sowie die Tänzerin und Choreographin Isabelle Schad mit jeweils 5.000 Euro gewürdigt. Anlässlich ihrer Ehrung zeigt Jo Parkes eine Videoinstallation in den Räumen von PACT. Isabelle Schad präsentiert ihr gemeinsam [...]

Von |19. Oktober, 2019|

PACT Zollverein: Boris Charmatz / terrain ›infini‹

Boris Charmatz / terrain ›infini‹ Eine PACT Koproduktion / Deutschlandpremiere Am 11. und 12.Oktober jeweils um 20 Uhr bei PACT Zollverein | Essen Pressetext (darin enthaltene Wertungen spiegeln nicht unbedingt die Meinungen der Redaktion wieder): Der international gefeierte, französische Tänzer und Choreograph Boris Charmatz gehört zu den prägenden Erneuerern des zeitgenössischen Tanzes. Zuletzt mit ›10000 Gesten‹ bei PACT zur Tanzplattform in Deutschland 2018 nach Essen eingeladen, eröffnet er mit der Deutschlandpremiere von ›infini‹ die Tanzsaison bei PACT. Über Jahrhunderte hinweg haben Tänzer*innen bis vier, sechs oder acht gezählt. Was passiert, wenn sich das Zählen in die Unendlichkeit ausdehnt? In ›infini‹ widmet sich Charmatz nicht nur der mathematischen Unendlichkeit: ›infini‹ ist ein Aufbruch in grenzenlose Dimensionen von Zahlen, in metaphysische Gefilde außerhalb [...]

Von |10. Oktober, 2019|

PRESSEKONFERENZ PACT ZOLLVEREIN: Ausblick TANZ

PRESSEKONFERENZ PACT ZOLLVEREIN: PREMIEREN, FESTIVALS UND PROJEKTE ZWISCHEN DEN KÜNSTEN Pressetext (darin enthaltene Wertungen spiegeln nicht unbedingt die Meinungen der Redaktion wieder): Mit Uraufführungen und Deutschlandpremieren von Boris Charmatz, Eva Meyer-Keller, William Forsythe, Eszter Salamon, Brigel Gjoka und Rauf›RubberLegz‹Yasit, sowie Kooperationen mit dem NOW! Festival, dem Deutschen Tanzpreis und dem Museum Folkwang lädt PACT zu einem hochkarätigen und abwechslungsreichen Herbst- und Winterprogramm ein. Fortgesetzt wird die beliebte Konzertreihe PACT x Ensemble Musikfabrik und auch eine neue Ausgabe des Symposiums IMPACT ist Teil des Programms. Boris-Charmatz_infini-©-Photo-Sandy-Korzekwa Neue Projekte, Premieren und Uraufführungen mit Boris Charmatz, Eva Meyer-Keller, William Forsythe, Brigel Gjoka, Rauf›RubberLegz‹Yasit und Eszter Salamon Die Tanzsaison eröffnet Boris Charmatz, der als eine der prägenden Stimmen des zeitgenössischen Tanzes [...]

Von |10. Oktober, 2019|

Folkwang Tanzstudio zeigt „Jack“

Folkwang Tanzstudio zeigt „Jack“ Ein abendfüllendes Tanzstück, kreiert von den Mitgliedern des Ensembles Am Freitag, den 11. und Samstag, den 12. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr in der Neuen Aula am Campus Essen-Werden Den Auftakt des neuen Wintersemesters feiert das Folkwang Tanzstudio (FTS) mit einer ganz besonderen Premiere: Die Choreographie „Jack“ wurde von den FTS-Tänzerinnen und Tänzern in Eigenregie konzipiert und entwickelt. Für das Stück werden Mitte Oktober alle Mitglieder der international renommierten Company auf der Bühne der Neuen Aula am Campus Essen-Werden stehen. Inhaltlich setzt sich „Jack“ mit dem manchmal widersprüchlichen Alltag auseinander. Es geht um Missverständnisse und bizarre Rituale, um Feiern und Beerdigungen, um erotische Momente und Monotonie. Kurz: Um Situationen, die zu Spannungen und zugleich zu starken [...]

Von |9. Oktober, 2019|

Folkwang Tanzstudio zeigt „Neuer Neuer Neuer Tanz“ in der Neuen Aula

Folkwang Tanzstudio zeigt „Neuer Neuer Neuer Tanz“ in der Neuen Aula Wiederaufnahme des Stückes von Michiel Vandevelde am 17., 18. und 19. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr am Campus Essen-Werden Wie könnte der Tanz der Zukunft aussehen? Wie werden sich das Tanzen und die Form unserer Bewegungen durch herannahende Katastrophen verändern? Und welche Körper werden überdauern? Diese spekulativen Fragen erkundet der Choreograph Michiel Vandevelde gemeinsam mit Tänzerinnen und Tänzern des Folkwang Tanzstudios (FTS). NEUER NEUER NEUER TANZ - FTS In seiner Choreographie „Neuer Neuer Neuer Tanz“ lässt der Belgier, der aktuell als einer der vielversprechendsten jungen Choreographen gilt, die Vision einer Welt entstehen, in der die Grenzen zwischen dem Menschen und seiner Umgebung aufgelöst sind. „‚Neuer Neuer Neuer [...]

Von |9. Oktober, 2019|

YANG, Zhen | Peking – DESTINATION

THEATER IM PUMPENHAUS MÜNSTER YANG, Zhen | Peking DESTINATION WELT-PREMIERE | Tanz | Sa. 21. und So. 22.09.2019, 20 Uhr „Destination“ ist der Name von Beijings größter Schwulenbar. Der Choreograph Yang Zhen („Revolution Game“) hat sie mal zusammen mit einem Freund aus Europa besucht. Und war fasziniert und verwirrt zugleich. Weil sein Begleiter vollkommen andere Vorstellungen von Körperlichkeit hatte, als er selbst. Beide fanden sie Männer ästhetisch. Aber auf so verschiedene Weise, dass Zhen sich fragte: „Was soll schwul überhaupt bedeuten?“. Aus der Reflexion dieser Erfahrung entsteht das Stück DESTINATION. Produziert vom Pumpenhaus mit Zhens Company Rede Virgo. Vier Tänzer – zwei aus China, zwei aus dem Westen – konfrontieren sich mit dem Fremden, das die Grenzen des Eigenen [...]

Von |20. September, 2019|

Aalto Ballett Essen – ROCK AROUND BAROCK

  ROCK AROUND BAROCK Ballettabend von Ben Van Cauwenbergh mit der Rockband Mallet Musik von Johann Sebastian Bach bis Beatles Wiederaufnahme am 13. Oktober 2019 im Aalto Theater Essen DER BALLETTABEND Wie passen klassischer Tanz und Rockmusik zusammen? Hervorragend, findet der Essener Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh, der am Aalto-Theater mit seiner „Tanzhommage an Queen“ längst schon einen begeistert aufgenommenen Beweis dafür geliefert hat. Mit der Wiesbadener Rockband Mallet arbeitet er seit über 20 Jahren zusammen. Grund genug, die drei Musiker an die Ruhr einzuladen, um mit ihnen einen Ballettabend der besonderen Art auf die Beine zu stellen! Gemeinsam mit der Compagnie des Aalto-Balletts geht Mallet auf eine Entdeckungsreise durch die Musik- und Tanzgeschichte. Dabei plant Ben Van Cauwenbergh nichts [...]

Von |20. September, 2019|

AALTO THEATER – ONEGIN

AALTO THEATER - ONEGIN Ballett in drei Akten von John Cranko nach Alexander Puschkin Musik von Pjotr I. Tschaikowski, arrangiert von Kurt-Heinz Stolze Wiederaufnahme am 21. September 2019 um 19:00 - AALTO-THEATER · CA. 2 STUNDEN 30 MINUTEN, PAUSE NACH DEM 1. UND 2. AKT DAS BALLETT Alexander Puschkins Romanklassiker „Eugen Onegin“ erzählt die Geschichte der unglücklichen Liebe zwischen Tatjana und Onegin. Als Tatjana dem arroganten Großstädter ihre Liebe gesteht, wird sie schroff zurückgewiesen. Für sie bricht eine Welt zusammen. Jahre später trifft Onegin sie wieder – als gereifte und stolze Frau, verheiratet mit dem Fürsten Gremin. Vergeblich fleht er sie um eine zweite Chance an, doch Tatjana bleibt ihrem Mann treu, obwohl sie Onegin noch immer liebt. Wohl [...]

Von |20. September, 2019|

Im Rahmen der Ruhrtriennale: CHAPTER 3 Sharon Eyal – Gai Behar

Im Rahmen der Ruhrtriennale: CHAPTER 3 Sharon Eyal – Gai Behar L-E-V 26. bis 29.September jeweils 20 Uhr in der Jahrhunderthalle Bochum In der Zusammenarbeit von Sharon Eyal, gefeierte Tänzerin und Choreographin der renommierten Batsheva Dance Company, und Gai Behar, der in Tel Aviv Raves und Kunst-Events produzierte, prallen zwei Welten aufeinander. Ihre Choreographien verbinden die explosive Dynamik von Technomusik mit atemberaubender tänzerischer Ausdruckskraft und Präzision. Im Jahr 2013 gründen sie die Kompanie L-E-V, deren hebräischer Name Herz bedeutet, und widmen der Liebe eine Trilogie. Deren dritter Teil wird im Rahmen der Ruhrtriennale uraufgeführt. Bereits für OCD Love und Love Chapter 2 entwickelte der Schlagzeuger und DJ Ori Lichtik mit live eingespielten Technobeats Klangteppiche, auf denen sich die Tänzer*innen [...]

Von |18. September, 2019|

Videomitschnitt der Pressekonferenz von RENEGADE

Dreijährige Förderung für RENEGADE Ministerium für Kultur und Wissenschaft fördert Labor für urbanen Tanz Pressekonferenz mit der Kompagnie Renegade in den Flottmann-Hallen Herne Stärkung des urbanen Tanzes: Renegade erhält unter neuer künstlerischer Leitung 3-jährige Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Herne. In der heutigen Pressekonferenz in Herne stellen Malou Airaudo und Zekai Fenerci, Künstlerische Leitung Renegade, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Herne, Dr. Frank Dudda, das Konzept zum Labor für den urbanen Tanz mit Renegade in Residence an den Flottmann-Hallen Herne vor. 2003 gegründet ist Renegade eine der ersten und erfolgreichsten urbanen Tanzkompagnien in Deutschland und auch international. Aus der Kombination verschiedener urbaner und zeitgenössischer Tanzstile hat Renegade eine einzigartige Tanzästhetik entwickelt. Damit prägt die freie Kompagnie, [...]

Von |4. September, 2019|

Dreijährige Förderung für RENEGADE

Dreijährige Förderung für RENEGADE Ministerium für Kultur und Wissenschaft fördert Labor für urbanen Tanz Pressekonferenz mit der Kompagnie Renegade in den Flottmann-Hallen Herne Stärkung des urbanen Tanzes: Renegade erhält unter neuer künstlerischer Leitung 3-jährige Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Herne. In der heutigen Pressekonferenz in Herne stellen Malou Airaudo und Zekai Fenerci, Künstlerische Leitung Renegade, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Herne, Dr. Frank Dudda, das Konzept zum Labor für den urbanen Tanz mit Renegade in Residence an den Flottmann-Hallen Herne vor. 2003 gegründet ist Renegade eine der ersten und erfolgreichsten urbanen Tanzkompagnien in Deutschland und auch international. Aus der Kombination verschiedener urbaner und zeitgenössischer Tanzstile hat Renegade eine einzigartige Tanzästhetik entwickelt. Damit prägt die freie Kompagnie, [...]

Von |2. September, 2019|

You Can Visit Me | Hoffnungs_Räume am Borsigplatz

You Can Visit Me | Hoffnungs_Räume am Borsigplatz YOU CAN VISIT ME. Ein künstlerischer Rundgang aus Tanz-Theater-Performances durch Hoffnungs_Räume im Borsigquartier Dortmund-Nordstadt. Vier Frauen. Vier Leben. Vier Lebens_Räume. Und das Gefühl, dass sich etwas ändern muss. Blüht eine Blume, zeigt sie uns die Schönheit. Blüht sie nicht, lehrt sie uns die Hoffnung: Die Hoffnung auf ein besseres Leben, die Hoffnung auf Freundschaft, die Hoffnung, endlich so sein zu können, wie man eigentlich sein möchte. Vier Geschichten über Glaube, Liebe, Kitsch und Wahrheit. Über den Mut, zu sagen: So sollte es nicht sein! Und über das Glück, die Hoffnung niemals aufzugeben. „You can visit me.“ lädt ein zu behaglicher Nähe und gesunder Distanz, zum Nachdenken über teils geglückte, teils gescheiterte [...]

Von |28. August, 2019|

Marlene Monteiro Freitas – ›Bacchae – Prelude to a Purge‹

Marlene Monteiro Freitas ›Bacchae – Prelude to a Purge‹ Veranstaltet von PACT Zollverein für die Ruhrtriennale - 29. bis 31.August, sowie 1.September; Beginn jeweils 20 Uhr In Euripides Tragödie ›Die Bakchen‹ werden Frauen vom Gott Dionysos (Bacchus) so sehr in einen Rausch versetzt, dass die Mutter den eigenen Sohn zerreißt. Marlene Monteiro Freitas, Preisträgerin des silbernen Löwen für Tanz der Biennale Venedig 2018, überträgt die dionysische Ekstase in die Gegenwart. Ihre frenetische Choreographie changiert zwischen dionysischen und apollinischen Zuständen und zeigt in erstaunlichen Bildern die Wirkung von Disziplin und Verausgabung und wie sich Konventionen in die Physis einschreiben. Mit nichts als ihren Körpern und Notenständern demonstriert das Ensemble aus acht Tänzer*innen und fünf Trompeter*innen die Entstehung des Tanzes aus [...]

Von |12. August, 2019|

Unsere Videoimpressionen zum TANZABEND 2019

Unsere Videoimpressionen zum TANZABEND 2019 des Instituts für Zeitgenössischen Tanz (IZT) der Folkwang Universität der Künste und unsere Besprechung: KÖNNEN UND LEIDENSCHAFT – im TANZABEND 2019 Pina Bausch und Lutz Förster gewidmet TANZABEND 2019  mit Choreographien von: Iñaki Azpillaga, Julio César Iglesias Ungo, Kuo-Chu Wu und Pina Bausch feierte gestern Abend Premiere in der Neuen Aula | Campus Essen-Werden. Es tanzten Studierende des Instituts für Zeitgenössischen Tanz Impressionen von Klaus Dilger Einmal mehr unterstrich das Institut für Zeitgenössischen Tanz der Folkwang Universität der Künste seine herausragende Stellung unter den Ausbildungsinstituten für Tanz in Deutschland. This Horse You Cannot Ride_Ungo©TANZweb.org_Klaus-Dilger Mit Können und noch mehr Leidenschaft präsentierten die Studierenden der verschiedenen Jahrgänge und Ausbildungsrichtungen zwei neue Kreationen. Während das Bewegungs- [...]

Von |28. Juni, 2019|

Unsere Videoimpressionen – This horse you cannot ride

This horse you cannot ride Unsere Videoimpressionen zu TANZABEND 2019 Institut für Zeitgenössischen Tanz der Folkwang Universität der Künste in Essen Choreographie: Julio César Iglesias Ungo – Tanz: Luisa Fernanda Alfonso, Valeria Alvarado Mejia, Estefanía Álvarez Ramírez, Vladislav Buravzev, Emily Castelli, Sunkyung Cho, Rosa Dicuonzo, Lisa Grandmottet, Lisa Margarita Hellmich, Josephine Kalies, Marius Ledwig, Hsiao Ting Lee, Annalisa Palmieri, Christian Paul, Daniela Riebesam, Robert Schulz, Kenji Shinohe, Elisa Spina, Yurika Yamamoto, Zitong Yuan (Studierende des 4. Jahrgangs) – Musik: Julio César Iglesias Ungo a.k.a. J-LAWTON – Assistenz: Claudia Iglesias Ungo – Dauer: 40 Minuten – Uraufführung: 25. Juni 2019, Essen

Von |28. Juni, 2019|

QUEENY UNPLUGGED Education-Projekt des Aalto Ballett Essen

QUEENY UNPLUGGED Education-Projekt des Aalto Ballett Essen für Schulklassen Premiere am 26. Juni 2019 Mit Schülerinnen und Schülern der Bertha-Krupp-Realschule, der Carl-Funke-Schule und der Friedenschule sowie des Fachbereichs Tanz des Gymnasiums Essen-Werden, Kindern der Kita „Lummerland“, mit dem Orchester der Goetheschule Essen, jungen Sängerinnen und Sängern der Folkwang Musikschule sowie Mitgliedern der Compagnie des Aalto Ballett Essen In der Spielzeit 2014/2015 sorgte „Queeny“ für einen Überraschungserfolg und absolute Begeisterung bei den Beteiligten sowie den Besucherinnen und Besuchern des Aalto Ballett Essen. Auch in dieser Saison bietet das von dem Ballett „Tanzhommage an Queen“ ausgehende Education-Programm Essener Schülerinnen und Schülern – mit Unterstützung der Compagnie des Aalto Ballett Essen – die Chance, nach fünf Monaten intensiver Proben selbst auf der [...]

Von |26. Juni, 2019|

KÖNNEN UND LEIDENSCHAFT – im TANZABEND 2019

KÖNNEN UND LEIDENSCHAFT - im TANZABEND 2019 Pina Bausch und Lutz Förster gewidmet TANZABEND 2019  mit Choreographien von: Iñaki Azpillaga, Julio César Iglesias Ungo, Kuo-Chu Wu und Pina Bausch feierte gestern Abend Premiere in der Neuen Aula | Campus Essen-Werden. Es tanzten Studierende des Instituts für Zeitgenössischen Tanz Impressionen von Klaus Dilger Einmal mehr unterstrich das Institut für Zeitgenössischen Tanz der Folkwang Universität der Künste seine herausragende Stellung unter den Ausbildungsinstituten für Tanz in Deutschland. This Horse You Cannot Ride_Ungo©TANZweb.org_Klaus-Dilger Mit Können und noch mehr Leidenschaft präsentierten die Studierenden der verschiedenen Jahrgänge und Ausbildungsrichtungen zwei neue Kreationen. Während das Bewegungs- und Sprachprojekt von Iñaki Azpillaga mit dem Titel „ TABLEAUX… Going fast does not allow watching the [...]

Von |26. Juni, 2019|

Folkwang Tanzabend würdigt Pina Bausch und Lutz Förster

Folkwang Tanzabend würdigt Pina Bausch und Lutz Förster Studierende des Instituts für Zeitgenössischen Tanz zeigen zudem zwei Uraufführungen Premiere am Dienstag, den 25. Juni, um 19.30 Uhr in der Neuen Aula In diesem Sommersemester stehen beim Tanzabend des Instituts für Zeitgenössischen Tanz (IZT) der Folkwang Universität der Künste zwei Uraufführungen und zwei Repertoire-Stücke auf dem Programm. Die beiden Uraufführungen wurden von dem in Brüssel lebenden Tanzpädagogen Iñaki Azpillaga sowie von dem kubanischen Choreographen Julio César Iglesias Ungoeigens für den Folkwang Tanzabend entwickelt. Beide Tänzer haben bereits eng mit dem renommierten belgischen Choreographen Wim Vandekeybus zusammengearbeitet – ein neuer, vielversprechender künstlerischer Impuls für das IZT. Die Repertoirestücke werden von den Masterstudierenden des Instituts für Zeitgenössischen Tanz präsentiert. Sie sind zugleich Hommagen an zwei [...]

Von |24. Juni, 2019|

SIGNIFYING GHOSTS – CocoonDance

SIGNIFYING GHOSTS - CocoonDance Choreografien von Nelisiwe Xaba/ Vera Sander/ Rafaële Giovanola Am 15. Juni 20 Uhr im Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim Pressemitteilung: In seinem Werk „Marx‘ Gespenster“ entwickelt Jacques Derrida einen Diskurs des Gespenstischen, der eine mediale Figur des Dazwischen meint, „die eine Beziehung herstellt, ohne sich selbst fixieren zu lassen“. Das deutschafrikanische Austauschprojekt, initiiert und gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes sowie in Koproduktion mit dem Goethe-Institut (Internationaler Koproduktionsfonds), nimmt Derridas Denkfigur als Ausgangspunkt für die interkulturelle Begegnung zwischen drei Choreografinnen und ihren Ensembles. Zusammen mit dem Zentrum Donko Seko in Bamako (Mali) und der Hochschule für Musik und Tanz in Köln schafft SIGNIFYING GHOSTS einen experimentellen Begegnungsraum, in dem die Choreografinnen und ihre Performer [...]

Von |10. Juni, 2019|

Neue Mittelzentren Tanz für Köln und Essen

Verbesserte Produktionsstrukturen: Zwei zusätzliche Spielstätten für Tanz und Performance erhalten Mittelzentren-Förderung des Landes 540.000 Euro bis 2022 für insgesamt sechs Mittelzentren – Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Produktionsorte stärken Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit: Neue Mittelzentren-Förderung: Künftig erhalten sechs statt vier Spielstätten für zeitgenössische Tanz- und Performancekunst eine besondere Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die sechs Einrichtungen fungieren als Mittelzentren im Land, das heißt sie sind wichtige Produktionsstätten im Bereich Tanz und Performance. Ab Juli 2019 erhalten die Spielstätten für diese Funktion über drei Jahre jeweils 30.000 Euro jährlich. Damit fließen insgesamt 540.000 Euro in den kommenden drei Jahren in die Stärkung von Orten für Produktion und Präsentation im Bereich der Freien Darstellenden Künste. Nunmehr sechs Mittelzentren für den Tanz [...]

Von |5. Juni, 2019|

Kurzdokumentation der KURT JOOSS Preisverleihung

Hier sind die Videoimpressionen der Preisverleihung für den KURT-JOOSS-PREIS 2019 In Essen wurde am Samstag bei PACT Zollverein der in dreijährigem Turnus ausgeschriebene Nachwuchspreis für Choreographie, der renommierte KURT JOOSS PREIS durch die Juroren  Muchtar Al Ghusain (Kulturdezernent der Stadt Essen),  Lucie Conrad (Produzentin), Reinhild Hoffmann (Choreographin), Martin Schläpfer (Ballettdirektor und Chefchoreograph, Ballett am Rhein) sowie Dr. Patricia Stöckemann (Tanzdramaturgin, Theater Osnabrück) an Chun Zhang vergeben. Bereits zum siebten Mal wurde am Samstag, den 01.06., mit dem Kurt-Jooss-Preis eine bemerkenswerte choreographische Nachwuchsposition ausgezeichnet. Unter 81 Bewerbungen aus 28 Staaten wählte die Fachjury drei Finalist*innen aus, die zur Preisverleihung ihre Arbeiten bei PACT Zollverein der Öffentlichkeit präsentierten: Emma Evelein (Niederlande), Chun Zhang (China) und Kai Strathmann (Deutschland). Neben dem mit [...]

Von |3. Juni, 2019|

Der Kurt Jooss Preis hat eine neue Trägerin: Chun Zhang

Der Kurt Jooss Preis hat eine neue Trägerin: Chun Zhang Choreographieren ist Organisieren Nachtbesprechung von Melanie Suchy Der Kurt-Jooss-Preis hat zwei neue Trägerinnen: Chun Zhang bekam ihn gestern Abend in PACT Zollverein in Essen von der offiziellen Jury zugesprochen für ihre Choreographie „Being far away from“, und das Publikum votierte für Emma Eveleins „Wolves“. Kai Strathmann war als dritter nominiert worden, mit „Regnet es?“, was auch schon eine halbe Auszeichnung ist. Der Preis als solcher müsste aber noch bekannter werden, erstens um seinem bahnbrechenden Namenspatron noch mehr Ehre zu machen, zweitens um diesen Glanz noch besser auf die seit 2001 alle drei Jahre Geehrten zu werfen. Ein paar Worte Laudatio oder Jurybegründung wären auch sehr wünschenswert, denn Kurt Jooss [...]

Von |2. Juni, 2019|

KURT-JOOSS-PREIS 2019 GEHT AN CHUN ZHANG

KURT-JOOSS-PREIS 2019 GEHT AN CHUN ZHANG Der Choreographen - Nachwuchspreis wurde bei PACT Zollverein vergeben: Bereits zum siebten Mal wurde am Samstag, den 01.06., mit dem Kurt-Jooss-Preis eine bemerkenswerte choreographische Nachwuchsposition ausgezeichnet. Unter 81 Bewerbungen aus 28 Staaten wählte die Fachjury drei Finalist*innen aus, die zur Preisverleihung ihre Arbeiten bei PACT Zollverein der Öffentlichkeit präsentierten: Emma Evelein (Niederlande), Chun Zhang (China) und Kai Strathmann (Deutschland). Neben dem mit 10.000 Euro dotierten, durch die Jury vergebenen Hauptpreis wurde außerdem ein Publikumspreis vergeben. Mit dem Kurt-Jooss-Preis 2019 wurde Chun Zhang mit der Arbeit ›Being far away from‹ ausgezeichnet. Chun Zhang realisiert seit 15 Jahren Arbeiten als Tänzerin und Choreographin. ›Being far away from‹ choreographierte die chinesische Künstlerin für das Folkwang Tanzstudio. Die Arbeit ist zugleich ihr Abschluss im [...]

Von |2. Juni, 2019|

Hofesh Shechter Company (GB/IL) „Grand Finale”

Hofesh Shechter Company (GB/IL) „Grand Finale” 31. Mai und 1.Juni jeweils 20 Uhr bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen im Großen Haus Der britisch-israelische Choreograf Hofesh Shechter ist einer der meistgepriesenen Choreografen Englands. Seine Karriere begann er als Tänzer in der Batsheva Dance Company, bei der er intensiv mit dem Choreografen Ohad Naharin zusammengearbeitet hat. Seit 2008 verzeichnet Shechter weltweit große Erfolge mit seiner eigenen Company. Sein neuestes Werk „Grand Finale” ist ein dynamisches, mythisches aber auch humorvolles Stück, in dem zehn fantastische Tänzer mit einer ebenso großartigen Band auf der Bühne stehen. Shechter lässt in „Grand Finale” die Menschheit auf ihr Ende zusteuern: keine leise verlöschende Flamme, sondern ein Urknall. Eine Vorstellung auf der Grenze zwischen Komödie und Apokalypse. [...]

Von |31. Mai, 2019|

›Kurt-Jooss-Preis‹ Verleihung bei PACT

›Kurt-Jooss-Preis‹ Preisverleihung und Präsentationen der nominierten Künstler*innen Am 1.Juni um 20 Uhr bei PACT Zollverein in Essen 2001 wurde anlässlich des 100. Geburtstags von Kurt Jooss Schöpfer des Antikriegs-Tanzdramas ›Der Grüne Tisch‹, Mitbegründer der Folkwang Hochschule und Gründer des Folkwang Tanzstudios – ein Förderpreis ins Leben gerufen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Stiftung Anna und Hermann Markard und der Stadt Essen international ausgeschrieben und alle drei Jahre verliehen. Bewerber*innen unterliegen keiner Altersbeschränkung oder stilistischen Vorgabe. Die Auszeichnung richtet sich an Choreograph*innen, die bereits professionell arbeiten, aber noch nicht arriviert sind. Ausgewählt wurden die Preisträger*innen von einer internationalen Jury, der in diesem Jahr Muchtar Al Ghusain (Kulturdezernent der Stadt Essen), Adolphe Binder (Intendantin und Dramaturgin), Lucie Conrad (Produzentin), [...]

Von |29. Mai, 2019|

Fonds Darstellende Künste feiert 10 Jahre Tabori Preis

Fonds Darstellende Künste feiert 10 Jahre Tabori Preis Ehrungen für Monster Truck, die Ben J. Riepe Kompanie und machina eX Am 24. Mai 2019 hat der Fonds Darstellende Künste den Tabori Preis 2019 und die Tabori Auszeichnungen verliehen. Mit der diesjährigen Preisverleihung feierte der Fonds 10 Jahre Tabori Preis und damit auch 10 Jahre ausgezeichnete künstlerische Avantgarde, avancierte künstlerische Positionen, experimentelle Konzeptionen und Formate sowie die Fortentwicklung einer genreübergreifenden und publikumsbezogenen Ästhetik. PRESSEMITTEILUNG Berlin, 24. Mai 2019 Mit dem Tabori Preis 2019 wurde das Kollektiv Monster Truck ausgezeichnet, das „ästhetisch höchst anspruchsvolle und zugleich spaltende Arbeiten realisiert, die provozieren und sich damit als ‚Vorreiter*innen‘ eines aktuell  viel  diskutierten  performativen  Diversitätsbegriffs  längst  einen  streitbaren Bühnen- wie Diskursraum erobert haben“, so [...]

Von |25. Mai, 2019|

Endlich ist er da: Unser TANZweb – Newsletter!

Endlich ist er da: Unser Newsletter! HIER könnt Ihr den Newsletter bestellen „Durch den Tanz eine Sprache für das Leben zu finden…“ dies war nicht nur das Anliegen von Pina Bausch, sondern ganzer Generationen von Tänzer*innen und Choreograf*innen, die durch diese Tür gegangen sind, die Pina Bausch in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit ihrer Arbeit aufgestossen hatte. Dieser Satz beinhaltet aber auch, dass Worte und Mathematik nicht ausreichen, das Leben vollumfänglich zu erfassen und zu vermitteln und mit Anderen, jenseits der sprachlichen und kulturellen Grenzen, darüber zu kommunizieren. Kann es denn dann genügen, den Tanz allein über Worte erfassen und reflektieren zu wollen, oder bedarf es dann nicht auch eines Bemühens, eine "Sprache für den Tanz" zu [...]

Von |23. Mai, 2019|

Ruhrfestspiele Recklinghausen – Das Jetzt-Stück n° 11

Ruhrfestspiele Recklinghausen Das Jetzt-Stück n° 11 - Massiv inspiriert in Paris - von Monika Gintersdorfer, Franck E. Yao alias Gadoukou la Star und La Fleur Bei den Ruhrfestspielen am 22. und 23.Mai um 20 Uhr und am 24.Mai um 18:00 Uhr in der Halle König Ludwig 1/2 Deutschlandpremiere In Paris und in ganz Frankreich sind in den letzten 15 Jahren mitreißende Tanz- und Musikstile zwischen den Einflüssen des europäischen und afrikanischen Kontinents entstanden. Im Afro-Trap und Rumba-Rap geht es um ausgefeilte Tänze, komplexe Beats, starke Texte, Modestile, Lebensphilosophien und um leidenschaftliche Kommunikation mit den digital vernetzten Fans. In dieser Bewegung sind junge Menschen, die gerade zwischen 18 und 28 Jahren alt sind, zu Stars geworden, deren Songs sich in [...]

Von |22. Mai, 2019|

HARTMANNMÜLLER – SOLOABEND ZU ZWEIT

SOLOABEND ZU ZWEIT Premiere der aktuellen Tanzperformance des NRWs Erfolgskollektiv HARTMANNMUELLER im Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim Nachtkritik von Laura Brechmann Zwei Würmer teilen sich eine Bühne. Sie haben sich ihren Weg durch Schlamm und Dreck des Weltgeschehens gebahnt, um mit uns über die ganz großen Themen zu sprechen. Sie häuten sich vor unseren Augen und offenbaren die Schichten ihres labilen Grenzzustands. Sie haben auf dem ersten Blick nichts gemeinsam, dieser groteske Wurm im pinken Latex und der menschenähnliche Durchschnittswurm, der schwer an seinem geringen Selbstwertgefühl zu tragen hat. Ihre Soli folgen einander und stehen nur in loser Verbindung. Es scheint, als handle es sich nicht um die aktuelle Tanzperformance des NRWs Erfolgskollektiv HARTMANNMUELLER, sondern um ein Performance-Showcase, bei dem [...]

Von |18. Mai, 2019|

PHOBOS von COOPERATIVA MAURA MORALES

Im Rahmen von TANZ NRW COOPERATIVA MAURA MORALES PHOBOS Phobos an folgenden Orten und Zeiten: DO 16 | 05  – 20.00 H in MÜNSTER im Theater im Pumpenhaus – Am SA 18 | 05  – 20.00 H in KREFELD in der Fabrik Heeder Das Stück war geplant als ein Stück über Angst – entstanden ist ein Statement gegen sexualisierte Gewalt. Choreografin Maura Morales entwickelt mit „Phobos“ eine tänzerische Antwort auf die seit 2017 laufende #metoo-Debatte um Missbrauchserfahrungen. Kraftvoll, wütend und voller Energie erobert sie gemeinsam mit fünf Performerinnen die Deutungshoheit über ihre eigenen Körper zurück. Aus fragilen, traumatischen Einzelschicksalen und individuellem Erleben von Angst entsteht gemeinsamer Mut. In diesem Stück ist „eine geballte Ladung Energie, Mut, Wut, Zusammenhalt und Könnerschaft auf [...]

Von |16. Mai, 2019|

Ministerin Pfeiffer-Poensgen gibt Entscheidungen bekannt

Heute Morgen im Landtag Düsseldorf: Frau Ministerin Isabel Pfeiffer-Ponsgen gibt Entscheidungen bekannt im neuen Förderprogramm  für Kommunale Theater und Orchester  „Neue Wege“: 13 Einrichtungen erhalten Profilförderung des Landes   Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat gemeinsam mit Michael Schmitz-Aufterbeck, Sprecher der Ständigen Konferenz der Intendanten Nordrhein-Westfalen, und Dr. Christian Esch, Direktor des NRW Kultursekretariats (Wuppertal) und Vorsitzender der Jury, die Juryentscheidung für das erstmals ausgeschriebene Förderprogramm „Neue Wege“ bekanntgegeben. Mit insgesamt rund 9,2 Millionen Euro werden in der ersten Förderrunde 13 kommunale Theater und Orchester für in der Regel drei Jahre unterstützt. Die Mittel fördern die Stärkung und Ausbildung von besonderen Profilen und künstlerischer Qualität. Die fünfköpfige Fachjury hat aus 31 Bewerbungen 15 Projekte an 13 kommunalen Theatern und [...]

Von |13. Mai, 2019|

BODIES AND STRUCTURE von Alexandra Waierstall

Im Rahmen des Festivals TANZ NRW'19: Uraufführung im Tanzhaus NRW BODIES AND STRUCTURE von Alexandra Waierstall in der "Arena"-Skulptur von Rita McBride Nachteindrücke von Klaus Dilger HIER geht es zu unseren Videoimpressionen Alexandra Waierstall’s  „Bodies and Structure“ feierte im Rahmen von TANZ NRW ’19 im Grossen Saal des Tanzhaus NRW in Düsseldorf seine Uraufführung und markierte damit zugleich den Beginn einer Reihe von Premieren und Wiederentdeckungen. Wiederentdeckung I „Tanz NRW“, das sich über einen längeren Zeitraum hinweg aus dem „Meeting Neuer Tanz“, „Internationales Tanzfestival NRW“, „Tanzstrasse“ und aus der „Produzentenkonferenz NRW“ heraus entwickelt hat, kehrt nun erneut zur Präsentation von Uraufführungen zurück und verabschiedet sich damit ein Stück weit von dem Anspruch, die „besten Produktionen“ der letzten beiden Jahre [...]

Von |11. Mai, 2019|

Videoimpressionen von BODIES AND STRUCTURE

Videoimpressionen der Uraufführung von BODIES AND STRUCTURE von ALEXANDRA WAIERSTALL Im Tanzhaus NRW und der „ARENA“ - Rita McBride vom 9. bis 11.Mai im Rahmen von TANZ NRW'19 Choreografie, Konzept: - Alexandra Waierstall Künstlerische Zusammenarbeit: - Rita McBride Dramaturgische Mitarbeit: Marianna Christofides Komposition: Stavros Gasparatos Lichtdesign: Caty Olive Choreografische Assistenz, Performance: Harry Koushos Performance,Damien Fournier, Scott Jennings, Georgios Kotsifakis, Bandi Meszerics, Ioanna Paraskevopoulou, Eftychia Stefanou, Karolina Szymura, Emmi Väisänen, Ying Yun Chen Ausstattung: Alexandra Waierstall, HorstWeierstall - Beratung Kostüme: Lucia Vonrhein, Mareike Nothdurft - Leitung Aufbau „Arena“: Glen Rubsamen - Aufbau „Arena“: Paul Budniewski, Timo Lütke Deckenbrock, Benjamín Urzúa - Management: Judith Jaeger - Produktionsassistenz: Christoph Speit Eine Produktion von Alexandra Waierstall koproduziert durch das tanzhaus nrw Gefördert durch [...]

Von |11. Mai, 2019|

Videoimpressionen: Neuer Neuer Neuer Tanz

Videoimpressionen von der Uraufführung Neuer Neuer Neuer Tanz Folkwang Tanzstudio im Rahmen von TANZ NRW'19 am 10.Mai bei PACT Zollverein Choreografie : Michiel Vandevelde Tanz: Baptiste Bersoux, Yi-An Chen, Maria Giovanna Delle Danne, Stsiapan Hurski, Jihee Kim, Giuseppe Perricone, Darko Radosavljev, Pierandrea Rosato, Narumi Saso, Mariane Verbecq Kostüm: Heide Vanderleck - Komposition: : Eva Reiter, Edgar Varèse, Frank Zappa Lichtdesign | Bühne: Michiel Vandevelde - Assistenz: Mario Barrantes Espinoza - Feedback : Jonas Leifert, Kristof van Baarle Eine Produktion von PACT Zollverein und Folkwang Tanzstudio Uraufführung im Rahmen von TANZ NRW’19 in PACT Zollverein am 10.Mai 2019 filmed and edited by Ananda PAUNOVITCH-NEVES MARINHO in the frame work of TANZweb.org - dance&dare laboratory during the dressrehearsals 9.Mai 2019 [...]

Von |11. Mai, 2019|

Politics of Dancing – bodytalk bei TANZ NRW’19

Politics of Dancing – TANZ NRW'19 Tanztheater-Stücks „Politics of dancing“ von bodytalk beim Festival TANZ NRW'19 am 9.Mai im Theater im Pumpenhaus in Münster - Hier die Nachtkritik von Klaus Keil, entstanden anlässlich der Berliner Premiere im DOCK11 “Ein schwieriges Verhältnis” Nachtkritik von KLAUS KEIL Hier geht es zu den Videoimpressionen Turbulent geht es zu auf der Tanzbühne von Dock 11, dem Performance-Space am Berliner Prenzlauer Berg.  Zu Gast mit der Premiere ihres neuen Stückes „Politics of dancing“ ist die Tanztheater-Truppe bodytalk und denen eilt, nicht unverdient, der Ruf voraus, ihre Themen auf den Kopf zu stellen und tüchtig durchzuschütteln, damit man sie wieder „richtig“ wahrnehmen kann. Und in diesem Stück wird – notwendigerweise – reichlich auf den Kopf [...]

Von |11. Mai, 2019|

IN BEWEGUNG – Tanz bei den Ruhrfestspielen 2019

In Bewegung Tanz bei den Ruhrfestspielen 2019 Am 3. Mai beginnen die Ruhrfestspiele 2019, die ersten unter der neuen Intendanz von Olaf Kröck, mit dem Tanztheaterabend „Beytna“ von Omar Rajeh. Der Tanz spielt im diesjährigen Festspielprogramm eine wichtige Rolle. Fünf Arbeiten aus dem Bereich Tanz werden im Mai und Juni in Recklinghausen zu sehen sein. Neben der Eröffnung mit Omar Rajehs „Beytna“ zeigen die Ruhrfestspiele 2019 vier weitere internationale Arbeiten im Bereich Tanz, die alle in der einen oder anderen Weise durch die große Choreografin Pina Bausch geprägt sind. Einer der Künstler, den das Tanztheater von Pina Bausch sichtbar beeinflusst hat, ist der griechische Choreograf Dimitris Papaioannou, der seit einigen Jahren zu den Shootingstars des internationalen Tanzes gehört. Seine [...]

Von |29. April, 2019|

Welttanztag-Botschaft von Karima Mansour

Welttanztag – für Vielfalt, Demokratie und (Kunst-)Freiheit, für Toleranz und Weltoffenheit, gegen Rassismus Start der Aktion #move4diversity Welttanztag-Botschaft der ägyptischen Choreografin Karima Mansour „Ich lade die Menschen ein, sich über Grenzen, Identitätskrisen, Nationalismus und Rahmenbedingungen hinauszubewegen. Mögen wir uns von diesen Einschränkungen befreien und die Bewegung und Impulse in dieser universellen Sprache finden. Ich lade alle ein, zu ihrem Herzschlag, zu ihrer inneren Wahrheit, zu tanzen, denn es sind diese inneren Bewegungen, die zu inneren Revolutionen führen und wahre Veränderungen auslösen.“ Berlin, 25. April 2019 Alljährlich wird der 29. April als Welttanztag (International Dance Day) gefeiert. Auch in Deutschland zeigen zahlreiche Aktionen auf den Bühnen und im öffentlichen Raum die Kraft und Kreativität des Tanzes – zeigen, wie Tanz die [...]

Von |29. April, 2019|

„Choose your granny“ – in der Reihe “Kultur und Alter“

artscenico's neue Produktion: „Choose your granny“ in der Reihe “Kultur und Alter“ Eine Produktion von artscenico Dortmund – Premiere 30. April 2019 (20.00) und 1.5.2019 (18.00) und 30.6. um 18.oo Uhr – Theater im Depot Was ist das für eine Versammlung an diesem Ort, auf dieser Bühne? Eine Show? Da gibt es ja diesen Organisten und das Reklamelauflicht. Hier wird gecastet, oder? Oder ist es das Unterhaltungsprogramm des Landeskrankenhauses für Besucher und Einliegende? Es gibt Hinweise aufs Labor, auf einen Aufzug, auf Stationen. Welche Talente sind hier gefragt? Alte sollen an Junge vermittelt werden, aber wer ist der Veranstalter? Alles ad absurdum? Das Warten, das Vorführen, das Abstimmen, das Altsein, das Kindsein, Mann oder Frau? Hat diese Show ein [...]

Von |27. April, 2019|

RINGLOKSCHUPPEN – erhält Theaterpreis des Bundes

RINGLOKSCHUPPEN RUHR - MÜLHEIM -Mittelzentrum für TANZ in NRW- erhält Theaterpreis des Bundes 2019 WIR GRATULIEREN Jurybegründungen Ringlokschuppen Ruhr (Kultur im Ringlokschuppen e.V.) - Mülheim Der Ringlokschuppen Ruhr ist eines der wichtigsten freien Produktionshäuser der Republik. In den vergangenen 15 Jahren hat er sich von einem soziokulturell geprägten Ort, an dem es immer auch Theater gab, zu einem fixen Knotenpunkt im Netzwerk der Performing Arts entwickelt. Stellvertretend für die breite Palette bedeutender Künstler*innen seien hier genannt: kainkollektiv, andcompany&Co., Marta Górnicka, LIGNA, Boris Nikitin, Gintersdorfer/Klaßen und René Pollesch. Das Programm des Ringlokschuppens befragt die Hierarchien des Theaters – und damit ist immer auch die gesellschaftliche Bühne angesprochen – lustvoll und klug. Etwa, wenn die Gruppe KGI in ihren Produktionen in [...]

Von |25. April, 2019|

LILI M. RAMPRE – AUTHORISED (INSTALLATION)

Im Rahmen von TANZ NRW LILI M. RAMPRE AUTHORISED (INSTALLATION) Ab MI 08 | 05 - IN ALLEN FESTIVALSTÄDTEN In „AUTHORISED“ sind die Rollen vertauscht. In gefilmten Interviewsequenzen nehmen die Zuschauer*innen die Perspektive der Künstler*innen ein. Das Resultat ist eine Installation, die humorvoll Fragen über Autorschaft stellt, und die Wahrnehmungen von Besucher*innen untersucht. Wie hallt das künstlerische Werk in den Zuschauer*innen nach? Welchen kreativen Prozess vermuten sie hinter den gesehenen Stücken, und inwieweit können sie sich in die Choreograf*innen hineinversetzen? Fünf der im Festival gezeigten Produktionen sind an diesem ungewöhnlichen Projekt über Sichtweisen auf die Kunst beteiligt. Lili M. Rampre hat sowohl einen Abschluss in Physik als auch einen Master von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt [...]

Von |25. April, 2019|

THE JITTA COLLECTIVE – CHOMBOTROPESA

Im Rahmen von TANZ NRW THE JITTA COLLECTIVE - KEPHA OIRO & STEPHANIE THIERSCH CHOMBOTROPE SA 18 | 05  - 20.00 H in MÜNSTER im Theater im Pumpenhaus Wie kleidet sich die Zukunft? Mit einem surrealen Fashion-Konzert, das blendet, lärmt und läutert – und dies vorsätzlich heiter –, versucht das afrikanisch-europäische Kollektiv das Erbe der kulturellen Aneignung neu zu denken. In einem spielerisch-subversiven Perspektivwechsel verknüpft es Voguing und Tanz mit Rap, Drums und Turntables. Dabei entsteht ein Mix futuristischer Identitäten, der mitreißt und fesselt. Tradition und kulturelles Diebesgut werden verdreht und lassen neue Narrative entstehen: verwirrend-ursprungslos, laut, grell, bunt. Choreografin Stephanie Thiersch, künstlerische Leiterin von MOUVOIR, gründete mit ihrem kenianischen Kollegen Kepha Oiro das afrikanisch-europäische Kollektiv für die Kreation [...]

Von |25. April, 2019|

HARTMANNMUELLER – SOLOABEND – PREMIERE

Im Rahmen von TANZ NRW HARTMANNMUELLER SOLOABEND - PREMIERE Am FR 17 | 05  um 20.00 H in MÜLHEIM im Ringlokschuppen Ruhr sowie am SA 18 | 05  um 21.00 H In welchen Lebensbereichen stoßen wir immer wieder an die Grenzen des gesellschaftlich akzeptierten Verhaltens? Und können wir Strategien finden, diese Grenzen zu durchbrechen? HARTMANN und MUELLER stellen sich diese Frage – diesmal getrennt voneinander. Jeder in einem eigenen Solo. Bei MUELLER dreht sich alles um das Anderssein, um den Zusammenhang zwischen der Materialität individueller Körperidentitäten und sozial konstruierten Genderrollen. Der Körper erfährt Transformationen – er wird konserviert, seziert, immer wieder neu zusammengesetzt, und erstreckt sich weit über die binären Kategorien von "Mann" und "Frau" hinaus. HARTMANN befasst sich [...]

Von |24. April, 2019|

COOPERATIVA MAURA MORALES – PHOBOS

Im Rahmen von TANZ NRW COOPERATIVA MAURA MORALES PHOBOS An folgenden Orten und Zeiten: DO 16 | 05  - 20.00 H in MÜNSTER im Theater im Pumpenhaus - Am SA 18 | 05  - 20.00 H in KREFELD in der Fabrik Heeder PHOBOS - Geplant war ein Stück über Angst – entstanden ist ein Statement gegen sexualisierte Gewalt. Choreografin Maura Morales entwickelt mit „Phobos“ eine tänzerische Antwort auf die seit 2017 laufende #metoo-Debatte um Missbrauchserfahrungen. Kraftvoll, wütend und voller Energie erobert sie gemeinsam mit fünf Performerinnen die Deutungshoheit über ihre eigenen Körper zurück. Aus fragilen, traumatischen Einzelschicksalen und individuellem Erleben von Angst entsteht gemeinsamer Mut. In diesem Stück ist „eine geballte Ladung Energie, Mut, Wut, Zusammenhalt und Könnerschaft auf [...]

Von |24. April, 2019|

RAIMUND HOGHE: CANZONE PER ORNELLA

Im Rahmen von TANZ NRW RAIMUND HOGHE CANZONE PER ORNELLA MI 15 | 05  - 20.00 H in MÜNSTER im Theater im Pumpenhaus Mit dem beim Festival d’Avignon 2018 uraufgeführten und als einer der Höhepunkte gefeierten Stücks setzt Raimund Hoghe seine Reihe von Porträts außergewöhnlicher Tänzerpersönlichkeiten fort. Nach Takashi Ueno und Emmanuel Eggermont stellt er jetzt die ehemalige Primaballerina und Béjart-Tänzerin Ornella Balestra in den Mittelpunkt. Die in Italien lebende Tänzerin und der in Düsseldorf wohnende Autor und Choreograf verbindet eine langjährige Zusammenarbeit. Einzelne Szenen aus früheren Arbeiten tauchen wie Erinnerungsstücke auf und machen die Aufführung auch zu einer Reise durch die gemeinsame Geschichte. Diese spiegelt sich auch in der Präsenz von Raimund Hoghe und Luca Giacomo Schulte auf [...]

Von |24. April, 2019|

SPRUNGBRETT <> TANZRECHERCHE NRW

Im Rahmen von TANZ NRW SPRUNGBRETT <> TANZRECHERCHE NRW EIN KOOPERATIONSPROJEKT VON TANZ NRW 19 UND NRW KULTURSEKRETARIAT An folgenden Orten und Zeiten: SA 11 | 05  - 18.00 H in DÜSSELDORF im tanzhaus nrw - Am SO 12 | 05  - 14.00 H in ESSEN bei PACT Zollverein - Am MI 15 | 05  - 20.00 H in BONN im theaterimballsaal - Am FR 17 | 05  - 19.00 H in KÖLN in der TanzFaktur - Am SA 18 | 05  - 19.00 H in KREFELD in der Fabrik Heeder - Ein Kooperationsprojekt von tanz nrw 19 und NRW KULTURsekretariat Junge Künstler*innen und Absolvent*innen von Kunsthochschulen in Nordrhein-Westfalen haben im Rahmen von Sprungbrett <> Tanzrecherche NRW geforscht, entwickelt [...]

Von |24. April, 2019|

MOUVOIR / STEPHANIE THIERSCHBRUIXA

Im Rahmen von TANZ NRW MOUVOIR / STEPHANIE THIERSCH BRUIXA SA 11 | 05  - 20.00 H in MÜNSTER - Theater im Pumpenhaus und SA 18 | 05  - 20.00 H in MÜLHEIM - Ringlokschuppen Ruhr Gemeinsam mit ihrer langjährigen künstlerischen Weggefährtin Viviana Escalé, untersucht die Choreografin Stephanie Thiersch mögliche und bekannte Formen weiblicher Selbstinszenierung. „Bruixa“ zeigt das persönliche Portrait einer Tänzerin am Ende ihrer Bühnenkarriere. Dabei ist das Publikum Teil einer Versuchsanordnung, in der sich Escalé ständig neu erfindet. Erst als geschlechtsloses Wesen zwischen Tier und Pflanze changierend, geht sie im nächsten Moment fast vollständig im romantisierten Mädchentraum auf. Ihr Körper wird durch den humorvollen Einsatz unterschiedlicher Materialien zum Instrument zwischen Widerstand und Angleichung, Reproduktion und Erfindung. Stephanie [...]

Von |24. April, 2019|

Tanz bei PACT Zollverein in Essen: Maguy Marin “MAY B”

Maguy Marin ›May B‹ Tanz bei PACT Zollverein in Essen am  Fr 26.04.19 20 Uhr und Sa 27.04.19 20 Uhr »›May B‹, ein Meilenstein des zeitgenössischen Tanzes in Frankreich, ist heute noch genauso eine Offenbarung wie es das Stück 1981 gewesen sein muss, als es neue Perspektiven für den Tanz eröffnete.« – The Financial Times ›May B‹ begründete den internationalen Durchbruch von Maguy Marin und wird seit 1981 weltweit aufgeführt. Es basiert auf den Schriften von Samuel Beckett, der der damals noch unbekannten Choreographin die Adaption seiner Arbeit erlaubte. Die existenzialistische Verlorenheit von Becketts Charakteren klingt wider: gleich verlorener Clochards streifen die Tänzer*innen über die Bühne, grunzend und tragikomisch, mit staubigen Gesichtern, unbeholfen und in zarter Lächerlichkeit – sie [...]

Von |20. April, 2019|

FOLKWANG TANZSTUDIO: NEUER NEUER NEUER TANZ

FOLKWANG TANZSTUDIO NEUER NEUER NEUER TANZ - PREMIERE ESSEN im PACT Zollverein am FR 10 | 05  und SA 11 | 05  jeweils 20.00 H Wie sieht er aus – der Tanz der Zukunft? Der belgische Choreograf Michiel Vandevelde verspricht eine vor Energie strotzende Performance, die „noch neuer als das Neue“ ist. Jede*r Tänzer*in wird ein Stück Tanzgeschichte neuinterpretiert aufleben lassen – eine Vielzahl von Stimmen, die sich in einem choreografischen Ritual über und für die Zukunft vereinen. Vandevelde wirft damit einen Blick auf die Geschichte des von Kurt Jooss gegründeten Folkwang Tanzstudio und hinterfragt mit seiner Choreografie sowohl die Zeitgenossenschaft als auch die Sehnsucht nach dem Neuen. Choreograf, Kurator, Autor und Redakteur Michiel Vandevelde studierte Tanz und Choreografie [...]

Von |18. April, 2019|

BODYTALK – POLITICS OF DANCING in Münster

BODYTALK POLITICS OF DANCING // POPOLICKS OF DANCING Theater im Pumpenhaus - Münster am DO 09 | 05 . um 20.00 H Provokant und gnadenlos – so widmen sich bodytalk dem schwierigen Verhältnis von Tanz und Politik. Bei ihrer Feldforschung lassen sie sich von den Beats und den Lyrics zu „Politics of dancing“ der Band Re-Flex inspirieren. Dabei beleuchtet das Team um Yoshiko Waki und Rolf Baumgarten einerseits das eigene Metier der „Körper-Politik im Tanz“ mit absurden Castings, Sexismus und prekären Arbeitsbedingungen. Andererseits bringen sie mit dem SPD-Politiker Wolfgang Ressmann politischen Wahlkampf hautnah auf die Theaterbühne. Fake oder real? In diesem Stück rückt der Tanz der Politik auf den Leib – sarkastisch, polemisch und immer hochaktuell mit seinen Fragestellungen [...]

Von |18. April, 2019|

Ballett Dortmund Wiederaufnahme “ALICE”

Ballett Dortmund zeigt erneut „Alice“ von Bigonzetti Ballett Dortmund mit „Alice“ von Mauro Bigonzetti Das Ballett Dortmund zeigt erneut „Alice“ im Wunderland am 22. und 27.Juni, jeweils um 19:30Uhr im Opernhaus. “zwischen Dorfmusik und Buchlektüren: eine Choreografie von Mauro Bigonzetti” – Unsere Nachtkritik von Melanie Suchy von der Premiere vom 10.Februar 2018 im Opernhaus Dortmund VORAUSSCHAU AUS DER NACHT DER PREMIERE: Das Ballett Dortmund zeigt eine „Alice“ im Wunderland zwischen Dorfmusik und Buchlektüren, eine Choreografie von Mauro Bigonzetti, die gleichzeitig die vierte Arbeit des langjährigen künstlerischen Leiters und ersten Choreografen des Aterballetto aus Reggio nell’Emilia für die Dortmunder darstellt. Mehr als die tänzerischen Leistungen des Ensembles, das kurz vor der Generalprobe eine Verletzung einer Hauptdarstellerin kompensieren musste, beeindruckten die wuchtigen Videoprojektionen [...]

Von |18. April, 2019|

Louise Lecavalier | CAN – BATTLEGROUND

Tanz im Theater im Pumpenhaus Münster | Sa. 30. und So. 31.03.2019, 20h Louise Lecavalier | CAN BATTLEGROUND Nach der verletzungsbedingten Absage im vergangenen Jahr nun der Nachholtermin für Louise Lecavaliers BATTLEGROUND: Manche suchen Anmut im Tanz, Leichtigkeit. Nicht so Louise Lecavalier. Die mittlerweile 60-jährige Frankokanadierin hat sich Zeit ihres Tänzerinnenlebens verausgabt. Hat ihren Körper in die Schlacht geworfen. Schon als Frontfrau der legendären Company La La La Human Steps, mit der sie Anfang der 80er gleich weltbekannt wurde. Nie wieder ist eine Tänzerin dem Popstar-Ruhm so nahe gekommen. Lecavalier hat auf Augenhöhe mit David Bowie gearbeitet, mit Frank Zappa. Und später eine Solokarriere gestartet, die an Energie eher noch zulegte. „So blue“, ihre erste Arbeit als Choreografin, war [...]

Von |27. März, 2019|

Claire Croizé / ECCE ›Flowers (we are)‹

Claire Croizé / ECCE ›Flowers (we are)‹ Im Rahmen des Frühlingsfestes / Deutschlandpremiere Tanz / Performance / Musik PACT Zollverein - Sa 23.03.19  - 20 Uhr Ungewöhnliche Verquickungen sind eine Spezialität der P.A.R.T.S.-Absolventin Claire Croizé: in ihrer Arbeit ›EVOL‹ legte sie die Texte von Rainer Maria Rilke über Musik von David Bowie. Für ›Flowers (we are)‹ kombiniert Croizé Rilkes Lyrik nun mit den Barockklängen von Johann Sebastian Bach, die sie gemeinsam mit dem Komponisten Matteo Fargion auswählte. Fargion arrangiert die Präludien als vierhändiges Klavierspiel, verfremdet mittels Synthesizer- und Soundeffekten. Er interpretiert die Klänge des Meisters spielerisch, frei von starrer Ehrfurcht neu und ergänzt sie um eigene Kompositionen. Die Signatur Bachs bleibt wie eine poetische Spur, gleich einer fernen Erinnerung, [...]

Von |17. März, 2019|

Frühlingsfest PACT Zollverein Essen

Xavier Le Roy / Claire Croizé / ECCE / De Spiegel Frühlingsfest PACT Zollverein Essen Tanz / Performance / Musik / Für Kinder Fr 22.03.19 – So 24.03.19 Frühlingsfest: Hundert Wunder hat der Frühling, so der Dichter Rainer Maria Rilke, der in der diesjährigen Ausgabe des Frühlingsfestes als Pop-Singer-Songwriter einen Cameoauftritt hinlegt. Die – mindestens! – hundert Wunder dieser Jahreszeit feiert PACT lautstark, verspielt, experimentell, klassisch und mit großem Trommelwirbel. Claire Croizé schafft in ›Flowers (we are)‹ eine poetische Begegnung der ungewöhnlichen Art: Johann Sebastian Bach trifft auf Einflüsse aus Popmusik, vertont mit den lyrischen Texten Rilkes. Xavier Le Roy präsentiert seine jüngst auf der Biennale di Venezia gezeigte Neufassung von ›Le sacre du printemps‹. Ein wundersames Stück für [...]

Von |17. März, 2019|

Xavier Le Roy ›Le sacre du printemps‹ (2018)

Xavier Le Roy ›Le sacre du printemps‹ (2018) Deutschlandpremiere / Im Rahmen des Frühlingsfests 22.3. 20 Uhr PACT Zollverein Tanz / Performance ›Le sacre du printemps (2018)‹ ist eine Neuauflage des Konzepts und der Choreographie, die Xavier Le Roy im Jahr 2007 entwickelte. Ohne musikalische Ausbildung hat Le Roy die Interpretation eines Dirigenten studiert und zwar so, als wäre sie eine eigenständige Choreographie. Eine Umkehrung von Ursache und Funktion entfaltet sich: Gesten und Bewegungen, die die Musiker*innen zum Spielen anregen sollen, erscheinen von der Musik produziert – obschon diese erst durch die Musiker*innen entsteht. Wann also spielt man selbst und wann wird man von der Musik gespielt? Was hören Musiker*innen, Dirigent*in und Publikum im Zuge dieser Verschiebungen von Bewegung [...]

Von |17. März, 2019|

Julio César Ungo | KubaTHE WELL IN THE LAKE

Julio César Ungo | Kuba THE WELL IN THE LAKE Theater im Pumpenhaus Münster | Tanz | Fr. 08. und Sa. 09.03.2019, 20 Uhr Die Choreographien des Julio César Iglesias Ungo führen bevorzugt in die Schattenwelten der Existenz. Dorthin, wo die Toten tanzen oder den Moderatoren einer nächtlichen Radioshow die Realität entgleitet. Sicheren Halt gibt’s hier für niemanden. Dafür Bilder mit Sogkraft und eine Atmosphäre von ruheloser Energie. In THE WELL IN THE LAKE entwirft der Künstler nach INVISIBLE WIRES und THE HIDDEN DOOR einmal mehr ein Beckettsches Szenario. Zwei Gestrandete ringen mit einem Raum, der sich bei jeder Bewegung zu verändern beginnt. Oder ist alles anders, als es scheint? Ungo hat sich für dieses Stück mit Helder Seabra [...]

Von |9. März, 2019|

Bodytalk zeigen „Solidaritot / Solidarnoc“ in Münster

Das Polnische Tanztheater und Bodytalk zeigen „Solidaritot / Solidarnoc“ Erneut am 3.März in Münster im Theater im Pumpenhaus Unsere Kritikerin Melanie Suchy schreibt: "...wenn die Tänzer mit Fäusten boxen, mit den nackten Füßen treten, zerren, geduckt laufen und wie erschossen aufplatzen, indem sie die Arme hoch und hinter sich werfen, erinnern an die Kämpfe damals, bei denen Demonstranten auch erschossen wurden. Für solche Choreographien wird der Londoner Hofesh Shechter heutzutage zum Helden des zeitgenössischen Tanzes gekürt. Doch hier geht das kluge Stück, dem auch viele große Bühnen zu wünschen wären, schnell weiter in der Geschichte..." hier noch einmal die Gesamtkritik: Viele bewegen Das Polnische Tanztheater und Bodytalk zeigen „Solidaritot / Solidarnoc“ im Theater im Pumpenhaus in Münster Nachtkritik von [...]

Von |25. Februar, 2019|

Different   Olga Pona im Pumpenhaus Münster

Different Olga Pona ǀ Chelyabinsk Contemporary Dance Theater Theater im Pumpenhaus Münster - 16. und 17.März jeweils 20 Uhr Tanz nicht als Kunst, sondern als Notwendigkeit? Aus westlicher Sicht scheint das fast fremd. Anders in Russland. Dort hat die zeitgenössische Choreographie nicht auf Tradition oder Bestehendes aufgesattelt. Sondern entstand als intuitive Überlebensstrategie, als Reaktion auf die rasanten Systemwechsel. Genau davon handelt die Produktion DIFFERENT von Olga Pona. Unserer erklärten Lieblingskünstlerin aus den Weiten des Südurals, die mit dem Chelyabinsk Contemporay Dance Theater regelmäßig ihren ganz eigenen Beweis von Dringlichkeit auf die Bühne bringt. Und dafür in der Heimat fortlaufend für den wichtigsten Theaterpreis („Die goldene Maske“) nominiert wird. Acht Tänzerinnen verhandeln in Ponas jüngster Arbeit – einer Koproduktion mit [...]

Von |19. Februar, 2019|

MIRA7_THULEY INTERAKTIVE TANZ-PERFORMANCE

MIRA7_THULEY INTERAKTIVE TANZ-PERFORMANCE (GEWINNER DES KÖLNER TANZTHEATERPREIS 2018) 1.März 20 Uhr Dortmund Theater im Depot MIRA7_Thuley ist eine Produktion mit fünf Tänzer*innen unterschiedlicher kultureller Herkunft und unterschiedlichen Alters. Drei von ihnen sind erwachsene, professionelle Tänzer*innen, die anderen beiden zwei Jugendliche aus Afghanistan. Was sie eint sind ihre Unterschiede und die Lust auf ein tänzerisches Experiment der Gegensätze. MIRA entwickelt vielschichtige Inszenierungen von hoher Sensibilität und intensiver Bildsprache. Innen und Außen werden in den Dialog gebracht, es wird sichtbar, was unter die Haut geht, und spürbar, was nicht fassbar ist. Experimentell und feinfühlig lotet MIRA Grenzen aus – ob imaginär oder räumlich, zwischen den Genres, persönlich und zwischenmenschlich. "Als spiele sich „Mira7" in unseren mit der Bühne verkabelten Köpfen ab. [...]

Von |18. Februar, 2019|

NEW JOY Ein Cyber-Acapella-Musical

NEW JOY Ein Cyber-Acapella-Musical von Eleanor Bauer Schauspielhaus Bochum - Premiere 23.2. um 19:30 Uhr Warnung! Diese Aufführung kann Ihr Verständnis vom Sinnzusammenhang der Gegenwart nachhaltig beeinträchtigen! In unserer Welt schwirren Milliarden von Datenfetzen durch den Raum, deren Bedeutung zunehmend von Maschinen entschlüsselt wird. Menschen werden Cyborgs. Lasst uns neue Beziehungen zu Maschinen aufbauen, um neue Sinnzusammenhänge zu suchen. Lasst uns das Chaos und die Absurdität feiern. Choreografie, Gesang, Sprache! Lasst uns alle Sinne schärfen. New Joy ist das Trainingsprogramm für ein Überleben im 21. Jahrhundert und darüber hinaus. Ein Cyber-Acapella-Konzert-Happening mit Gesamtkunstthings. Oder einfach: Ein Musical aus der Zukunft. WAS MEINT NEW JOY? Eleanor Bauer: Heutzutage polarisieren sich Weltanschauungen in Medienblasen. Empörung ist die meistgeförderte Emotion in der Aufmerksamkeitsökonomie. Doch was [...]

Von |18. Februar, 2019|

Maura Morales – Videoimpressionen PHOBOS

Videoimpressionen PHOBOS Cooperativa Maura Morales Unsere Videoimpressionen der neuen Produktion der Cooperativa Maura Morales: Angst erlebt gerade ihre gesellschaftliche Renaissance. Eine der vielen Aktualitäten in Sachen Angst ist das öffentlich gewordene Ausmaß von Missbrauchsfällen von Frauen durch Männer in Führungspositionen. In ihrer neuen Produktion „PHOBOS“ setzt sich die Cooperativa aus femininer Perspektive mit der Angst vor Ohnmacht, Scham und Stigmatisierung auseinander. Fünf Tänzerinnen und ein Musiker streiten für eine sinnliche emanzipatorische Aufhebung der Vereinzelung, jenseits der Traumatisierung. Konzept/Regie/Choreographie: Maura Morales Tänzerinnen: Kalin Morrow, Anila Mazhari, Latisha Sparks, Elena Valls, Paula Serrano Komposition/Livemusik: Michio Woirgardt Lichtdesign/Technische Leitung: Grace Morales Suso Kostüm: Marion Strehlow Dramaturgie: Sebastian Brohn Choreographische Assistenz: Victoria Perez Miranda gefilmt anlässlich der Wiederaufnahme der Premiere, die im Ringlokschuppen [...]

Von |17. Februar, 2019|

Solidaritot bodytalk und das Polish Dance Theatre

Solidaritot bodytalk und das Polish Dance Theatre (Polski Teatr Tańca) Am Sonntag, 3. März 2019 - 20:00  Uhr in Münster im Theater im Pumpenhaus Beschreibung: SOLIDARITOT - GOOD NIGHT, SOLIDARITY/SOLIDARNOC Uns verbindet eine 500 km lange Grenze mit Polen. Und die ist von hier 500 km entfernt. Das polnische Tanztheater PTT aus Poznan und bodytalk aus Münster fragen sich vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen in der Mitte Europas, was das für uns alle bedeutet: Im August 1980 begann der polnische summer of love. Die Kinder konnten es kaum erwarten, aus dem Schlaf aufzuwachen, der sie voller Ungeduld träumen ließ, später gemeinsam als Kranführerin oder Elektriker Schiffe zu bauen, um damit in die Freiheit zu segeln. Sind sie heute [...]

Von |12. Februar, 2019|

Ian Kaler / Cullbergbaletten  ›ON THE CUSP‹

Ian Kaler / Cullbergbaletten ›ON THE CUSP‹ Deutschlandpremiere / Koproduktion PACT Zollverein Essen Fr 08.02.19 20 Uhr und Sa 09.02.19 20 Uhr 1967 von Birgit Cullberg gegründet, ist Cullbergbaletten eine weltweit renommierte Kompanie für zeitgenössischen Tanz. Das Repertoire wird regelmäßig durch eigens für die Kompanie geschaffene Werke internationaler Choreograph*innen erweitert. Mit ›ON THE CUSP‹ feiert die jüngste Kooperation dieser Art Deutschlandpremiere bei PACT: die Charaktere der Tänzer*innen und ihre Rollen in der Konstellation der Kompanie dienten dem Choreographen Ian Kaler als Ausgangspunkt seines Werkes. Die mal dramatischen, mal verspielten, elektronischen Synthesizer-Sounds von Queer-Pop-Singer-Songwriter*in Planningtorock zeichnen eine bewegende Soundkulisse, in der ein spannungsvolles Wechselspiel der Identitäten auf die tänzerische Ausdrucksstärke der weltbekannten Kompanie trifft. Mit Musik von Planningtorock Choreographie, Leitung: Ian Kaler Musik: Planningtorock Kreiert mit den Tänzer*innen von Cullbergbaletten Set-Design: Stephanie Rauch Licht-Design, Cinematographie, Schnitt: Imogen [...]

Von |5. Februar, 2019|

IMPRESSIONEN DREAM CITY CocoonDance

CocoonDance compagnie DREAM CITY  Unsere Video-Impressionen der Deutschlandpremiere vom vergangenen Wochenende im Ringlokschuppen in Mülheim | Ruhr Die nächsten Aufführungen: 15./ 16./ 17. März 2019, 20:00 h, Theater im Ballsaal Bonn          Aus dem Programmzettel des Abends: Im neuen Projekt Dream City sucht CocoonDance nach einer Struktur vielgestaltiger, gemeinsam anwesender Körper, nach Bildern des einen, in sich kommunizierenden, höher entwickelten komplexen Organismus. Die Choreografie macht eine körperliche Kommunikationsweise produktiv, die Inspiration aus nichtmenschlichen, organischen und instinktiven Prozessen schöpft. Körper werden in dieser Perspektive zu Körpern, die nicht mit sich selbst identisch, sondern offen sind zu Fort-Bewegungen miteinander. DREAM CITY führt mehrere, über Jahre hinweg entwickelte Projekte und wichtig gewordene Themen wie die Glossar-Arbeit und der Austausch mit anderen, [...]

Von |4. Februar, 2019|

Dortmund Theater im Depot DAS LACKBALLETT

Dortmund Theater im Depot DAS LACKBALLETT (FARBKLANGRAUSCH) THEATER DER KLÄNGE DO 31.01.2019 um 20 Uhr - FR 01.02.2019 um 20 Uhr Oskar Schlemmer, aufstrebender Künstler der zwanziger Jahre und Bauhaus-Professor, hatte ab 1933 Berufsverbot und verlor seinen Hochschultitel. Der Chemiker und Unternehmer Kurt Herberts ließ ihn und weitere, durch die Nazis als »entartet« gebranntmarkte Künstler heimlich in seinem »Lacklabor« in den Farbwerken Herberts in Wuppertal arbeiten. Neben Gemälden – angefertigt mit dem damals noch neuen Kunstlack – entstand in diesem Labor 1942 auch ein »Lackballett«, welches nur einmal intern aufgeführt wurde... Im Jahr darauf starb Oskar Schlemmer. Das Theater der Klänge nimmt die für 2019 geplanten nrw- Aktivitäten zu »100 Jahre Bauhaus« zum Anlass, sich mit Oskar Schlemmers Lackballett aus [...]

Von |31. Januar, 2019|

CocoonDance compagnie DREAM CITY

Deutschland-Premiere 01./ 02.02.2019, 20:00 h, Ringlokschuppen Ruhr Mülheim CocoonDance compagnie DREAM CITY   Im neuen Projekt Dream City sucht CocoonDance nach einer Struktur vielgestaltiger, gemeinsam anwesender Körper, nach Bildern des einen, in sich kommunizierenden, höher entwickelten komplexen Organismus. Die Choreografie macht eine körperliche Kommunikationsweise produktiv, die Inspiration aus nichtmenschlichen, organischen und instinktiven Prozessen schöpft. Körper werden in dieser Perspektive zu Körpern, die nicht mit sich selbst identisch, sondern offen sind zu Fort-Bewegungen miteinander. DREAM CITY führt mehrere, über Jahre hinweg entwickelte Projekte und wichtig gewordene Themen wie die Glossar-Arbeit und der Austausch mit anderen, nicht-ausgebildeten Tänzerkörpern aus der dreijährigen Résidence TRIENNALE zu einem Aufführungsprojekt zusammen. Die künstlerischen Grundlagen dieses Projektes basieren vor allem auf der Erforschung der Bewegungsqualität „anderer [...]

Von |30. Januar, 2019|

DON’T WORRY BE YONCÉ – Schauspielhaus Bochum

DON'T WORRY BE YONCÉ Schauspielhaus Bochum Regie, Text, Konzept: Stephanie van Batum Premiere in Bochum | Kammerspiele am 26.Januar um 19:30 Uhr Mit: Henrike Commichau, Mona Vojacek Koper, Stacyian Jackson, Stephanie van Batum Liberté, Egalité, Be Yoncé. Es kann nur eine Queen B geben. Aber ist das wirklich so? Oder kann man mit der notwendigen Begeisterung und einer Portion Ehrgeiz das schaffen, was nur sie geschafft hat? To Be Yoncé! Mit ihrer praktischen Anleitung, um der phänomenalen Pop- und R’n’B-Sängerin näher zu kommen, sorgte die Jungregisseurin Stephanie van Batum in München bereits für Begeisterungsstürme. In Form eines Tutorials erfahren die Zuschauer*innen in wenigen Schritten, was nötig ist, um SIE zu sein – how to be Bey. Und das ist mehr als singen, tanzen [...]

Von |16. Januar, 2019|

ALDES/Roberto Castello in Münster

Tanz | Fr. 25. und Sa. 26.01.2019, 20h im Theater im Pumpenhaus Münster ALDES/Roberto Castello Italien IN GIRUM IMUS NOCTE ET CONSUMIMUR IGNI Der lateinische Titel dieses Stücks bedeutet frei übersetzt: „Wir gehen in der Nacht herum und werden von Flammen verzehrt“. Ein Zitat des französischen Denkers und Filmemachers Guy Debord. Gemeint als radikale Kritik am Kapitalismus. Der italienische Choreograph Roberto Castello begreift den Satz aber noch viel existenzieller. Mit vier schwarzgekleideten Tänzerinnen und Tänzern baut er eine Versuchsanordnung, die nicht von ungefähr an Beckett erinnert. Hier geht es um das nackte Dasein. Um die Vergeblichkeit in jeder Geste. Ums Haltfinden im Schlund der Sinnlosigkeit. Vor einer Videowand aus finsterem Dauerregen wirft Castello streng getaktete Schlaglichter auf Menschen, die [...]

Von |16. Januar, 2019|

Die göttliche Komödie I: INFERNO – Xin Peng Wang

Die göttliche Komödie I: INFERNO OPERNHAUS DORTMUND Ballett von Xin Peng Wang nach Dante Alighieri Musik von Michael Gordon und Kate Moore wieder am 24. Januar und 8.Februar um 19:30 Uhr, sowie am 17.Februar um 15 Uhr Der Karfreitag des Jahres 1300 ist in die Annalen der Menschheit als jener Tag eingegangen, an dem ein einsamer Mann, über sein verworrenes Leben und die verwirrenden Umstände seiner Zeit grübelnd, eine Reise antritt: In die infernalen Abgründe der Hölle, unter Mühen zum Berg der Läuterung und schließlich in die Gefilde des Himmels. Dreizehn Jahre arbeitete Dante, aus seiner Heimatstadt Florenz vertrieben, an seinem Monumentalwerk: La Divina Commedia. Wort- wie bildgewaltig beschreibt der Visionär die wahre hinter der scheinbaren Welt. Kein anderes [...]

Von |16. Januar, 2019|

Schwanensee OPERNHAUS DORTMUND

Schwanensee OPERNHAUS DORTMUND Ballett von Xin Peng Wang unter Berücksichtigung der Choreografie von Marius Petipa. Musik von Peter Tschaikowsky (Neufassung 2012) Am 19.Januar um 19:30 Uhr, am 27.Januar um 15 und 19 Uhr, am 1. und 15.Februar um 19:30 Uhr Hätte man Peter Tschaikowsky gefragt, womit er unsterblich werden würde, er wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass ihm ausgerechnet seine Ballette den Weg zum Parnass ebnen würden. Schwanensee, diese Einstiegsdroge in die Welt des Tanzes, ist heute der Inbegriff europäischer Balletttradition und aus dem kulturellen Bewusstsein der Öffentlichkeit nicht mehr wegzudenken. „Dieses Werk ist ein Prüfstein für jeden Choreografen“, bekennt Xin Peng Wang unumwunden. Zwei Mal hat er sich der Herausforderung gestellt: Als frischgebackener Ballettdirektor machte er Dortmund [...]

Von |16. Januar, 2019|

“Solidaritot / Solidarnoc“ by bodytalk and PTT

Move lots The Polish Dance Theatre and Bodytalk present “Solidaritot / Solidarnoc“ in Theater im Pumpenhaus in Münster Night review by Melanie Suchy translated by Karoline Strys Dance is for dreams. For those sweet and peaceful ones, for the wild, for those full of fear,  disgust, full of lust, sex, chaos, struggle, for those of freedom and a good life. Therefore, with its title, the dance theatre artists wish you a goodnight, no: a Solidar-noc, a solidary night. The German interpretation of this wordplay title comes along more nasty: Solidartot, solidary dead. As if it was at its end or buried, this thing with solidarity and the union Solidarność. And as if it was now spooking through nightmares and [...]

Von |15. Dezember, 2018|

Das Polnische Tanztheater und Bodytalk zeigen „Solidaritot / Solidarnoc“

Viele bewegen Das Polnische Tanztheater und Bodytalk zeigen „Solidaritot / Solidarnoc“ im Theater im Pumpenhaus in Münster Nachtkritik von Melanie Suchy Der Tanz ist für die Träume da. Für die lieblich-friedlichen, für die wilden, für diejenigen voller Furcht, Ekel, voller Lust, Sex, Chaos, Kampf, für die von Freiheit und vom guten Leben. Deshalb wünschen die Tanztheaterkünstler mit diesem Titel erst einmal eine gute Nacht, nein: eine Solidar-noc, Solidar-Nacht. Die deutsche Übersetzung des wortspielenden Titels ist fieser: Solidaritot. Als sei sie zuende und begraben, die Sache mit der Solidarität oder der Gewerkschaft Solidarnosc. Und als geistere sie nun durch Alp- und Wunschträume. Ein Gespenst zwischen den Meinungsfronten. Das Künstlerteam von Bodytalk, Yoshiko Waki und Rolf Baumgart, ansässig in Münster, hat [...]

Von |13. Dezember, 2018|

„Solidaritot / Solidarnoc“ bodytalk und Polish Dance Theatre

Viele bewegen Das Polnische Tanztheater und Bodytalk zeigen „Solidaritot / Solidarnoc“ im Theater im Pumpenhaus in Münster Kurze Nachtkritik von Melanie Suchy Der Tanz ist für die Träume da. Für die lieblich-friedlichen, für die wilden, für diejenigen voller Furcht, Ekel, voller Lust, Sex, Chaos, Kampf, für die von Freiheit und vom guten Leben. Deshalb wünschen die Tanztheaterkünstler mit diesem Titel erst einmal eine gute Nacht, nein: eine Solidar-noc, Solidar-Nacht. Die deutsche Übersetzung des wortspielenden Titels ist fieser: Solidaritot. Als sei sie zuende und begraben, die Sache mit der Solidarität oder der Gewerkschaft Solidarnosc. Und als geistere sie nun durch Alp- und Wunschträume. Ein Gespenst zwischen den Meinungsfronten. Das Künstlerteam von Bodytalk, Yoshiko Waki und Rolf Baumgart, ansässig in Münster, [...]

Von |13. Dezember, 2018|

Die Preisträger der motionartfilm Schwerte 2018 stehen fest

Die motionartfilm Schwerte hat Preise vergeben Die dritte Staffel an Kunstfilmen im öffentlichen Raum wurde gezeigt In der Jury, die insgeamt 10.000,-€ Preisgelder vergibt, waren unter anderem Mischa Kuball, Künstler und Professor und Daniel Bäldle, Leiter des Metropol Kinos in Düsseldorf. Die Preisträger*innen der motionartfiilm 2018, bei der es um Kunstfilme in jeder Form und Ausprägung ging, also keineswegs zu verwechseln mit dem angekündigten Tanzfilm-Wettbewerb in Wuppertal im kommenden Jahr, stehen fest Film-Preisträgermotionartfilm Schwerte 20181. PreisRegie: Caroline SchwarzFilmtitel: doors of perception2. PreisRegie: Anna Malina ZemlianskiFilmtitel: The Extinct Suite3. PreisRegie: Marian MaylandFilmtitel: Eine Kneipe auf Malle Die Filme sind auf der Seite https://www.motionartfilm.de/schwerte/schwerte/filme-im-internet/ zu finden. Anna Malina Zemlianski, die den 2.Preis gewonnen hat, ist Wuppertalerin. Über 60 Kunstfilme wurden somit präsentiert. Über [...]

Von |9. Dezember, 2018|

SOLIDARITOT – GOOD NIGHT – SOLIDARNOC

Tanz | Mi. 12.12. und Do. 13.12.2018, 20h bodytalk im Pumpenhaus Münster SOLIDARITOT - GOOD NIGHT, SOLIDARITY/SOLIDARNOC Es war einmal ein Sommer der Liebe. Der ließ die polnischen Kinder träumen. Von einer besseren Zukunft, einem vereinten Europa. Kurzum: von Solidarność. Ist lange her, 1980 war das. Und heute? Werden überall die Jägerzäune des Nationalismus hochgezogen, während das Wir-Gefühl den Gefrierpunkt erreicht hat. Die Gruppe bodytalk und das Polski Teatr Tańca (PTT) überschreiten jetzt die 500 Kilometer lange Grenze, die Deutschland und Polen trennt. Und erforschen im gemeinsamen Tanz, was schief läuft in den Trutzburgen der entzweiten Gegenwart. Weshalb Solidarität mittlerweile solidaritot erscheint. Die bodytalk-Gründer Yoshiko Waki und Rolf Baumgart, bekannt als unerschrockene Feldforscher, haben schon einmal mit dem PTT [...]

Von |8. Dezember, 2018|

Die motionartfilm Schwerte nur noch wenige Tage

Die motionartfilm Schwerte ist noch wenige Tage geöffnet. Die dritte Staffel an Kunstfilmen im öffentlichen Raum ist nun eingelegt worden. Über 60 Kunstfilme wurden somit präsentiert. Über 100 Einsendungen gab es für das Festival und den Wettbewerb. Verschiedene Workshops wurden den WettbewerbsteilnehmerInnen geboten. In den kommenden Tagen werden `mobile Projektionen´ in Schwerte in der Dunkelheit zu sehen sein. Nur eins dabei ist klar: Rathaus, Bahnhof, Marktplatz, Ruhrtal-Museum werden Orte sein, an denen Projektionen zu sehen sind, aber wann ist nicht definiert. Diese Projektionen finden im Rahmen des letzten Workshops statt, den alle teilnehmenden Filmkünstler in Schwerte besuchen können. Am 26.11. wird die Jury die 3 Preisträger bekannt geben und dies ist auch der Tag, an dem zum letzten Mal [...]

Von |22. November, 2018|

– 270 Projekte erhalten Förderung –

3,25 Millionen Euro für die kulturelle Infrastruktur im Land – 270 Projekte erhalten Förderung - Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Funktionierende Infrastrukturen sind Grundvoraussetzung für die Arbeit der Kultureinrichtungen Mit einem Investitionsfonds in Höhe von 3,25 Millionen Euro unterstützt das Land noch in diesem Jahr die kulturelle Infrastruktur. In einem Juryverfahren erhielten 270 Projekte aus ganz Nordrhein-Westfalen eine Förderzusage. Insgesamt gingen 1.100 Anträge ein. Das Förderprogramm ermöglicht Investitionen in technische und digitale Ausstattungen, aber auch Erstausstattungen, Erneuerungen und Erweiterungen der Infrastrukturen: von moderneren Ton- und Beleuchtungsanlagen über Erneuerung von Netzwerktechnik und Technik für digitale Archivierung bis hin zu Akustikwänden, akustischen Besucherführungssystemen oder Instrumenten für Spielmannszüge. Die Förderung ist ein erster Schritt, um Defizite auszugleichen, die in den vergangenen Jahren aufgrund fehlender Mittel [...]

Von |20. November, 2018|

VIS MOTRIX Ringlokschuppen Ruhr

VIS MOTRIX Ringlokschuppen Ruhr CocoonDance, Bonn 7. und 8.Dezember jeweils 20 Uhr   [Vis motrix, lateinisch, die bewegende Kraft] „ … Ziererei erscheint, wie Sie wissen, wenn sich die Seele (vis motrix) in irgendeinem andern Punkte befindet, als in dem Schwerpunkt der Bewegung.“ (Heinrich von Kleist: Über das Marionettentheater) Die Körper sind angespannt, so, als ob sie sich immer wieder dem von unsichtbarer elektrischer Energie ausgelösten Gliederzucken entgegenstemmen wollten. Noch aber halten Oberköper und Hüften die hybriden Wesen am Boden – wie durch Klammern und Scharniere miteinander verbunden. Die Tänzerinnen formieren sich raumgreifend in wahren Energieströmen immer wieder neu – in Formationen, die an Strukturen in Flora und Fauna, an Stammestänze und Riten erinnern und die eine hypnotische Faszination [...]

Von |19. November, 2018|

Meg Stuart & Jompet Kuswidananto / Damaged Goods 

Meg Stuart & Jompet Kuswidananto / Damaged Goods Celestial Sorrow 22. bis 24.November jeweils 20 Uhr | PACT Zollverein Tanz / Performance Für ›Celestial Sorrow‹ arbeitete Meg Stuart, jüngst mit dem Goldenen Löwen der Venedig Biennale für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, erstmals mit dem bildenden Künstler Jompet Kuswidananto zusammen, der unter der Diktatur von Präsident Suharto in Indonesien aufwuchs. Ausgehend von einem fiktiven Trauma fragen Stuart und Kuswidananto danach, wie die Geister der Vergangenheit von uns Besitz ergreifen und entwerfen eine poetische Welt aus Licht und Bewegung, Objekten und Klängen. Drei Darsteller*innen und zwei Musiker*innen begeben sich auf eine Reise durch jene Räume, die allein durch Vorstellungskraft sichtbar werden und bringen sie mit ihren Stimmen zum Klingen. Choreographie: Meg Stuart Installation: Jompet Kuswidananto Entwicklung, Performance: Jule Flierl, Gaëtan Rusquet, [...]

Von |19. November, 2018|

COME AS YOU ARE #2017 im Ringlokschuppen

COME AS YOU ARE #2017 Nir de Volff im Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim am 9.November um 20 Uhr Was passiert wenn syrische Tänzer, die in ihrer Heimat an Tanzshows wie „Aladin“ oder „Tausendundeine Nacht“ arbeiteten, auf die zeitgenössische Berliner Tanzszene treffen? Kann ein Mensch die Geschichte seines Körpers überwinden und eine neue Reise beginnen? TOTAL BRUTAL zeigt den Prozess der Annäherung und Integration von Flüchtlingen in die Berliner Tanzlandschaft. Der Fokus des Projekts liegt auf den physischen Hürden ihres Alltags, auf ihren mentalen Veränderungsprozessen und neuen Begegnungen in der Großstadt. "Come as you are" ist die körperliche und theatrale Erkundung dreier DarstellerInnen, deren tänzerischer Hintergrund sich radikal von der Berliner Szene unterscheidet und die nun aber in dieser Stadt [...]

Von |5. November, 2018|

Premiere ONEGIN Aalto Ballett Essen

ONEGIN Aalto Ballett Essen Ballett in drei Akten von John Cranko nach Alexander Puschkin Musik von Pjotr I. Tschaikowski, arrangiert von Kurt-Heinz Stolze Premiere am 10. November 2018 Alexander Puschkins Romanklassiker „Eugen Onegin“ erzählt die Geschichte der unglücklichen Liebe zwischen Tatjana und Onegin. Als Tatjana dem arroganten Großstädter ihre Liebe gesteht, wird sie schroff zurückgewiesen. Für sie bricht eine Welt zusammen. Jahre später trifft Onegin sie wieder – als gereifte und stolze Frau, verheiratet mit dem Fürsten Gremin. Vergeblich fleht er sie um eine zweite Chance an, doch Tatjana bleibt ihrem Mann treu, obwohl sie Onegin noch immer liebt. Wohl kaum eine andere Rolle der Ballettgeschichte eröffnet einer Tänzerin solch eine Vielzahl an Möglichkeiten der Rollengestaltung, denn Tatjana entwickelt [...]

Von |5. November, 2018|

PACT Zollverein – WE COUNT ON YOU

WE COUNT ON YOU Chris Kondek & Christiane Kühl (doublelucky productions) ›We count you in‹ Pact Zollverein 7.November 19 Uhr Lecture bei PACT Zollverein: Nichts bestimmt unsere aktuelle Lebenswelt so sehr wie die Digitalisierung. Das Problem mit dem Digitalen aber ist: Es ist unsichtbar und scheint unantastbar. Insofern ist unser Wissen darüber spekulativ oder zumindest leicht zu ignorieren, denn die Folgen zeigen sich vor allem vermittelt. doublelucky productions versuchen in ihren Arbeiten, die politischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen des Digitalen im Bühnenraum zu visualisieren und im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar zu machen. Der Körper des Zuschauers wird dabei zum Schauplatz. In ihrer Lecture stellen Chris Kondek und Christiane Kühl zwei oder drei ihrer jüngsten Theaterarbeiten vor, die sich mit Identität, [...]

Von |5. November, 2018|

Impressionen „Wilderness Tender“ im FTS

Impressionen „Wilderness Tender“ in Essen Folkwang Tanzstudio Choreographie von Stephanie Miracle Vorstellungen am 18., 19. und 20. Oktober um 19.30 Uhr in der Neuen Aula und in Krefeld beim MOVE! Festival am 26.10. um 20 Uhr in der Fabrik Heeder „wilderness tender“ ist inspiriert von der surrealistischen Bildersprache der Kunstwerke Henri Rousseaus. Stephanie Miracle hat mit zehn Tänzerinnen und Tänzern ein Stück entwickelt, das bunt und surreal, gemustert und verheddert, kunstvoll körperlich und unbeholfen menschlich ist. „wilderness tender“ wurde am 01. März 2018 im Maschinenhaus Essen uraufgeführt und ist nun erstmals an Folkwang zu sehen. Biographie Stephanie Miracle Stephanie Miracle arbeitet in Deutschland und in den USA als Tänzerin und Choreographin, seit 2017 ist sie zertifizierte Lehrerin der Klein Technik. [...]

Von |26. Oktober, 2018|

UNTIER / Festival NOW! form per form

UNTIER / Festival NOW! form per form 26.Oktober 18:00 Uhr Folkwang Universität der Künste Weniger Ungetüm als vielmehr eine keiner Norm entsprechenden Kreatur, so stellt auch dieses Stück Normen des Zusammenwirkens der Sparten lustvoll in Frage. „Untier“ führt Ansätze früherer Arbeiten weiter, wie z.B. „Kaiserkleider“ und „Rotlicht“ von Henrietta Horn, oder Arbeiten des Theaters der Klänge (u.a. Modul|a|to|r, Hoereographien, Suite intermediale, Vanitas) mit Thomas Neuhaus als Komponist, Programmierer und Mitentwickler des Interaktionskonzepts. Konzept und Inszenierung: Henrietta Horn und Thomas Neuhaus - Choreographie: Henrietta Horn - Komposition: Thomas Neuhaus - Licht- Videodesign: Reinhard Hubert - Kostüm: Margit Koch - Foto: Reinhard Hubert Tanz: Sara Koluchová,Yen Lee, Pierandrea Rosato, Etienne Sarti, Ivan Strelkin Musik: Kontrabass: Endika Rodriguez, Flöte: Xueqing Wang - [...]

Von |24. Oktober, 2018|

SHARING A POWER SOCKET & MATACHIAS in Bochum

SHARING A POWER SOCKET & MATACHIAS Prinzregenten Theater Bochum am 26.10.2018 um 20:00 Uhr In Sharing a Power Socket untersucht, durchlebt und teilt Thusnelda Mercy entscheidende Momente, Begegnungen und Umstände ihres Lebens, die sie dazu animierten, Tänzerin zu werden. Der Ausgangspunkt Ihres Solos ist ein choreographischer Auftrag der FAA (Fabrique Autonome des Acteurs) mit fünf vorgegebenen, spezifischen Richtlinien, die zu präsentieren waren. Hinzu kam der Wunsch sich diesen Fragen in künstlerischer Zusammenarbeit mit der Schauspielerin und Autorin Florence Minder zu stellen. Die in Marseille geborene Tänzerin, Schauspielerin und Choreographin Thusnelda Mercy war u.a. als festes Ensemblemitglied bei Pina Bausch und in mehreren Produktionen von Sascha Waltz engagiert. Sie wirkte auch in Wim Wenders Film PINA mit. Von Wuppertal aus [...]

Von |24. Oktober, 2018|

Impressionen von “Auftaucher” – Henrietta Horn

Folkwang Tanzstudio Impressionen von "Auftaucher" - Choreographie Henrietta Horn „Auftaucher“ ist eine Neueinstudierung für zehn Tänzerinnen und Tänzer von Henrietta Horns fulminantem Stück, das 2001 in Jakarta uraufgeführt wurde. Das Stück lebt von der intensiven Spannung zwischen den Tänzerinnen und Tänzern, die für das Publikum fast greifbar ist. Henrietta Horn setzt starke emotionale Vorgänge in physische Bilder um. Spielarten des zwischenmenschlichen Miteinanders finden sich auf der Bühne wieder: das Umwerben der Geschlechter, Konkurrenz, Ablehnung, Eifersucht, Ungezähmtheit, aber auch Humor, Freude, Sinnlichkeit und Lebenslust. Biographie Henrietta Horn Henrietta Horn studierte Elementaren Tanz an der Deutschen Sporthochschule Köln. Anschließend absolvierte sie ein Bühnentanzstudium an der damaligen Folkwang Hochschule. Schon während ihres Studiums entstanden erste eigene choreographische Arbeiten, die mit renommierten Preisen ausgezeichnet [...]

Von |23. Oktober, 2018|

Escape Act – Alexandra Bachzetsis bei PACT

Escape Act – Alexandra Bachzetsis Uraufführung bei PACT Zollverein Essen am 19. und 20.10. jeweils 20 Uhr Im Zeitalter massenhaft inszenierter Bildwelten und einer ungebrochenen Sehnsucht nach der Konservierung des jungen Körpers ist es nahezu unmöglich zwischen Schein und Sein zu unterscheiden. Wie beurteilen wir, was echt ist und was nicht? Und wie sehr ist Alltag auch Performance? Mit feiner Ironie widmet sich Alexandra Bachzetsis in ihrer neuen Arbeit ›Escape Act‹ der Konstruktion von Echtheit und untersucht ihre alltäglichen wie popkulturellen Spielarten. Ihre Choreographie zitiert das von der Queer Culture geprägte Vogueing, YouTube-Tutorials für ›Posing‹ und ›Realness‹ ebenso wie die Formsprache des Triadischen Balletts um Oskar Schlemmer. Dabei sucht Bachzetsis nach der Möglichkeit einer Existenz zwischen dem etablierten Kanon körperlicher [...]

Von |18. Oktober, 2018|

“Wilderness Tender” und “Auftaucher” in Essen

Folkwang Tanzstudio mit Choreographien von Stephanie Miracle und Henrietta Horn Vorstellungen am 18., 19. und 20. Oktober um 19.30 Uhr in der Neuen Aula An drei aufeinanderfolgenden Abenden zeigt das Folkwang Tanzstudio in der Neuen Aula am Folkwang Campus Essen-Werden in einem zweiteiligen Abend die Wiederaufnahmen der beiden Stücke „wilderness tender“ und „Auftaucher“ der Choreographinnen Stephanie Miracle und Henrietta Horn. „Beide Arbeiten sind geprägt von der Lust mit Bewegung, Raum und Musik umzugehen und neue Wege zu beschreiten. Für die TänzerInnen des Folkwang Tanzstudios ist es eine tolle Erfahrung mit diesen Choreographinnen zu arbeiten und mit unterschiedlichen Bewegungsvokabularen umzugehen.“ so Prof. Rodolpho Leoni, Künstlerischer Leiter des Folkwang Tanzstudios. Zu sehen ist der Doppelabend am Donnerstag, 18. Oktober, um 19.30 Uhr. Es folgen Vorstellungen am 19. und 20. Oktober, [...]

Von |11. Oktober, 2018|

Politics of dancing – bodytalk im Pumpenhaus

Politics of dancing – bodytalk im Pumpenhaus am 11. und 12.November in Münster Hier noch einmal unsere Nachtkritik von der Premiere in Berlin: Politics of Dancing – „Ein schwieriges Verhältnis“ Premiere des neuen Tanztheater-Stücks „Politics of dancing“ von bodytalk, gestern Abend im  DOCK 11 am Prenzlauer Berg Nachtkritik von KLAUS KEIL Turbulent geht es zu auf der Tanzbühne von Dock 11, dem Performance-Space am Berliner Prenzlauer Berg.  Zu Gast mit der Premiere ihres neuen Stückes „Politics of dancing“ ist die Tanztheater-Truppe bodytalk und denen eilt, nicht unverdient, der Ruf voraus, ihre Themen auf den Kopf zu stellen und tüchtig durchzuschütteln, damit man sie wieder „richtig“ wahrnehmen kann. Und in diesem Stück wird – notwendigerweise – reichlich auf den Kopf [...]

Von |8. Oktober, 2018|

ARIODANTE von Marie-Lena Kaiser im Maschinenhaus

Marie-Lena Kaiser - ARIODANTE Im Maschinenhaus Essen Die Uraufführung findet statt am 02.&03.11. im Maschinenhaus Essen, weitere Aufführungen am 12.&13.12 im Tanzhaus NRW. "Ariodante" ist eine Choregraphie für vier Tänzer*innen. Während der  Stückentwicklung hat sich das Team mit dem kreativen Prozess im Tanz an sich auseinandergesetzt. Was mögen wir an Bewegungen und was ist das  Geheimnis das Tanz auf der Bühne gut aussieht und gleichzeitig auch  inhaltlich aussagekräftig, vielleicht sogar weltreflektierend ist? Die  dabei entstehenden ambivalenten Situation werden im Stück von den Darsteller*innen  durchlebt. Die Tänzer*innen improvisieren mit klassischen, urbanen und  zeitgenössischen Bewegungsmustern, die ständig gebrochen und niemals zum Ende gebracht werden. Das Suchen, das manchmal mehr Fragen als Antworten bringt, ist ein  Dauerzustand in dem Stück. Gefördert vom [...]

Von |8. Oktober, 2018|

Pascal Merighi  WAK.NTR Rehab.

Pascal Merighi WAK.NTR Rehab. Am 17.10.; 20 Uhr im Prinzregententheater Bochum WAK.NTR Rehab. Das Solo WAK.NTR Rehab. von und mit Pascal Merighi repräsentiert die Anfangsbuchstaben der 6 Stücke von Pina Bausch, an denen er im Entstehungsprozess als Tänzer beteiligt war. Indem er etwa die erste Bewegung seines Solos aus Wiesenland zu der seiner Solo-Sequenzen aus Áqua addiert u.s.w. bis zu Rough Cut, entwickelt sich eine Reorganisation des Bewegungsmaterials. Es ist die Etablierung einer neuen Ordnung mit veränderten choreografischen Bezügen. Mit der Anwesenheit von Thusnelda Mercy als ‘Bewegungssouffleuse’, kann sich Pascal der sich addierenden Bewegungsabläufen hingeben und erlaubt uns sogar ab und zu einen kleinen Einblick in seine persönliche Welt ‘hinter den Kulissen.  ©TANZweb.org_PRESSEBILDER-PASCAL-MERIGHI-BUNDESKUNSTHALLE WAK.NTR Rehab.

Von |5. Oktober, 2018|

Videoimpressionen SURROUND – OVERHEAD PROJECT

SURROUND – OVERHEAD PROJECT Bis zur Schmerzgrenze – und darüber hinaus… Bis zur Schmerzgrenze – und darüber hinaus… SURROUND – Über das Verhältnis des Menschen zur Herde – ein Performance-Parcours zwischen Führen und führen lassen – so nennen und untertiteln die beiden Macher ihre Kreation, die im Rahmen des FAVORITEN Festivals 2018 in Dortmund nun zu sehen war. Nachtkritik von Klaus Dilger Was wäre, wenn es in der Mitte stünde, anstatt wie ein Pendel im Zentrum eines Kreises an eine Lastenkette gehängt zu werden? – Ein Pauschenpferd als „goldenes Kalb“, das von den Protagonisten zu Beginn der knapp einstündigen Performance aus dem Foyer der „Alten Schmiede“ in Dortmund, wo es wie ein Götze ausgestellt, hochkant und etwas verdreht da [...]

Von |4. Oktober, 2018|

Jefta van Dinther – Dark Field Analysis

Jefta van Dinther Dark Field Analysis PACT Zollverein - Fr 05.10.18 20 Uhr - Sa 06.10.18 20 Uhr Was verleiht dem Leben seine Intensität? Und was unterscheidet den Menschen letztlich von anderen Lebensformen? ›Dark Field Analysis‹, dessen Titel sich auf eine Methode der mikroskopischen Blutuntersuchung aus der alternativen Medizin bezieht, wirkt wie ein existenzialistischer Fiebertraum: auf einem Teppich bewegen sich, in diffuses Licht getaucht, zwei Männer zu einem von PJ Harvey inspirierten Soundtrack.  Zwischen ihnen entfaltet sich ein fesselnder und immer wieder aufbrausender Dialog darüber, was die Essenz des Menschseins bildet. Das Stück selbst gerät zu einer Mikroskopie des menschlichen Lebens, in der Schicht für Schicht alle schützenden wie trügerischen Fassaden der Selbstinszenierung abgetragen werden. Wie ein roter Faden durchzieht das Motiv des Blutes [...]

Von |4. Oktober, 2018|

Ich bin ein Prinz – Normalität 3 bis 5

MUSIK-TANZ-THEATER PRODUKTION Ich bin ein Prinz – Normalität 3 bis 5   am 11.10. um 20 Uhr in Bochum - Anneliese Brost Musikforum Ruhr Uraufführung am 5.10. um 20 Uhr in Dortmund - Theater im Depot Weitere Aufführungen: am 6.10. um 19:30 Uhr in Wuppertal - Theater am Engelsgarten und am 11.10. um 20 Uhr in Bochum - Anneliese Brost Musikforum Ruhr Verrücktheit – was ist das eigentlich? Und was ist Normalität? Wie viele Verrücktheiten und Normalitäten gibt es und wie unterschiedlich sind die? Von diesen Fragen geht das Stück „Ich bin ein Prinz – Normalität 3 bis 5“ aus. Die inklusive Musik-Tanz-Theater-Produktion macht sich auf eine Entdeckungsreise mit Bewegung, Sprache und Musik. Sie sucht nach Normalitäten und ebenso [...]

Von |2. Oktober, 2018|

MORESNET „4LänderEck / Home of the trolls“

Nach der Uraufführung im "Vier Länder Eck" nun für zwei Aufführungen in Emsdetten: MORESNET „4LänderEck / Home of the trolls“ (Uraufführung) GOTRA / Joost Vrouenraerts in Koproduktion mit bodytalk Emsdetten – Stroetmanns Fabrik – Friedrichstraße 2, 48282 Emsdetten The performance MORESNET is made by dance theater company bodytalk (D) and GOTRA (NL). The urge for an independent refuge is a common one. People have looked for a refuge in the past and will do so in the future. We see this development today with internet communities and digital networks. A physical space is no longer a border to find a refuge. The urge to draw up your own standards and rules is being translated into many forms. We see dance and music as a [...]

Von |29. September, 2018|

Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnet Tanzgala

Essens Oberbürgermeister bei der Eröffnung der Verleihung der Deutschen Tanzpreise 2018 Thomas Kufen begrüsst die internationalen Gäste Thomas Kufen eröffnet die Verleihung der Deutschen Tanzpreise 2018 - „Essen sieht auf eine bald 100-jährige Geschichte des zeitgenössischen Tanzes zurück. Zugleich hat auch das heimische Ballett einen guten Platz am Aalto Theater. Es ist eine große Ehre, in Essen erneut den Deutschen Tanzpreis verleihen zu können, und eine große Verpflichtung, dem Tanz in Essen in all seinen Formen auch zukünftig einen festen Platz zu geben.“ Auch in Zukunft wird der Deutsche Tanzpreis in Essen verliehen – mit einem festen zeitlichen Datum am Beginn der Theatersaison und in Kooperation mit der Theater und Philharmonie Essen GmbH. Schirmherr des Deutschen Tanzpreises ist Prof. [...]

Von |25. September, 2018|

Isabel Pfeiffer-Poensgen eröffnet Tanzpreis-Gala

Die Eröffnungsrede der Kultur- und Wissenschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen Frau Isabel Pfeiffer-Poensgen Die nordrhein-westfälische Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen sagt: „Der Deutsche Tanzpreis steht für die Vielfalt, Qualität und Innovationskraft der Kunstform Tanz. Ausgezeichnet werden künftig Künstlerinnen und Künstler sowohl der Ballett- und Tanzensembles an Stadt-, Landes- und Staatstheatern sowie der freien Szene. Die Neuausrichtung ist ein Signal für die Kultur, das vom Tanzland NRW bundesweit und nach Europa ausstrahlt.“ (Auszug aus der Veröffentlichung des Veranstalters) ©PRESSEBILDER Klaus Dilger_TANZWEB Verleihung Deutscher Tanzpreis 2018 in Essen Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen

Von |25. September, 2018|

Reinhild Hoffmann ‘s Laudatio für Nele Hertling

Reinhild Hoffmann - Laudatio für Nele Hertling – DEUTSCHER TANZPREIS 2018 Den DEUTSCHEN TANZPREIS 2018 erhält die Dramaturgin und Tanz-Netzwerkerin Nele Hertling.  Reinhild Hoffmann 's Laudatio - Über viele Jahrzehnte hat Nele Hertling die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in Deutschland geprägt. Schon ab den 70er Jahren holte sie herausragende internationale Choreograf*innen nach Deutschland, so Merce Cunningham und Trisha Brown. Als Intendantin des Berliner Hebbel-Theaters (1988 bis 2003) etablierte sie ein starkes europäisches Veranstalternetzwerk, präsentierte die flämische und französische Tanzavantgarde und gründete das Festival „Tanz im August“. Als kulturpolitische Netzwerkerin und Expertin für den Tanz stärkt sie beharrlich die Position des frei produzierten Tanzes. Dabei hat sich ihr Engagement nie auf bestimmte Formen des Tanzes verengt. Nele Hertling richtet den [...]

Von |25. September, 2018|

Nele Hertling – Dankesrede zum Deutschen Tanzpreis

Nele Hertling 's Dankesrede zur Verleihung - DEUTSCHER TANZPREIS 2018 Den DEUTSCHEN TANZPREIS 2018 erhält die Dramaturgin und Tanz-Netzwerkerin Nele Hertling.  Über viele Jahrzehnte hat Nele Hertling die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in Deutschland geprägt. Schon ab den 70er Jahren holte sie herausragende internationale Choreograf*innen nach Deutschland, so Merce Cunningham und Trisha Brown. Als Intendantin des Berliner Hebbel-Theaters (1988 bis 2003) etablierte sie ein starkes europäisches Veranstalternetzwerk, präsentierte die flämische und französische Tanzavantgarde und gründete das Festival „Tanz im August“. Als kulturpolitische Netzwerkerin und Expertin für den Tanz stärkt sie beharrlich die Position des frei produzierten Tanzes. Dabei hat sich ihr Engagement nie auf bestimmte Formen des Tanzes verengt. Nele Hertling richtet den Blick auf den weiten Horizont der [...]

Von |25. September, 2018|

Stefan Hilterhaus Laudatio für Meg Stuart

Stefan Hilterhaus Laudatio für Meg Stuart Als herausragende Interpret*innen würdigt die Jury die Choreografin Meg Stuart und ihre Company Damaged Goods.  Stefan Hilterhaus, künstlerischer Leiter des PACT Zollvereins ehrte die Amerikanische Choreografin und Tänzerin, sie  lebt und arbeitet in Berlin und Brüssel. 1994 gründete sie die Company Damaged Goods. Für jede ihre künstlerischen Arbeiten sucht sie mit Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen nach einer eigenen Sprache im Spannungsfeld von Tanz und Theater. Ihr Tanz fragt nach dem Platz des Körpers in dieser Welt, befragt, dekonstruiert, entleibt diesen Körper. Die Performer von Damaged Goods begegnen uns als Suchende – leidenschaftlich, sehnsuchtsvoll, introvertiert, in physischen und psychischen Ausnahmezuständen oder in den Erinnerungen daran. (aus der Veröffentlichung des Veranstalters und der Juroren) ©PRESSEBILDER [...]

Von |25. September, 2018|

Meg Stuart ‘s Dankesrede zur Preisverleihung

Meg Stuart bei ihrer Dankesrede Als herausragende Interpret*innen würdigt die Jury die Choreografin Meg Stuart und ihre Company Damaged Goods.  Die Amerikanische Choreografin und Tänzerin  lebt und arbeitet in Berlin und Brüssel. 1994 gründete sie die Company Damaged Goods. Für jede ihre künstlerischen Arbeiten sucht sie mit Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen nach einer eigenen Sprache im Spannungsfeld von Tanz und Theater. Ihr Tanz fragt nach dem Platz des Körpers in dieser Welt, befragt, dekonstruiert, entleibt diesen Körper. Die Performer von Damaged Goods begegnen uns als Suchende – leidenschaftlich, sehnsuchtsvoll, introvertiert, in physischen und psychischen Ausnahmezuständen oder in den Erinnerungen daran. (aus der Veröffentlichung des Veranstalters und der Juroren) ©PRESSEBILDER Klaus Dilger_TANZWEB Verleihung Deutscher Tanzpreis 2018 in Essen Meg Stuart [...]

Von |25. September, 2018|

Frau Prof.Dr. Julia Lehner in ihrer Laudatio

Preisverleihung der Deutschen Tanzpreise 2018 Prof.Dr. Julia Lehner in ihrer Laudatio Für eine herausragende Entwicklung im Tanz wird das Ballett des Staatstheaters Nürnberg geehrt.  Die Nürnberger Kulturdezernentin Julia Lehner bei der Laudatio: Mit der Direktion von Goyo Montero hat sich das Ballett des Staatstheaters Nürnberg zum Ensemble herausragender Solist*innen und künstlerischer Persönlichkeiten entwickelt. Mit seinen hervorragenden, für Publikum und Tänzer sehr anspruchsvollen Choreografien prägt er entscheidend das Profil des Ensembles. Aufbauend auf die klassische Ausbildung hat sich die Company auch eine exzellente Qualität in zeitgenössischen Tanztechniken angeeignet. Ein Ensemble, das in der Zusammenarbeit mit Choreograf*innen von Weltrang – von so Jiří Kylián, Mats Ek, William Forsythe, oder Hofesh Shechter – das Publikum begeistert und die Bühnen der Welt erobert. [...]

Von |25. September, 2018|

Goyo Montero ‘s Dankesrede in Essen

Goyo Montero in seiner Dankesrede Für eine herausragende Entwicklung im Tanz wird das Ballett des Staatstheaters Nürnberg geehrt.  Mit der Direktion von Goyo Montero hat sich das Ballett des Staatstheaters Nürnberg zum Ensemble herausragender Solist*innen und künstlerischer Persönlichkeiten entwickelt. Mit seinen hervorragenden, für Publikum und Tänzer sehr anspruchsvollen Choreografien prägt er entscheidend das Profil des Ensembles. Aufbauend auf die klassische Ausbildung hat sich die Company auch eine exzellente Qualität in zeitgenössischen Tanztechniken angeeignet. Ein Ensemble, das in der Zusammenarbeit mit Choreograf*innen von Weltrang – von so Jiří Kylián, Mats Ek, William Forsythe, oder Hofesh Shechter – das Publikum begeistert und die Bühnen der Welt erobert. (aus der Begründung des Veranstalters und der Jury) ©PRESSEBILDER Klaus Dilger_TANZWEB Verleihung Deutscher [...]

Von |25. September, 2018|

Wiederaufnahme SCHWANENSEE in Essen

SCHWANENSEE Ballett in vier Akten von Ben Van Cauwenbergh nach Marius Petipa und Lew I. Iwanow Musik von Pjotr I. Tschaikowski AALTO-THEATER · 2 STUNDEN 45 MINUTEN, PAUSE NACH DEM 2. AKT Wiederaufnahme am 23. September 2018 weitere Termine in diesem Jahr: 29.09., 03.10., 06.10., 19.10., 07.12. und 09.12.2018 Auf seiner Geburtstagsfeier lernt der Prinz zwei fremde Mädchen kennen, die ihn zutiefst beeindrucken. Da ist zum einen die geheimnisvolle und schüchterne Odette und zum anderen die verführerische, aber hochnäsige Odile, die in Begleitung eines Fremden namens Rotbart ist. Völlig erschöpft schläft der Prinz nach dem Fest ein und träumt: Er erwacht mitten im Wald und da sieht er sie wieder – Odette in Gestalt eines weißen Schwans! Sogleich verliebt [...]

Von |25. September, 2018|

Deutscher Tanzpreis in Essen verliehen

Deutscher Tanzpreis in Essen verliehen: Im Rahmen einer vierstündigen Tanz-Gala wurden gestern im Aalto Theater Nele Hertling für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, Meg Stuart | Damaged Goods als herausragende Performerin und das "Staatsballett Nürnberg" mit Goyo Montero für eine herausragende Entwicklungsleistung Die Verleihung des Deutschen Tanzpreises fand gestern Abend im Essener Aalto Theater in einem vierstündigen Tanzrahmen statt, der durchaus als würdig bezeichnet werden darf. Möglich gemacht hat dies unter Anderem die Weitergabe der Ausrichtung durch die Gründer und bisherigen Veranstalter an den Dachverband Tanz Deutschland. Eröffnet wurde der Abend durch den Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen und die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Isabel Pfeiffer-Poensgen. Durch den Abend führte Dr. Christiane Theobald vom Staatsballett Berlin. Hier [...]

Von |23. September, 2018|

EXODOS / EΞΟΔΟΣ – SASHA WALTZ & GUESTS

TANZ / ELECTROSOUND / IMMERSIV EXODOS / EΞΟΔΟΣ SASHA WALTZ & GUESTS, SOUNDWALK COLLECTIVE Vom 15. bis 20.September in Bochum in der Jahrhunderthalle im Rahmen der RUHRTRIENNALE 2018 In Exodos untersucht Sasha Waltz den kollektiven Körper derer, die ausgehen, um einzutauchen – ineinander, um sich selbst zu entrinnen; die Auswege aus dem materiellen Raum suchen, um in Räume aus Klang und Licht vorzudringen. Im Neugriechischen bedeutet Exodos einerseits dieses Ausgehen – ins Nachtleben, in Bars und Clubs, die oft das Wort im Namen tragen. Andererseits bedeutet Exodos Flucht, sowie den konkreten Aus-gang, auf den eine Flucht zusteuert. Im Theater bedeutet das Wort das Verlassen der Bühne und damit den Moment, in dem die Maske des Spiels abgestreift wird. Zwischen [...]

Von |10. September, 2018|

CARNE VALE Ben J. Riepe bei FAVORITEN ’18

CARNE VALE! - Ben J. Riepe Im Rahmen des Festivals FAVORITEN '18 - Tanz | Performance zu sehen in Dortmund - Dietrich-Keuning-Haus am Samstag, den 15.09. um 21 Uhr Vielleicht könnte es etwas Poetisches sein. Vier Tänzer begeben sich auf einen Weg durch körperliche Zustände, urmenschliche Instinkte und existentielle Bedürfnisse. Ben J. Riepe entwirft gemeinsam mit seinen Tänzern Simon Hartmann, Petr Hastík, Sudeep Kumar Puthiyaparambath und Daniel Ernesto Müller Torres eindringliche Tableaus aus Bewegungen und Texturen, aus Farben, Magie und Tönen – unbestimmt andauernde Zustände –, von Rausch, Rhythmus und kaum zu bändigenden Überschüssen durchsetzt. Gerade diese weisen über das Sagbare hinaus und bergen anderes Wissen in sich. CARNE VALE! ist das Zelebrieren eines Rituals auf der Schneide von Genuss und [...]

Von |10. September, 2018|

Videoimpressionen: Frank Willens in SONDERBARE IRRE

SONDERBARE IRRE ein must SEE! Frank Willens IST das, der, die „Sonderbare Irre“ – die neue Produktion von SEE! ist ein „must see“ geworden! Sie gehört mit zum Besten was in diesem Jahr bisher auf den Bühnen in Nordrhein-Westfalen zu sehen war. Gestern Abend zu sehen in Dortmund im Rahmen des FAVORITEN '18 Festivals im viel zu selten für den Tanz genutzten und wirklich bemerkenswert schönen Theater im Depot. Anlässlich der Aufführung veröffentlichen wir erneut unsere Videoimpressionen und unseren kurzen Kommentar nach der Premiere im Mülheimer Ringlokschuppen Ruhr: kurzer Nachtkommentar zur gestrigen Premiere im Ringlokschuppen Ruhr von Klaus Dilger Frank Willens ist einer der die Bühne beherrscht in jeder Sekunde des 70 minütigen Bühnengeschehens. Davon lebt das absolut sehenswerte Stück [...]

Von |9. September, 2018|

Bis zur Schmerzgrenze – und darüber hinaus…

Bis zur Schmerzgrenze - und darüber hinaus... SURROUND - Über das Verhältnis des Menschen zur Herde – ein Performance-Parcours zwischen Führen und führen lassen - so nennen und untertiteln die beiden Macher ihre Kreation, die im Rahmen des FAVORITEN Festivals 2018 in Dortmund nun zu sehen war. In Köln zu sehen am 3. und 4.Oktober im Zirkuszentrum ZAK - Videoimpressionen folgen Nachtkritik von Klaus Dilger HIER GEHT ES ZU DEN VIDEO-IMPRESSIONEN Was wäre, wenn es in der Mitte stünde, anstatt wie ein Pendel im Zentrum eines Kreises an eine Lastenkette gehängt zu werden? - Ein Pauschenpferd als „goldenes Kalb“, das von den Protagonisten zu Beginn der knapp einstündigen Performance aus dem Foyer der „Alten Schmiede“ in Dortmund, wo es [...]

Von |8. September, 2018|

Overhead Project – SURROUND – Favoriten 2018

FAVORITEN FESTIVAL: Zeitgenössischer Zirkus Tanz Overhead Project - SURROUND Veranstaltungsort Alte Schmiede am 7.September 19:00 Uhr Hülshof 32 44369 Dortmund U 47: Haltestelle Huckarde Bushof + Fußweg Der Vorverkauf ist geöffnet über unseren Ticketshop sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen und von 8 - 20 Uhr über die Tickethotline 01806 570070 (0,20 € / Anruf inkl. Mwst. aus dem Festnetz und 0,60 € / Anruf inkl. Mwst. aus mobilen Netzen). Im Schwindel der Demokratie entscheidet sich immer neu: Wen schließt der Kreis ein, wen schließt er aus? Wer bezieht Position – im Raum und in Zeiten, in denen Demokratie immer öfter auf dem Spiel steht? Overhead Project lädt in das Rund einer Arena, in der es ums Ganze geht. Im Zusammenstoßen und [...]

Von |30. August, 2018|

Gruppe VierD:  DER FREIE FALL in Dortmund

 DER FREIE FALL Eine interdisziplinäre Performance Freitag, 31.8., 20.30 Uhr // Premiere - Scaterhalle Dortmund - Leopoldstrasse 50-58 Die Schlagwörter digitale Überwachung, Fake News, Wirtschaftskrisen, Klimakatastrophen, Hungersnöte, Krieg und Flucht sind zentral, wenn über gesellschaftliche Risiken nachgedacht wird. Für viele Menschen scheint es so, als stünde er kurz bevor, DER FREIE FALL. Mit dieser Aussicht rückt der Wunsch nach Sicherheit und Stabilität in den Vordergrund – und der Kontrollverlust soll um jeden Preis vermieden werden.  Für DER FREIE FALL setzen sich zwölf Künstler*innen aus den verschiedensten Sparten mit Fragen nach Risikobereitschaft und Sicherheitsbedürfnis auseinander. Termine: Freitag, 31.8., 20.30 Uhr // Premiere - Samstag, 1.9., 20.30 Uhr - Freitag, 28.9., 20.30 Uhr - Samstag, 29.9., 20.30 Uhr Tickets: Early Bird: 9 [...]

Von |29. August, 2018|

Das MICRO-Festival in Dortmund zum 25.!

25. Micro!Festival Dortmund vom 24. bis 26.8.2018 Kaum zu glauben, aber wahr - das MICRO!FESTIVAL feiert sein 25jähriges Bestehen! Großartige Straßentheater-Acts und Weltmusik vom Feinsten erwarten die Besucher bei der diesjährigen Jubiläumsedition des beliebten "Umsonst-und-Draußen-Festivals" der weltoffenen Stadt Dortmund. Freuen Sie sich mit uns auf drei Tage buntes Programm von einzigartigen Musikern und vielfältig kreativen Straßenkünstlern aus 12 verschiedenen Ländern! Musikalisch spielen in diesem Jahr einige ganz besondere Leckerbissen auf: "Macondito" - eine der beliebtesten Salsa-Bands Deutschlands - zeigt direkt zu Beginn, dass der Friedensplatz sich auch zum Tanzen eignet. Und auch die acht gut gekleideten Argentinier von "Rosario Smowing" heizen dem Publikum mit ihrer ansteckenden Live-Show ordentlich ein. Doch auch ruhige und einfühlsame Klänge sind mit dabei: Das [...]

Von |22. August, 2018|

Ausschreibung MOTIONARTFILM hat begonnen

Ausschreibung MOTIONARTFILM hat begonnen Einsendeschluss ist der 20.November 2018 Das FestivalMOTIONARTFILM ist ein Videofestival, das den Kunstfilm in den öffentlichen Raum bringt. Jenseits des klassischen Erzähl- oder Dokumentarfilms zeigt MOTIONARTFILM Filme, die experimentell und grenzüberschreitend sind, Kunst, die den Film als Medium gewählt haben. MOTIONARTFILM macht Filme sichtbar für alle und bringt die Kunst zu den Menschen. Jenseits von Museumsmauern. Gezeigt werden Filme, die im Rahmen eines Wettbewerbs eingereicht werden können. Der Wettbewerb Der Wettbewerb richtet sich an KünstlerInnen, Kunststudierende, (Tanz/Theater/Film/Choreografie/Regie/bildende Kunst/MedienKunst/...). Die BewerberInnen sollten einen Bezug zum Ruhrgebiet haben und diesen bei der Anmeldung erläutern. Jede TeilnehmerIn darf auch mehrere Filme einreichen. Am Ende des Wettbewerbs werden drei Filme prämiert. Einreichung und Präsentation Zwischen dem 1. August und 20. [...]

Von |17. August, 2018|

SEE! – “Sonderbare Irre” beim Favoriten Festival

Tanz Performance SEE! - Sonderbare Irre Favoriten Festival 2018 in Dortmund - Theater im Depot am 8.September 19 Uhr Do you ever wish to restart? Welches ICH steht da auf der Bühne? Frank Willens ist Frank, Lutz, Mohammed, Jessy, Matthias, Amelie – so verletzlich wie unzugänglich, so unheimlich wie ausgestellt, fordert er ein, angeblickt zu werden. Watch me: mein sich selbst beobachtendes Selbst. Mit Sonderbare Irre führen uns SEE! in den Wahnsinn der Normalität. In einem schrillen Bilderwald zwischen Illusion und Realität versammelt der Tänzer Frank Willens so bizarre wie alltägliche Posen der Selbstinszenierung aus Youtube-Tutorials und Instagram-Storys. Mit sich überlagernden Gesten und immer neuen Haltungen setzt er jenes zur Darstellung gebrachte Selbst aufs Spiel und zeigt einen Körper, an dem in [...]

Von |14. August, 2018|

Im Rahmen der Ruhrtriennale: “kirina”

TANZ / MUSIKTHEATER KIRINA SERGE AIMÉ COULIBALY, ROKIA TRAORÉ, FELWINE SARR 18. bis 20.August in der Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck im Rahmen der Ruhrtriennale „Wanderer, die in einem Land eintreffen, werden für lange Zeit am Aufbau dieses Landes mitwirken. Das ist die Realität der Menschheit, ihre Hoffnung.“ In seiner Arbeit Kirina macht Serge Aimé Coulibaly die Migrationen innerhalb des afrikanischen Kontinents zum Thema einer choreographischen, musikalischen und intellektuellen Erforschung. Immer haben Migrationsbewegungen unsere Kulturen wesentlich bestimmt und Transformationen hervorgerufen. Welche Sprachen, musikalische Formen und Erzählungen sind durch Migration entstanden und wie haben diese die Kulturen anderer Völker und Länder beeinflusst? Auf seiner Suche nach einer zeitgenössischen Sprache, die zur Befragung der heutigen Welt und der ihr zugrunde liegenden Systeme taugt, wird [...]

Von |8. August, 2018|

Ruhrtriennale: M. M. Freitas  – “Jaguar” entfällt

Die im Rahmen der Ruhrtriennale bei PACT Zollverein Essen geplanten Aufführungen müssen verletzungsbedingt leider entfallen Dies betrifft die Termine - Do 06.09.18 20 Uhr - Fr 07.09.18 20 Uhr - Sa 08.09.18 20 Uhr - So 09.09.18 20 Uhr Für ›Jaguar‹ ließ sich Marlene Monteiro Freitas von der Künstlergruppe Blauer Reiter ebenso inspirieren wie vom Karneval ihrer Heimat auf den Kapverdischen Inseln, den Erzählungen E. T. A. Hoffmanns, den Werken der Künstler Adolf Wölfli und Gustav Klimt. Die Zuschauer*innen verfolgen eine atemlose Jagd zweier Figuren mit riesigen Clownsmündern, die begleitet von der Musik von Claudio Monteverdi, Arnold Schönberg, Igor Strawinsky und David Bowie, die Bühne mit unbändiger Lust am Absurden, an Verzerrung, Bedeutungsentgleitung und Stummfilmkomik bestreiten. Voller akrobatischem Ehrgeiz winden sie sich in burlesken Verrenkungen, entwerfen schrille [...]

Von |4. August, 2018|

Ruhrtriennale: Mamela Nyamza – Black Privilege

PACT Zollverein in Essen zeigt: Mamela Nyamza - Black Privilege im Rahmen der Ruhrtriennale vom 22. bis 25.8. jeweils um 20 Uhr Ausgehend von ihrer eigenen Biographie als schwarzafrikanische, lesbische Mutter setzt Mamela Nyamza sich mit Südafrika als gescheiterte Regenbogennation auseinander, in der Rassismen und Machismen ebenso wieder erstarken, wie die Abgrenzung von Hoch- und Stammeskultur. Mit ›Black Privilege‹ richtet Mamela Nyamza ihre Aufmerksamkeit auf die scheinheiligen Verhaltensmuster unserer Gesellschaften, in denen jede*r permanent be- und verurteilt wird. Oszillierend zwischen einem Ritual, in dem sie Eigenschaften verschiedener starker Frauen herausarbeitet, und einem Gerichtsverfahren, in dem die Gräueltaten mächtiger Figuren angeklagt werden, verschwimmen in ›Black Privilege‹ die Grenzen zwischen Spiritualität und Gesetz. Abgelehnte und verkannte Heldinnen des afrikanischen Unabhängigkeitskampfes werden wiederbelebt, gerichtet [...]

Von |3. August, 2018|

Politics of dancing – bodytalk rockt im “Dock11”

Politics of Dancing - "Ein schwieriges Verhältnis" Premiere des neuen Tanztheater-Stücks „Politics of dancing“ von bodytalk, gestern Abend im  DOCK 11 am Prenzlauer Berg Nachtkritik von KLAUS KEIL Turbulent geht es zu auf der Tanzbühne von Dock 11, dem Performance-Space am Berliner Prenzlauer Berg.  Zu Gast mit der Premiere ihres neuen Stückes „Politics of dancing“ ist die Tanztheater-Truppe bodytalk und denen eilt, nicht unverdient, der Ruf voraus, ihre Themen auf den Kopf zu stellen und tüchtig durchzuschütteln, damit man sie wieder „richtig“ wahrnehmen kann. Und in diesem Stück wird – notwendigerweise – reichlich auf den Kopf gestellt. Sogar tänzerisch mit Hip-Hop-Einlagen, Kopfdrehungen und Powermoves. Angefeuert wird das Publikum mit dem Titelsong des Stücks „Politics of dancing“ mit seinen knalligen [...]

Von |8. Juli, 2018|

Ballett Dortmund zeigt erneut „Alice“ von Bigonzetti

Ballett Dortmund mit „Alice“ von Mauro Bigonzetti Das Ballett Dortmund zeigt erneut „Alice“ im Wunderland am 22. und 27.Juni, jeweils um 19:30Uhr im Opernhaus. "zwischen Dorfmusik und Buchlektüren: eine Choreografie von Mauro Bigonzetti" – Unsere Nachtkritik von Melanie Suchy von der Premiere vom 10.Februar 2018 im Opernhaus Dortmund VORAUSSCHAU AUS DER NACHT: Das Ballett Dortmund zeigt eine „Alice“ im Wunderland zwischen Dorfmusik und Buchlektüren, eine Choreografie von Mauro Bigonzetti, die gleichzeitig die vierte Arbeit des langjährigen künstlerischen Leiters und ersten Choreografen des Aterballetto aus Reggio nell’Emilia für die Dortmunder darstellt. Mehr als die tänzerischen Leistungen des Ensembles, das kurz vor der Generalprobe eine Verletzung einer Hauptdarstellerin kompensieren musste, beeindruckten die wuchtigen Videoprojektionen des Licht- und Bühnengestalters Carlo Cerri und des [...]

Von |22. Juni, 2018|

Folkwang Tanzabend mit zwei Uraufführungen

Folkwang Tanzabend mit zwei Uraufführungen Premiere am 20. Juni um 19.30 Uhr in der Neuen Aula. Am Mittwoch, den 20. Juni, stehen beim diesjährigen Tanzabend des Instituts für Zeitgenössischen Tanz zwei Uraufführungen und zwei Neueinstudierungen auf dem Programm. Die Uraufführungen wurden von Sita Ostheimer, Tänzerin bei der Kompanie von Hofesh Shechter und Urs Dietrich, freier Choreograph u.a. am Theater in Trier eigens für diesen Abend entwickelt. Die Neueinstudierungen stammen von dem argentinischen Choreographen Daniel Goldin, der lange die Leitung des Tanztheaters der Städtischen Bühnen Münster inne hatte sowie dem flämisch-marokkanischen Choreographen Sidi Larbi Cherkaoui. Das Stück von Sidi Larbi Cherkaoui mit dem Titel "Extracts from Frame(d)" wurde für die Biennale Tanzausbildung 2018 in Berlin einstudiert und war dort bereits [...]

Von |18. Juni, 2018|

Das Pumpenhaus macht Juni zum Tanzmonat

Das Pumpenhaus in Münster macht den Juni zum Tanzmonat mit einer Reihe sehenswerter Produktionen Am Samstag gastiert dort die französische Compagnie Hervé Koubi, dessen sehenswertes "Die Schuld des Tages an die Nacht", das in Münster gezeigt wird, haben wir in Aachen gesehen und besprochen beim "schrit_tmacher festival 2017": CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT Schrit-tmacher-Festival: „Ce Que Le Jour Doit à la Nuit“ der französisch-algerischen Kompanie Hervé Koubi in der Aachener Fabrik Stahlbau Strang – „DIE SANFTE GEWALT DES STREETDANCE“ Eine Nachtkritik von Nicole Strecker HIER GEHT ES ZU DEN VIDEOIMPRESSIONEN So schwer sie auch aussehen, so sanft sind sie doch: 16 Tänzer, alles Männer, hat der französische Choreograf Hervé Koubi für sein 2010 entstandenes Stück „Ce Que [...]

Von |12. Juni, 2018|

fieldworks: Portrait – Werkschau im PACT Zollverein

Fieldworks: Tanz / Performance / Begegnung / Installation 15. bis 17.Juni PACT Zollverein Essen In einer dreitägigen Werkschau porträtiert PACT die Arbeit von Heine Avdal und Yukiko Shinozaki im Rahmen ihrer internationalen Performancegruppe fieldworks und öffnet den Blick auf die verschiedensten Aspekte ihrer künstlerischen Praxis, die Methoden aus dem Tanz, der Musik und Performance sowie der Bildenden Kunst aufnimmt. Zwischen 2012 und 2017 waren sie mit sieben Produktionen bei PACT zu Gast. Mit ihren spielerischen und intimen Performances begeben sich die Künstler*innen auf die Suche nach der verborgenen Poesie in unserem alltäglichen Leben. Das Publikum ist eingeladen, in allen Räumen von PACT künstlerische Interventionen, Videoarbeiten, Installationen, Talks und Shows zu erleben, die eigene Wahrnehmung zu befragen und neue Perspektiven zu entdecken. Hinter fieldworks stehen die Choreograph*innen Yukiko Shinozaki und [...]

Von |12. Juni, 2018|

Circus Experiments# – Overhead Project

Circus Experiments# - Overhead Project - work in progress Maschinenhaus Essen am 7.Juni um 20 Uhr Im Rahmen der Research Reihe Circusexperiments# beschäftigt sich die Kompanie Overhead Project (Köln / Tübingen) mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und politischen Machtstrukturen. Im Vordergrund der Recherche steht das Ausloten von Möglichkeiten, diese Verhältnisse als räumlich-geometrische Anordnungen im Bühnenraum sichtbar und erfahrbar werden zu lassen. So kann beispielsweise der Kreis zur demokratischen „Agora“ werden oder zwei sich gegenüberliegende Bänke suggerieren politische Oppositionen. Inwieweit entwickelt sich hierdurch womöglich auch ein offenes Feld für die Kommunikation zwischen Performern und Publikum? Welche Rolle spielen Architektur und räumliche Strukturierung im politischen Kontext? Und wie können diese dramaturgisch für den performativen Raum genutzt werden? Wie kann eine spezifische Dramaturgie [...]

Von |6. Juni, 2018|

Folkwang Tanzstudio zeigt neue Arbeiten

Folkwang Tanzstudio mit zwei Uraufführungen Premiere am 29. Mai um 19.30 Uhr in der Neuen Aula mit zwei neuen Stücken für das Folkwang Tanzstudio Am Dienstag, den 29. Mai, bringen die jungen Choreographen Murat Alkan und Ivan Strelkin gemeinsam mit den TänzerInnen des Folkwang Tanzstudios (FTS) zwei Uraufführungen auf die Bühne der Neuen Aula am Folkwang Campus Essen-Werden. Beginn ist um 19.30 Uhr. Es folgen drei weitere Vorstellungen am 30. Mai sowie am 1. und 2. Juni, jeweils um 19.30 Uhr. Murat Alkan und Ivan Strelkin sind Masterstudierende im Studiengang Tanzkomposition mit dem Schwerpunkt Choreographie. Die Stücke für das FTS sind ihre künstlerischen Abschlussarbeiten. „Für das Ensemble ist es immer wieder eine wunderbare Gelegenheit und eine künstlerische Bereicherung, die Abschlussarbeiten der Folkwang Nachwuchschoreo-graphen gemeinsam mit den Künstlern [...]

Von |29. Mai, 2018|

Forced Entertainment  Out Of Order

Forced Entertainment Out Of Order PACT Zollverein Essen - 8. und 9.Juni jeweils 20 Uhr Performance ››Was Theater zu leisten imstande ist, testen vermutlich wenige so erfolgreich wie Forced Entertainment.‹‹ – Eva Maria Magel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.2018 ›››Out of Order‹ [...] meint den Menschen an sich, der permanent scheitert: an sich selbst, am anderen, am Alter. [...] Die Lage ist ausweglos wie in einem Beckett-Stück, allerdings komischer.‹‹ – Mounia Meiborg, Süddeutsche Zeitung, 1. Mai 2018 Als unglückselige Clowns sind die Performer*innen auf der Bühne in einer Endlosschleife gefangen: Komik löst sich ab mit Tragik, Ordnung mit unerwartet ausbrechendem Chaos, Stille mit immer wiederkehrender Musik. Auf der Suche nach einem Ausweg aus dem Loop geraten sie in einen emotionalen Limbus, zwischen Gewalt [...]

Von |28. Mai, 2018|

Xin Peng Wang’s RACHMANINOW I TSCHAIKOWSKY 

zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Xin Peng Wangs Ballett RACHMANINOW I TSCHAIKOWSKY  Sonntag, 20. Mai 2018, im Opernhaus Dortmund Xin Peng Wangs Ballett RACHMANINOW I TSCHAIKOWSKY findet am Sonntag, 20. Mai 2018, zum letzten Mal in dieser Spielzeit  im Opernhaus Dortmund statt. Unter der musikalischen Leitung des stv. Generalmusikdirektor Motonori Kobayashi werden u.a. Aleksandra Liashenko und Dmitry Semionov sehen sein. In seiner neuen Kreation wagte Dortmunds Ballettdirektor Xin Peng Wang den Blick hinter die Kulissen der Kunst. In einem sensiblen und sehr persönlichen Drahtseilakt zwischen Bravour und Innerlichkeit erkundete er die Motorik und Dynamik künstlerischen Schaffens. Sergej Rachmaninows 3. Klavierkonzert, dieses Feuerwerk artistischer Brillanz und Virtuosität, und Peter Tschaikowskys geheimnisumwitterte 6. Sinfonie wurden für den Choreografen zum Ausgangspunkt [...]

Von |14. Mai, 2018|

Videoimpressionen SONDERBARE IRRE von SEE

SONDERBARE IRRE ein must SEE! Frank Willens IST das, der, die „Sonderbare Irre“ – die neue Produktion von SEE! ist ein „must see“ geworden! Sie gehört mit zum Besten was in diesem Jahr bisher auf den Bühnen in Nordrhein-Westfalen zu sehen war.   kurzer Nachtkommentar zur gestrigen Premiere im Ringlokschuppen Ruhr von Klaus Dilger   Einer der die Bühne beherrscht in jeder Sekunde des 70 minütigen Bühnengeschehens: Frank Willens. Davon lebt das absolut sehenswerte Stück des SEE-Kollektivs, Alexandra Knieps und SE Struck, das gestern Abend im Ringlokschuppen Ruhr uraufgeführt wurde. Der in Berlin lebende US-Amerikaner IST das, der, die „Sonderbare Irre“ mit jeder Geste, jedem Schritt und jeder Bewegung, mit jedem Blick, jedem Atemzug und jedem Wort das ihm der [...]

Von |30. April, 2018|

PACT Zollverein Essen zeigt “7” – Uraufführung

Radouan Mriziga "7" - Im Rahmen des DNA - Wochenendes auf PACT Am 28.04. um 20 Uhr   Jede Zeit schafft eigene Vorstellungen dessen, was unmöglich scheint, nur um diese zu übertreffen: kontinuierlich entstehen neue und größere Architekturen, die alles Dagewesene in den Schatten stellen sollen. Längst hat der Mensch mit technischen Mitteln seine eigenen natürlichen Grenzen überwunden. Aber ist der Körper nicht schöner und mysteriöser als die dominanten, gigantischen Architekturen, die seinen Lebensraum bilden? In der antiken Architekturtheorie bildeten körperlichen Proportionen die Basis für Form. Doch wie verhält sich der Körper heute zu den gigantischen Konstruktionen unserer Umgebung? Wie würden sich diese verändern, wenn wir erneut beginnen, vom Körper her zu denken? Radouan Mriziga stellt der Macht von [...]

Von |26. April, 2018|

MOVING COLOURS – Uraufführung im Aalto Theater Essen

Uraufführung MOVING COLOURS Ballettabend von Armen Hakobyan und Denis Untila Musik von Dirk Haubrich PREMIERE 28. April 2018 19:00 AALTO-THEATER · 18:30 EINFÜHRUNG IM FOYER Farben sind überall: In unseren Wohnungen, in Büros, an unserer Kleidung. Überall versuchen wir, die Farbgebung unseren Wünschen und Bedürfnissen anzupassen. Von manchen Farben werden wir förmlich angezogen, manche stoßen uns ab. Sie signalisieren, warnen und setzen Emotionen frei. Dabei ist keine Farbe unschuldig: Rot steht für die Liebe und gelb für die Eifersucht. Wenn wir uns betrinken, sind wir blau – doch wenn wir unser blaues Wunder erleben, sehen wir vielleicht rot. Wir können grün hinter den Ohren sein oder aber grün vor Neid werden … Mitten in dieses Meer an faszinierender Uneindeutigkeit [...]

Von |24. April, 2018|

SONDERBARE IRRE ein must SEE!

Frank Willens IST das, der, die "Sonderbare Irre" - die neue Produktion von SEE! ist ein "must see" geworden!   Klaus Dilger's kurzer Nachtkommentar zur gestrigen Premiere im Ringlokschuppen Ruhr   Einer der die Bühne beherrscht in jeder Sekunde des 70 minütigen Bühnengeschehens: Frank Willens. Davon lebt das absolut sehenswerte Stück des SEE-Kollektivs, Alexandra Knieps und SE Struck, das gestern Abend im Ringlokschuppen Ruhr uraufgeführt wurde. Der in Berlin lebende US-Amerikaner IST das, der, die „Sonderbare Irre“ mit jeder Geste, jedem Schritt und jeder Bewegung, mit jedem Blick, jedem Atemzug und jedem Wort das ihm der wunderbare Text von PeterLicht in den Mund legt. Noch einmal heute Abend im Ringlokschuppen Ruhr - Die neue Produktion von SEE ist ein [...]

Von |21. April, 2018|

ABSCHLUSSWOCHE ZECHE 1 – OF CLUMSY LOVERS

MO 16. – SO 22.04.2018 ABSCHLUSSWOCHE ZECHE 1 – ZENTRUM FÜR URBANE KUNST Seit ihrer Wiedereröffnung 2015 hat sich die ZECHE 1 unter der Leitung von Pottporus e.V. zu einem zukunftsweisenden Produktions-, Probe- und Spielort für das freie Ensemble Renegade, die interdisziplinären Kooperationspartner der ZECHE 1 sowie die lokale und überregionale freie Szene entwickelt.  Nach drei erfolgreichen Jahren verabschieden wir – das Team von Pottporus / Renegade – uns nun aus der ZECHE 1 und bedanken uns ganz herzlich bei unseren Partnern und Unterstützern, bei allen Künstler*innen rund um die ZECHE 1 und nicht zuletzt beim Publikum! Die urbanen Künste und allen voran eine urbane Tanzästhetik in Bochum zu stärken und weiterzuentwickeln, war das ausgesprochene Ziel unserer Arbeit, denn der [...]

Von |27. März, 2018|

SONDERBARE IRRE – SEE!

SONDERBARE IRRE SEE! 20. und 21.April jeweils 20 Uhr im Ringlokschuppen Ruhr Accept the Illusion! Celebrate the Illusion! Echtheit und Verständnis sind over – das wissen wir schon längst.  SEE! führt uns in den Wahnsinn der Normalität, ein schriller Bilderwald zwischen Schein und Sein. Der Ausnahmetänzer Frank Willens versammelt das Alphabet der Youtube Tutorials und Instagram Stories in einer einzigartigen Choreographie. Er sampelt gegenwärtige Texte (PeterLicht), während eine Showtanzformation sämtliche Selbstdarstellungs-posen synchron abbildet. Ihre Körper werden zum Spiegel aller möglichen fremden und gleichzeitig merkwürdig vertrauten Körper und Rollenbilder. BESETZUNG Konzept, Choreographie und Regie: SEE (Alexandra Knieps und SE Struck) - Performer: Frank Willens  - Kostüm: Svenja Gassen  - Licht: Benjamin Ruddat Text: PeterLicht (aus: Der Menschenfeind, frei nach Moliere)  [...]

Von |26. März, 2018|

Premiere des Balletts MORD IM ORIENTEXPRESS

Eine Tanz-Reise mit dem NRW Juniorballett Samstag, 14. April 2018 im Opernhaus Dortmund Demis Volpi, international ausgezeichneter Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts, und Dr. Christian Baier, Chefdramaturg des Ballett Dortmund, erzählen die wechselvolle Geschichte des legendären Zuges als Kaleidoskop des Traums von einem Europa ohne Grenzen. MORD IM ORIENTEXPRESS wird am Samstag, 14. April 2018, um 19.30 Uhr im Opernhaus Dortmund Premiere haben. 1883 fuhr er erstmals los – der Orient-Express. Von Paris nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, ging die Reise. Quer durch Europa. Er verband bis in die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts Okzident und Orient, Völker und Kulturen miteinander. Zu seinen Fahrgästen zählten die berüchtigte Doppelspionin Mata Hari und ein verliebter Waffenschieber. Er inspirierte Krimiautoren wie Agatha Christie. [...]

Von |26. März, 2018|

Nele Hertling erhält den Deutschen Tanzpreis 2018

Nele Hertling erhält den Deutschen Tanzpreis 2018 Die Pressemeldung des Dachverband Tanz Deutschland: DAS NEUE FORMAT DES DEUTSCHEN TANZPREISES Erstmalig wird der Deutsche Tanzpreis durch den Dachverband Tanz Deutschland verliehen, gemeinsam gefördert durch die Stadt Essen, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und aus Mitteln des Bundes. Der Deutsche Tanzpreis ist erstmalig mit 20.000 € dotiert. Der Dachverband Tanz Deutschland wird als bundesweite Stimme für den künstlerischen Tanz zukünftig mit verschiedenen Partnern den Deutschen Tanzpreis ausrichten. Seit dem letzten Jahr, in dem in der Deutsche Tanzpreis nicht verliehen wurde, arbeitete der DTD in enger Abstimmung mit dem früheren Träger Förderverein Tanzkunst Deutschland, dem Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik, dem Aalto Theater Essen und den öffentlichen Förderern an [...]

Von |23. März, 2018|

Robozee VS. Sacre. Tanz ohne Ende

Robozee VS. Sacre. Tanz ohne Ende Zeche 1 in Bochum 24.März um 20 Uhr Mit seiner Ballettmusik „Le Sacre du Printemps“ sorgte Komponist Igor Strawinsky 1913 nicht nur für einen handfesten Bühnenskandal, sondern markierte ebenso die Geburtsstunde der Tanzmoderne. Über 200 Choreograf*innen haben sich seither mit der legendären Komposition auseinandergesetzt, unvergessen Pina Bauschs gefeierte Choreografie von 1975. Tänzer & Choreograf Christian „Robozee“ Zacharas erzählt den „Sacre“ nun zum ersten Mal als urbanes Solo. Robozee ist ein international bekannter Künstler in den Bereichen Tanz und Improvisation und vertritt die HipHop-, Breakin- und Poppin-Szene in ganz Deutschland. Er war Mitglied mehrerer Crews, einschließlich der legendären Battle Bunch, und feierte Erfolge bei internationalen Poppin-Wettbewerben wie Juste Debout, Funkin Stylez oder Man vs. [...]

Von |23. März, 2018|

LEBENSLINIEN – Eine Choreographie für Kammerorchester und Flugtheater

LEBENSLINIEN Eine Choreographie für Kammerorchester und Flugtheater 22. März 19:30 Uhr Essen - Maschinenhaus 23. März 19:30 Uhr Essen - Maschinenhaus „Von einem auf dem Tische liegenden Brief geht eine Linie aus, die läuft über die Tischplatte aus Fichtenholz und klettert an einem der Beine herab. Man muss nur gut Obacht geben und man entdeckt, dass die Linie auf dem Parkettfußboden weitergeht, an der Mauer emporsteigt, in einen Kupferstich eintritt,....“ (aus „Handlinien“ von Julio Cortázar) Linien verbinden, geben Richtung an, grenzen ab und organisieren. Das Alter eines Jeden wird durch Falten, Linien in der Haut sichtbar. Handlinien sind bei jedem Menschen anders und erzählen Lebensgeschichten. Linien sind immer präsent und nicht wegzudenken. LEBENSLINIEN macht Linien sichtbar und verbindet klassische [...]

Von |22. März, 2018|

„NEBENSÄCHLICHES…?“

„NEBENSÄCHLICHES…?“ Glossenhaftes zur soeben zu Ende gegangenen "Tanzplattform in Deutschland" von Klaus Dilger   Es gab sie, die vielen guten Begegnungen, auch im künstlerischen Sinn, und gute Gespräche am Rande, es gab sogar interessante Produktionen, auch wenn diese deutlich in der Minderheit waren. Ganz ohne Lokalpatriotismus darf und muss man hier auch auf die Bonner CocoonDance Company weisen, die mit ihrer Produktion „MOMENTUM“ zum Branchentreff geladen waren, und die als eine der wenigen Eingeladenen nicht von irgendeinem der grossen Zentren mit produziert wurden, die sich mit ihren Einladungen gegenseitig immer irgendwie auch selbst auf die Schultern klopfen. PRINCESS von Eisa Jocson Und dennoch... Manchmal bricht sich dann doch so etwas wie eine übergeordnete Choreografie ihre Bahn beim [...]

Von |19. März, 2018|

Tanzplattform Deutschland: Eisiger Wind…

Eisiger Wind pfeift über das Zechengelände Zollverein seit dem frühen Morgen. Fast so, als wollte er an den letzten Tagen der Tanzplattform die Besucher aus aller Welt dorthin verwehen, wo sie hergekommen sind. - Die Impressionen des Abschlusstages kommen...   von Bettina Trouwborst   Eisiger Wind pfeift über das Zechengelände Zollverein seit dem frühen Morgen. Fast so, als wollte er an den letzten Tagen der Tanzplattform die Besucher aus aller Welt dorthin verwehen, wo sie hergekommen sind. Einige ziehen bereits, dick vermummt, ihren Trolley hinter sich her Richtung Straße. Andere suchen eilig noch einmal die vertrauten (Bühnen-) Räume auf. DANCE ON MIT FORSYTHE-DUO "CATALOGUE" Bei Pact Zollverein wird allen warm. Den Zuschauern ums Herz, denn Brit Rodemund und Christopher [...]

Von |19. März, 2018|

Talking to Claire Cunningham and Jess Curtis

Interview in English with Claire Cunningham and Jess Curtis in the framework of Tanzplattform 2018 in Essen.   Claire Cunningham is factory artist at TANZ HAUS NRW in Düsseldorf. Together with Jess Curtis they are invited to the Tanzplattform in Germany 2018 with their performance "The way you look at me" The internet platform that Jess is mentioning in the interview is www.TanzForumBerlin.de which had been the inspiration for the very beginning of www.TANZwebNRW.de and we are very glad to work together with Walter Bickmann and Doris Kolde, the founders of TAnzForumBerlin on  a very trustfull level. Claire Cunningham is factory artist of Tanzhaus NRW in Düsseldorf since last year.  

Von |17. März, 2018|

Im Gespräch mit Michael Freundt

Begegnungen und Gespräche am Rand der Tanzplattform Deutschland in Essen   Hoch interessantes Gespräch mit Michael Freundt, dem Geschäftsführer des Dachverband Tanz Deutschland, am Rande der Tanzplattform Deutschland 2018 in Essen, nicht nur über die Tanzplattform, sondern wichtige Themen rund um notwendige strukturelle Veränderungen in der Tanzlandschaft.  

Von |17. März, 2018|

Der Körper als Schicksal, der Body als Kunstwerk – Tag 1 der Tanzplattform 2018

Eröffnung der „Tanzplattform 2018 in Deutschland“     Von Nicole Strecker Sinnlich, eigensinnig, zweifelnd, alternd, sozial, kreatürlich, sich wandelnd... all dies sei der Körper, so Stefan Hilterhaus, Leiter von PACT Zollverein bei seiner Eröffnungsrede zur Tanzplattform. Wahrscheinlich waren es dreizehn clevere Adjektive. Dreizehn, also für jedes der in diesem Jahr ausgewählten 13 Stücke eines. 'Versehrt' war wohl nicht dabei. 'Ungelenk' auch nicht. Dabei konnte man an diesem Abend durchaus noch an den Körper denken, der scheitert, dem die Bewegungen entgleiten - wenngleich natürlich: sehr souverän inszeniert vom Brasilianer Bruno Beltrão und seinen Tänzern. Denen baumeln in Beltrão Stück haltlos die Glieder, sie fallen, rutschen aus, zittern, stolpern, jucken sich ... Alles, was plump, peinlich, tollpatschig sein könnte, wird vom [...]

Von |15. März, 2018|

Die Tanzplattform Deutschland 2018 ist eröffnet

Eines darf jetzt schon behauptet werden: in diesem einzigartigen Umfeld der ehemaligen Zeche Zollverein ist sie grossartig aufgehoben...   HIER GEHT ES ZU DEN AUSZÜGEN DER WEITEREN ERÖFFNUNGSREDEN   ein Kommentar von Klaus Dilger   Mit grossen Paukenschlägen wurde die 14. Ausgabe der Tanzplattform Deutschland gestern in Essen eröffnet. Die Rede ist von Dirk Rothbrust von der Musikfabrik Köln, der, wie Festivalleiter Stefan Hilterhaus launisch bemerkte, an der Auswahljury vorbei, den vierzehnten choreographischen Beitrag der Tanzplattform darstellt. Bleibt in den kommenden vier Tagen mit Spannung zu entdecken, ob die dreizehn offiziellen Beiträge ebenso exzellent und beeindruckend dargeboten werden und sind, wie seine Interpretation und das Werk von Iannis Xenakis „Rebonds“. Kein Zweifel, das lässt sich jetzt schon behaupten, die [...]

Von |15. März, 2018|

Eröffnung der Tanzplattform 2018

Eröffnung der Tanzplattform 2018 Zeche Zollverein, Halle 12 Mi 14.03.201818:00 Uhr Die feierliche Eröffnung der Tanzplattform 2018 findet zentral in der Halle 12 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein statt. Gemeinsam mit Gästen aus Politik und Gesellschaft, mit Partnern, Unterstützern und Fachbesucher*innen startet die Tanzplattform mit einem prägnanten Auftakt, gerahmt durch Interventionen des Perkussionisten Dirk Rothbrust, Mitglied des Ensemble Musikfabrik Köln. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, eine von den drei unten stehenden Abendvorstellungen auf dem Zollverein-Gelände zu sehen.

Von |11. März, 2018|

Hakan Sonakalan “DJINN” beim schrit_tmacher justDANCE! Festival in Aachen

Choreographen-Nachwuchs auf sehr hohem Niveau! Junge Choreographen beim schrit_tmacher justDANCE! Festival in Aachen – Hakan Sonakalan zeigt "DJINN-under the shadow" im Ludwig Forum im Rahmen eines dreiteiligen Nachwuchsabends auf hohem Niveau Einer der jungen Choreographen, die gestern Abend im Aachener Ludwig Forum für Internationale Kunst im Rahmen des Generation2 Projekts unter Leitung von Yvonne Eibig zu bewundern waren, ist Hakan Sonakalan. Sein Stück "DJINN - under the shadow" war erst vor Kurzem im Tanzhaus NRW im Rahmen von "Temps d'Images" und nun glücklicher Weise in Aachen zu sehen. Seine Handschrift ist im besten Sinne geprägt von der Folkwang Hochschule in Essen. Seine handwerklichen Fähigkeiten strahlen Präzision, Einfallsreichtum und hohe Musikalität aus, Eigenschaften, die er auf seine sieben Tänzerinnen: Sophia Otto, [...]

Von |11. März, 2018|

Choreographen-Nachwuchs auf sehr hohem Niveau!

Junge Choreographen beim schrit_tmacher justDANCE! Festival in Aachen - Kenji Shinohe aus Japan zeigt "A.C.I.D." im Ludwig Forum im Rahmen eines dreiteiligen Nachwuchsabends auf hohem Niveau Einer der jungen Choreographen, die gestern Abend im Aachener Ludwig Forum für Internationale Kunst im Rahmen des Generation2 Projekts unter Leitung von Yvonne Eibig zu bewundern waren, ist Kenji Shinohe. Sein Stück "A.C.I.D.", für neun Tänzer choreographiert, entstand vor ungefähr einem Jahr im Rahmen des Choreographenabends der Folkwang Hochschule in Essen und war nun glücklicher Weise in Aachen zu sehen, eingebettet in ein einzigartig vielfältiges und "eigensinniges" (Nicole Strecker in einer Nachtkritik auf TANZwebNRW) Festival für den zeitgenössischen Tanz, das seit dreiundzwanzig Jahren das Publikum in der Euroregion um Aachen, dann mit Heerlen [...]

Von |10. März, 2018|

Ballett Dortmund Premiere mit “Alice” von Mauro Bigonzetti

Das Ballett Dortmund zeigt eine "Alice" im Wunderland zwischen Dorfmusik und Buchlektüren: eine Choreografie von Mauro Bigonzetti - in der Premiere vom 10.Februar 2018 im Opernhaus Dortmund VORAUSSCHAU AUS DER NACHT: Das Ballett Dortmund zeigt eine "Alice" im Wunderland zwischen Dorfmusik und Buchlektüren, eine Choreografie von Mauro Bigonzetti, die gleichzeitig die vierte Arbeit des langjährigen künstlerischen Leiters und ersten Choreografen des Aterballetto aus Reggio nell’Emilia für die Dortmunder darstellt. Mehr als die tänzerischen Leistungen des Ensembles, das kurz vor der Generalprobe eine Verletzung einer Hauptdarstellerin kompensieren musste, beeindruckten die wuchtigen Videoprojektionen des Licht- und Bühnengestalters Carlo Cerri und des OOOPStudio und die grandiose, live dargebotene Musik der drei Sängerinnen von ASSURD mit Enza Pagliara, gemeinsam mit dem Akkordeonvirtuosen Antongiulio Galeandro. [...]

Von |11. Februar, 2018|

Premierenimpressionen von “role on”

"ROLE ON" - Cie. nomoreless aus Köln - Impressionen der Uraufführung . Premiere eines neuen mixed-abled und mixed aged Ensembles bei Barnes Crossing Sie sind zwischen 28 und 76 Jahren und zwei von ihnen sind im Leben auf Rollstühle angewiesen. "Nomoreless" nennen sie sich, was so viel heissen könnte wie "nicht mehr und nicht weniger" oder auch trotzig fordernd "nie mehr weniger, als jetzt"! Alle, ausser den Leiterinnen und Choreographinnen, sind sogenannte Laien oder beschäftigen sich halbprofessionell mit dem Tanz. Gitta Roser, sie ist die künstlerische Leiterin, hat in ihrer Inszenierung sorgsam darauf geachtet, die technischen Hürden und Anforderungen so anzusetzen, dass durch diese keine allzu grossen Lücken zwischen den einzelnen Performern entstehen, und doch setzt sie auf Präzision [...]

Von |27. Januar, 2018|

Aufstand gegen Unterdrückung?

Factory Artist Ligia Lewis zeigt „minor matter“, eingeladen zur Tanzplattform Deutschland, am Tanzhaus NRW Eine Nachtkritik von Bettina Trouwborst Eine Einladung zur Tanzplattform Deutschland ist nicht zwingend ein Gütesiegel. Wer neugierig nach Düsseldorf ins Tanzhaus NRW fuhr, um Factory Artist Ligia Lewis und ihre soeben gekürte Produktion „minor matter“ noch vor der Biennale des zeitgenössischen Tanzes in Essen im Frühjahr zu sehen, erlebte eine effektvolle Show dreier großartiger Mover. Und sonst? Ach ja, die drei Tänzer sind schwarz. Ligia Lewis stammt aus der Dominikanischen Republik, hat in Florida und Virginia ihre Ausbildung absolviert, bevor sie in Europa als Tänzerin arbeitete, zum Beispiel bei Eszter Salamon. Und ihre Hautfarbe steht laut Programm im Zentrum des Stückes. Aufstand gegen Unterdrückung? Plädoyer [...]

Von |8. Dezember, 2017|

INSGESAMT SPANNENDES PROGRAMM

Ein Kommentar zur Vorstellung des Programms zur TANZplattform 2018 von Klaus Dilger Am vergangenen Freitag wurde das lange und mit Spannung erwartete Programm der Deutschen Tanzplattform 2018 bei PACT Zollverein in Essen angenehm unprätentiös vorgestellt. Die Berliner Journalistin und Autorin Dr.Elisabeth Nehring, die ebenfalls in Berlin lebende Künstlerin Scarlet Yu und der künstlerische Leiter des PACT Zollvereins Stefan Hilterhaus gaben hierbei stellvertretend für die übrigen Jurymitglieder Bruno Heynderickx, Kurator und stellvertretender Ballett­direktor am Hessischen Staats­ballett Darmstadt / Wiesbaden, Dr. des. Leonie Otto, Dramaturgin und Tanzwissenschaftlerin, Frankfurt / M., sowie Matthias Mohr, Marlies Pillhofer und André Schallenberg, alle PACT Zollverein (geteilte Stimme), einen begründeten Einblick zur Auswahl der insgesamt dreizehn Arbeiten und choreographischen Positionen, die die Besucher vom 14. bis 18.März des kommenden Jahres erwarten dürfen. [...]

Von |5. Dezember, 2017|

PROGRAMM DER TANZPLATTFORM 2018 IN ESSEN

VORSTELLUNG DER AUSGEWÄHLTEN PRODUKTIONEN PRESSEMITTEILUNG 1990 gegründet ist die Tanzplattform die wichtigste Biennale für zeitgenössischen Tanz und Choreographie in Deutschland. Das Programm der Tanzplattform 2018, die vom 14. – 18. März erstmals in Essen stattfindet, wurde heute bei PACT Zollverein vorgestellt. Für das Programm der 14. Edition der Tanzplattform wählte eine Fachjury dreizehn impulsgebende Produktionen der letzten zwei Jahre mit nationalem Bezug aus. Neben PACT Zollverein als Veranstalter und Festivalzentrum zählen zu den Spielorten weitere Räume auf dem Gelände des UNESCO-Welterbe Zollverein, das Essener Aalto-Theater und das Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Die Auswahl reflektiert dabei auch die Kategorien, Aufgaben und Grenzen eines nationalen Formats. Für die Tanzplattform 2018 wurde ein Programm entwickelt, das einen Resonanzraum für die drängenden [...]

Von |3. Dezember, 2017|

CocoonDance zur TANZPLATTFORM 2018 EINGELADEN!

mit Ihrem Stück "MOMENTUM" dabei in Essen in PACT Zollverein   Pressekonferenz heute in PACT Zollverein in Essen für die Vorstellung der TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND 2018. Mit dabei die Bonner CocoonDance Company um Rafaele Giovanola und Rainald Endraß, die hier endlich verdiente Anerkennung findet. Wir zeigen spontan den Trailer, der bei der offenen Probe im Rahmen des INTO THE FIELD FESTIVALS entstanden ist.   Der ausführliche Bericht zur Pressekonferenz folgt in Kürze.

Von |1. Dezember, 2017|

VIDEOIMPRESSIONEN VON “EXCESO DE LA NADA” COOPERATIVA MAURA MORALES

Coorporativa Maura Morales kehrt zurück zum Soloformat und berührt durch ebenso starke wie schmerzende Bilder im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr Eine Nachtkritik von Klaus Dilger „EXCESO DE LA NADA – ÜBERFLUSS DES NICHTS“ nennt die Cooperativa Maura Morales ihr neuestes Werk, das heute Abend im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr zur Aufführung gelangte. Starke Bilder gelingen hierbei in der Solo-Performance der kubanisch stämmigen Tänzerin, die ihrer Heimat mit diesem Werk eine Liebeserklärung hinterlässt, die nicht frei ist von Schmerz und Verzweiflung. Zu lange schon ist Kuba ein Spielball vor allem amerikanischer Interessen und in der Reaktion darauf eine der letzten Bastionen, die hierauf mit so etwas wie „Revolution“ reagierten und dies noch immer versuchen, aufrecht zu [...]

Von |19. November, 2017|

STARKE, SCHMERZENDE BILDER…

Coorporativa Maura Morales kehrt zurück zum Soloformat und berührt durch ebenso starke wie schmerzende Bilder im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr Eine Nachtkritik von Klaus Dilger   HIER GEHT ES ZU DEN VIDEOIMPRESSIONEN "EXCESO DE LA NADA - ÜBERFLUSS DES NICHTS" nennt die Cooperativa Maura Morales ihr neuestes Werk, das heute Abend im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr zur Aufführung gelangte. Starke Bilder gelingen hierbei in der Solo-Performance der kubanisch stämmigen Tänzerin, die ihrer Heimat mit diesem Werk eine Liebeserklärung hinterlässt, die nicht frei ist von Schmerz und Verzweiflung. Zu lange schon ist Kuba ein Spielball vor allem amerikanischer Interessen und in der Reaktion darauf eine der letzten Bastionen, die hierauf mit so etwas wie "Revolution" reagierten [...]

Von |19. November, 2017|

Voll Porno

Mette Ingvartsen als spöttische Porno-Queen in ihrem neuen Stück „21 pornographies“, das im PACT Zollverein Essen Premiere hatte Eine Nachtkritik von Nicole Strecker  Lange dauert es nicht, dann knöpft Choreografin und Performerin Mette Ingvartsen die elegante schwarze Hose auf und schon kriegt man den ersten Private-Parts-Blitzer: Sie streckt dem Publikum ihr makelloses Tänzer-Gesäß entgegen. Keine große Überraschung, wir sitzen schließlich in einem Stück über Pornografie und: Wir sitzen in einem Stück von Mette Ingvartsen. Die ist seit jeher ein Naturtalent als Nackte auf der Bühne - so schamlos und freizügig präsentiert sie den gertenschlanken Leib, dass auch der verklemmteste Voyeur bald schon seine Neugier verliert und den Fokus richtet auf das, was Ingvartsen da eigentlich tut auf der Bühne. [...]

Von |18. November, 2017|

Romantischer Geniekult – sperrige Moderne

„Rachmaninow / Tschaikowsky“ - neues Doppelprogramm von Dortmunds Ballettchef Xin Peng Wang Eine Nachtkritik von Nicole Strecker Falsches Theater? Falsche Show? Entschuldigen Sie, ist das hier die Blue Man Group? Nein, es ist wohl doch Xin Peng Wang, der diesmal allerdings seinem unerschrockenen Kostümbildner Bernd Skodzig gestattet hat, den Tänzern lack-blaue Schminke ins Gesicht zu schmieren - pardon, in seinem Fall ist es natürlich das kunsthistorisch geadelte 'Yves-Klein-Blau'. Außerdem stecken sie in ebensolchen Morphsuits, hautengen Ganzkörperanzügen, die ihre Identität, Geschlecht, Alter, Hautfarbe, komplett verschleiern. Wie nächtliche Diebe schleichen sie sich nun zu Beginn des Abends auf die Bühne, als wollten sie sich den Raum stehlen, noch bevor Sergej Rachmaninows überwältigendes drittes Klavierkonzert ihn ausfüllen kann. Dämonisch-weich huscht der erste [...]

Von |12. November, 2017|

SPITZENENSEMBLES IN NRW

BODYTALK IN MÜNSTER SPIELZEIT ERFOLGREICH BEGONNEN MIT INTERNATIONALEM ERFOLG Der Umzug des vormals Köln-Bonner Tanztheater-Ensembles bodytalk um Yoshiko Waki und Rolf Baumgart nach Münster, wo sie seit dem letzten Herbst „artists in residence“ am Theater im Pumpenhaus sind, ist nicht nur für den Landesteil Westfalen ein grosser Gewinn, sondern auch für die Compagnie selbst. Denn selten sind weniger als acht Tänzerinnen, Performerinnen und Musikerinnen bei den bodytalk-Produktionen auf der Bühne, eine Qualität, die nur ganz wenige nichtinstitutionelle Ensembles in Deutschland aufweisen können. Neben den ausgezeichneten Probebedingungen des Theaters bietet  das Westfälischen Mittelzentrum für Tanz Wohnmöglichkeit für die Künstler am Probeort, dadurch kommt dem Status als Residenzkünstler eine enorme Bedeutung zu. Seit sie vor sechs Jahren erstmals die Spitzenförderung des [...]

Von |18. Oktober, 2017|

Ballett Dormund gains fame and puts Christmas cheer on the line

NUTCRACKER celebrated by the audience in Dortmund nightreview by Luke Aaron Forbes   SEE ALSO OUR TRAILER OF MILLEPIEDS NUTCRACKER ON OUR VIMEO CHANNEL The Ballett Dortmund continues to raise its artistic profile by riding on the coattails of international dance personalities. Whether playing host to international ballet galas or engaging choreographer Benjamin Millepied – whose market value has rocketed since he met Natalie Portman – the company is keen to shake off any hint of its provincial roots. Alas, as I overheard one guest remark with regard to the French choreographer, “What’s in a name? I wouldn’t necessarily look any better if I threw on a Dior suit!” And indeed, a reputation is no guarantee of quality, despite [...]

Von |15. Oktober, 2015|