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Orangerie Theater Köln

to those who wait

Premiere und weitere Aufführungen: 12., 13., 14. , Beginn jeweils um 20 Uhr und 15.Mai um 18 Uhr

Tanztheatrale Inszenierung der langen Weile

Leicht angestaubte Performerinnen. Müde Gegenstände. Wasserballett auf Stühlen. Eine Stimme aus dem Off. Und wenn man es nicht erwartet, haut eine Alleinunterhalterin in die Tasten.

WARTEN.

Das Thema ist zeitlos und voller Facetten. Die Pandemie hat uns allen ein sehr aktuelles Gefühl des Wartens beschert – ein Dazwischen für alle. Was tun? Ausharren? Aktiv werden?

Eigentlich macht der Mensch des 21. Jahrhunderts keine Pause und schon gar nicht nichts. Wir haben wenig Zeit und noch weniger Sinn dafür, sie unproduktiv zu verbringen. Warten empfinden wir als Last. Dem stellt TO THOSE WHO WAIT den Antrag entgegen, Zeit als ein der Wirtschaftlichkeit übergeordnetes Gut wahrzunehmen und betrachtet die soziologischen und psychologischen Dimensionen des Wartens. Denn wir warten immer auf etwas: den Durchbruch, die Liebe, den Bus, das Ende. Wir fürchten, hoffen, wüten und wünschen, während wir im Nichts sitzen. Jede:r hat Geschichten zu diesem Zustand.

TO THOSE WHO WAIT bietet dem Publikum an, sich darauf einzulassen und die Dimensionen des Wartens gemeinsam zu durchleben. In einer Landschaft ohne Anfang noch Ende, wird genau das porträtiert, was unbedingt zu vermeiden ist: geparkt sein in der „langen Weile“.

Trailer: https://vimeo.com/585348396

Produktion: SONDER:SAMMLUNG:3

Künstlerische Leitung:  Theresa Hupp / Kreation und Performance:  Fa-Hsuan Chen, Adrián Castelló, Theresa Hupp, Stefanie Schwimmbeck, Christina Zajber / Komposition und musikalische Performance: Oxana Omelchu / Komposition: Will Saunders / Dramaturgie: Gwendolin Lamping / Licht: Tim Borner / Bühnenbild: Martina Kock / Kostümbild: Anaïs Jardin / Mitarbeit Bühne: Frieda Roßbach / Produktionsleitung: Julia Honer / P&Ö: neurohr&andrä GbR / Kommunikationsdesign und Illustration: Cornelius Vogel  / Kamera, Schnitt, Postproduktion und Fotografie: Hans Diernberger

Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

In Kooperation: Barnes Crossing e.V. , Orangerie Theater, Köln.

Mit freundlicher Unterstützung vom: Luisenviertel.

DANKE an: Immanuel Bartz, Lars Becker, Constantin Herzog, Sandra Reitmayer, Upcycles Wunschrad und die Raumfahrerinnen 2020.

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