Laut, Leise, Launisch… und der Wuppertaler an sich, er tanzt…

Jetzt ist es auch noch ganz offiziell eröffnet, das dancescreen 2019 + TANZRAUSCHEN Festival Wuppertal!

Unsere Impressionen der Eröffnung gestern Abend im REX Cinema

von Klaus Dilger

Vor restlos ausverkaufter Kulisse im REX Cinema zerschnitt Helge Lindh gestern Abend symbolisch das kleine Band, das ihm von Paul White, dem ehemaligen Pina Bausch Tänzer und bisherigen Schirmherrn des tanzRauschen Festivals, entgegengehalten wurde.

Zuvor hatten die Beiden in einer kleinen, improvisierten Dance Battle schon einmal klar gestellt, dass Helge Lindh eigentlich der bessere Tänzer sei, aber der Paul White einfach den athletischeren Körper besitze, so der neue Schirmherr und Bundestagsabgeordnete Lindh in seiner launigen Eröffnungsrede, nicht ohne mit dem lieben Gott zu hadern, ob so grosser Ungerechtigkeit, die ihm da widerfahren sei…

TANZrAUSCHEN-Eröffnung-REX@TANZweb.org_Klaus-Dilger

TANZrAUSCHEN-Erö[email protected]_Klaus-Dilger

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Die zahlreichen internationalen Gäste durften schmunzeln, auch weil Lindh ihnen verraten hatte, woran denn die Wuppertaler zu erkennen seien: sie gehen und laufen nicht, sie tänzeln und tanzen!

Laut wurde es nur zu Beginn der etwa 75minütigen Eröffnungsveranstaltung, als bunt kostümierte Trommlerinnen und Trommler mit Conférencier Paul White mit einem Schlag-Feuerwerk die Bühne eroberten und der ganze Saal zu grooven begann und deshalb eine Lindhsche Unterscheidung zwischen Zugereisten und Wuppertalern nicht mehr möglich war, von der bis dato auch noch niemand wusste.

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Marc Wagenbach und Kerstin Hamburg für die Wuppertaler Gastgeber, IMZ Präsident Arild Erikstad und Generalsekretärin Katharina Jeschke für ScreenDance und Tero Saarinen für die Jury des Wettbewerbs, begrüssten die Gäste dieses viertägigen Festivals rund um das Genre des Tanzfilms, das am Morgen im ehemaligen Schauspielhaus bereits mit dem Screen Dance Market und mehreren spannenden Tanz-Film-Installationen und Gesprächsrunden begonnen hatte.

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Dann gab es die erste Uraufführung des Festivals mit zu erleben: „Touched“ von Jukka Rajala-Granstubb & Marc Wagenbach, zu der die Autoren folgenden Hinweis geben:

touched – eine persönliche Annäherung an die weltberühmte Künstlerin, Tänzerin und Choreografin Pina Bausch und ihren Einfluss auf das Leben, den Alltag und die Erinnerungen Wuppertaler Bürger. Ein Film über Verlust, Identität und die Bedeutung von Tanz zehn Jahre nach ihrem Tod.

touched ist der erste Teil des LEGACY PROJECT. FÜHLEN IM 21. JAHRHUNDERT, einer Serie von Filmen und digitalen Erzählprojekten, die sich mit der veränderten Wahrnehmung, kollektiven und individuellen Verletzungen, Empfindungen und Transformationsprozessen in unserer digitalen Zeit befasst.

Am Ende dieser kleinen Opening Ceremony: Glückliche Gastgeber und ein grosses Publikum, das gespannt ist auf die zahlreichen Begegnungen mit dem Genre des Tanzfilms, das die kommenden Tage das Leben in Wuppertal zumindest mitbestimmen darf.

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