Home 2018-02-28T13:01:18+00:00
Highlights aus NRW

Beklemmender und furioser Festival – Auftakt

Rudi van der Merwe: TROPHÉE - ein furioser und beklemmender Festivalauftakt  zu INTO THE FIELDS 2018 in der Bonner Rheinaue Eine kurze Nachtkritik von Klaus Dilger Thematisch kaum zu [...]

Von | 15. April, 2018|

Ayelen Parolin mit HÉRÉTIQUES im Theater im Ballsaal

Hérétiques | Ketzer: eine spannende Auseinandersetzung mit der kirchlichen Trinität, oder abstraktes Leitmotiv?   "In HERETIQUES entwickelt die argentinische Choreografin Ayelen Parolin gemeinsam mit zwei Tänzern und der Komponistin [...]

Von | 14. April, 2018|

Junge Tanzszene NRW – First and Further Steps

Krefeld TANZT zeitgenössisch   5.Mai bis 16.Juni 2018        FIRST AND FURTHER STEPS heißt das Krefelder Format für die junge Tanzszene Nordrhein-Westfalens. Das Kulturbüro der Stadt Krefeld lädt [...]

Von | 10. April, 2018|
Euregio | schrit_tmacher Festival

Was in dir schlummert

Das Phoenix Dance Theatre aus Leeds | UK beschliesst mit seiner dreiteiligen Produktion "Calyx | Beast | Windrush: Movement of the People" das diesjährige schrit_tmacher justDANCE! Festival vor viermal ausverkauftem Haus in der Fabrik Stahlbau Strang und Ovationen des Publikums   Was in dir schlummert   eine Nachtkritik von Laura Brechmann Im Bereich des Verborgenen beginnt es zu brodeln und bricht dann hervor. Doch das was sich zeigt, könnte in Choreografie und Ästhetik nicht unterschiedlicher sein. Es war Anlass des Aachener Schrit_tmacher Festivals die vielfältigen Facetten der britischen Tanzkompagnie Phoenix Dance Theatre zu präsentieren. An diesem Abend wurden so gleich drei Inszenierungen aus dem Repertoire gezeigt: die beiden Kurzchoreografien „Calyx“ und „Beast“ (je 20 Min.) sowie das von der [...]

Von | 24. März, 2018|

Videoimpressions of Liat Waysborts „TITANIC“ at schrit_tmacher Festival

Liat Waysborts "TITANIC" at schrit_tmacher justDANCE! Festival in Heerlen description taken from the companies website: Bitter Sweet Dance presents a topical remake of Ohad Naharin’s dance production The Sinking of the Titanic (1989), inspired by the imperturbable orchestra that played on as that iconic ship went down. Liat Waysbort: “Titanic shows that individual actions always have an impact, whatever the surrounding forces may be.”  The dancers are overwhelmed by disaster, but they don’t go down without a fight. Instead, they radically embrace every option and opportunity to exert an influence on their ending. Powerful and explosive, vulnerable and hushed, they draw us into their struggle, mortal fear, resignation and solidarity. During this bittersweet evening which – alongside the inevitable crack of human lives [...]

Von | 23. März, 2018|

Und die „TITANIC“ ging nicht unter…

Kein leichter Stand für Liat Waysborts "TITANIC" beim schrit_tmacher Festival in Heerlen Kurze Nachtkritik von Klaus Dilger   Es ist noch keine vier Wochen her, da brachte das schrit_tmacher justDANCE! Festival just auf derselben Bühne des Parkstad Limburg Theaters, durch eine überraschende Co-Produktion mit dem NDT, seine Zuschauer in den Genuss, eines der grossartigsten (Spät)Werke des israelischen Ausnahmechoreografen Ohad Naharin live erleben zu dürfen. Fulminanter Tanz als Erinnerungslast Naharins "THE HOLE", entstanden 2013 für die Batsheva Dance Company, konnte durch diese Co-Produktion mit dem schrit_tmacher Festival  in einer Neueinstudierung mit den nahezu perfekten Tänzerinnen und Tänzern des Nederlands Dans Theaters in deren Repertoire übernommen werden. - Gerade auch solche Co-Produktionen machen und zeichnen ein grosses Tanzfestival aus, wie es [...]

Von | 22. März, 2018|
Köln | Bonn

NOSTALGIADE in Bonn – Eine bereichernde Begegnung

Bereichernde Begegnung mit vier authentischen Tänzerpersönlichkeiten in der Brotfabrik Bonn - Impressionen zur Deutschlandpremiere von NOSTALGIADE, dem neuen  Tanzstück der Bonner "Tanzwerke Vanek Preuß"   Kritik | Nachtkritik von Klaus Dilger Ein kleines, zartes Stück Nostalgie haben die Tanzwerke Vaněk Preuß rund um die Ostertage auf die Bühne der Bonner Brotfabrik gezaubert: „NOSTALGIADE“, das wenige Tage zuvor in Prag zur Uraufführung kam. Berührende, teils schmerzhafte, zumeist humorvolle Bruchstücke von Erinnerungen, die sich in denen der Zuschauer zu lebendigen Gefässen vervollständigten die kein Verfallsdatum kennen, weil sie mit dem Leben verknüpft sind, das kein groß oder klein kennt, sondern nur Anwesenheit oder Abwesenheit von Sehnsucht, Erfüllung, Glück oder Trauer; auf die Bühne gebracht von authentischen, reifen Tänzerpersönlichkeiten, denen zuzuschauen in jeder Sekunde [...]

Von | 1. April, 2018|

3,14 π   Festival „INTO THE FIELDS“ 2018

Festival "INTO THE FIELDS" 2018 Mi 18. April 2018 // 20 Uhr // THEATER IM BALLSAAL Andrea Rama   Konzept, Choreografie: Andrea Rama, Porson's Khashoggi // Tanz: Rhiannon Morgan, Andrea Rama // Beratung: José Montalvo // Rhythmische Beratung: Simon Beyer-Pedersen // Sportwissenschaftliche Beratung: Patrick Pump In 3,14π gelingt es den Performern der vermeintlich simplen Fortbewegungsart des Freizeitsports Laufen erstaunlich viele Facetten abzugewinnen. Sie entdecken gemeinsam mit ihrem Publikum: Laufen fördert das Selbstbewusstsein und den Optimismus. Laufen fordert Körper und Geist. Und Laufen bedeutet Freiheit... Andrea Rama studierte Zeitgenössischen Tanz in Athen. 2010 begründete er die Compagnie Porson's Khashoggi mit, deren Stücke in ganz Europa und in China gezeigt wurden. Als Tänzer arbeitete er u.a. mit Sasha Waltz, Anton Lachky, Fang-Yu [...]

Von | 27. März, 2018|

FESTIVAL „INTO THE FIELDS“ 2018: TROPHÉE 

FESTIVAL "INTO THE FIELDS" 2018 TROPHÉE Fr 13./ Sa 14. April 2018 // 18 Uhr // Gelände "KUNST!RASEN", Charles-de-Gaulle-Str.,  53113 Bonn RHEINAUE BONN- Eintritt ist frei! Rudi van der Merwe    Jagd, Eroberung und militärische Traditionen sind die Themen, die den Tänzer und Choreografen Rudi van der Merwe in seiner Site-Specific-Performance beschäftigen. TROPHEE, ein Erfolg auf internationalen Festivals, ist ein choreografischer Kreuzzug, der die Beziehung des Menschen zu seiner Umgebung erforscht, sein Bedurfnis nach Abgrenzung und Besitznahme, nach Zähmung und Ausbeutung. Rudi van der Merwe, aufgewachsen in Sudafrika, studierte dort Tanz und Theater, in Straßburg Moderne Literatur und Film. 2002 war er Teilnehmer des Programms ex.e.r.ce am CCN Montpellier unter der Direktion von Mathilde Monnier. Er lebt in Genf und [...]

Von | 27. März, 2018|
Krefeld | Duisburg

Bahorans Tanzsprache kann mehr als Hiphop

Shailesh Bahorans „Aghori“ zum Festival-Finale von „Move!“ Eine Nachtkritik von Bettina Trouwborst   Der Guru sitzt lange im Dunkeln. Der alte Mann hockt in seinem mönchskluftartigen Umhang am Boden, den Rücken zum Publikum, und blickt in den Nebel auf einen Hügel, der sich im Hintergrund abzeichnet. Es dauert ein Weilchen, bis sich auf der Anhöhe die schemenhaften Umrisse von Gestalten zeigen. Als es endlich hell wird, entpuppt sich der Berg als Schräge – für ein Hiphop-Ensemble die deutlich interessantere Spielwiese. Die mutmaßlichen Dynamiker allerdings hocken als blass geschminkte Ur-Menschen da, den Kopf tumb nach unten gerichtet. Ihre Oberkörper sind nackt, Bärte und Haare verfilzt. Die lautmalerische Klangcollage aus Knarzen, Klirren und anklingendem Hohngelächter passt vortrefflich zu diesem etwas unheimlichen [...]

Von | 26. November, 2017|

RÔNIN – MADE IN GERMANY

Takao Baba/E-Motion, Düsseldorf Videoimpressionen der Vorstellung vom 21.11. Dienstag ● 20 Uhr ● Studiobühne I Fabrik Heeder Choreographie: Takao Baba ● Performance: Takao Baba, Andrea Böge, Sefa Demirbas, Patrick Williams Seebacher und Rymon Zacharei In einer Performance zwischen House, Popping, Hip Hop, Tricking, Martial Arts und Zeitgenössischem Tanz gehen die fünf Tanzenden unterschiedlicher Herkunft der Frage nach der kulturellen Zugehörigkeit unserer Einwanderungsgesellschaft nach sowie dem Gefühl der Verbundenheit mit dem Land, in dem man lebt. Was macht es aus, japanisch oder türkisch zu sein, gleichzeitig aber auch deutsch? Welche Klischees sind in unseren Köpfen? Mit musikalischen und sprachlichen Zitaten von Kraftwerk, Wagner, Goethe und deutschem Schlager entwirft die Compagnie spielerisch ein eigenes Deutschlandbild, um ihre ganz persönliche Verortung in [...]

Von | 23. November, 2017|

RÔNIN – MADE IN GERMANY bei „MOVE!“

Takao Baba/E-Motion aus Düsseldorf zu Gast in der Fabrik Heeder beim "MOVE!" Festival Eine kurze Nachtkritik von Klaus Dilger   HIER GEHT ES ZU DEN VIDEOIMPRESSIONEN DER VORSTELLUNG Mit Takao Baba und der Gruppe E-Motion aus Düsseldorf gastierte ein Ensemble mit mutmaßlichem Potential, das noch lange nicht ausgeschöpft scheint, in der ausverkauften Bühne der Krefelder Fabrik Heeder und erntete hierfür reichlich Beifall des altersmäßig erfreulich gemischten Publikums. Reichlich Humor und schöne Bewegungsideen wurden bisweilen zugeschüttet von doch sehr entwicklungsfähigem "Umherschreiten" der guten Performer, deren Arm- und Rumpfbewegungen an manchen Stellen inhaltsleer anmuteten und den einzigen Zweck zu verfolgen schienen, Raum und Zeit um die jeweiligen Soloparts herum zu füllen, die gleichzeitig stattfanden. Das ist ebenso schade  wie unnötig und schwächt [...]

Von | 22. November, 2017|
metropole ruhr

Robozee VS. Sacre. Tanz ohne Ende

Robozee VS. Sacre. Tanz ohne Ende Zeche 1 in Bochum 24.März um 20 Uhr Mit seiner Ballettmusik „Le Sacre du Printemps“ sorgte Komponist Igor Strawinsky 1913 nicht nur für einen handfesten Bühnenskandal, sondern markierte ebenso die Geburtsstunde der Tanzmoderne. Über 200 Choreograf*innen haben sich seither mit der legendären Komposition auseinandergesetzt, unvergessen Pina Bauschs gefeierte Choreografie von 1975. Tänzer & Choreograf Christian „Robozee“ Zacharas erzählt den „Sacre“ nun zum ersten Mal als urbanes Solo. Robozee ist ein international bekannter Künstler in den Bereichen Tanz und Improvisation und vertritt die HipHop-, Breakin- und Poppin-Szene in ganz Deutschland. Er war Mitglied mehrerer Crews, einschließlich der legendären Battle Bunch, und feierte Erfolge bei internationalen Poppin-Wettbewerben wie Juste Debout, Funkin Stylez oder Man vs. [...]

Von | 23. März, 2018|

LEBENSLINIEN – Eine Choreographie für Kammerorchester und Flugtheater

LEBENSLINIEN Eine Choreographie für Kammerorchester und Flugtheater 22. März 19:30 Uhr Essen - Maschinenhaus 23. März 19:30 Uhr Essen - Maschinenhaus „Von einem auf dem Tische liegenden Brief geht eine Linie aus, die läuft über die Tischplatte aus Fichtenholz und klettert an einem der Beine herab. Man muss nur gut Obacht geben und man entdeckt, dass die Linie auf dem Parkettfußboden weitergeht, an der Mauer emporsteigt, in einen Kupferstich eintritt,....“ (aus „Handlinien“ von Julio Cortázar) Linien verbinden, geben Richtung an, grenzen ab und organisieren. Das Alter eines Jeden wird durch Falten, Linien in der Haut sichtbar. Handlinien sind bei jedem Menschen anders und erzählen Lebensgeschichten. Linien sind immer präsent und nicht wegzudenken. LEBENSLINIEN macht Linien sichtbar und verbindet klassische [...]

Von | 22. März, 2018|

„NEBENSÄCHLICHES…?“

„NEBENSÄCHLICHES…?“ Glossenhaftes zur soeben zu Ende gegangenen "Tanzplattform in Deutschland" von Klaus Dilger   Es gab sie, die vielen guten Begegnungen, auch im künstlerischen Sinn, und gute Gespräche am Rande, es gab sogar interessante Produktionen, auch wenn diese deutlich in der Minderheit waren. Ganz ohne Lokalpatriotismus darf und muss man hier auch auf die Bonner CocoonDance Company weisen, die mit ihrer Produktion „MOMENTUM“ zum Branchentreff geladen waren, und die als eine der wenigen Eingeladenen nicht von irgendeinem der grossen Zentren mit produziert wurden, die sich mit ihren Einladungen gegenseitig immer irgendwie auch selbst auf die Schultern klopfen. PRINCESS von Eisa Jocson Und dennoch... Manchmal bricht sich dann doch so etwas wie eine übergeordnete Choreografie ihre Bahn beim [...]

Von | 19. März, 2018|
Wuppertal

Pina Bausch Fellowships: „Warum denn nicht… „

… die Künstler frei bestimmen lassen, wohin es gehen soll?   Ein Kommentar zu „Pina Bausch Fellows 2018“ von Klaus Dilger   Professionelle Tanzbefasste und Tanzbegeisterte ohne berufliche Verbindung, Tänzer- und ChoreographINNEN-Kollegen, selbst das Ministerium für Kunst und Wissenschaften des Landes, in Form seiner Tanzbeauftragten, stellten sich in den Dienst eines Projekts, zu dem zwei Stiftungen, die Pina Bausch Foundation und die Kunststiftung NRW, alle Werkzeuge und Bestandteile zur Verfügung gestellt hatten, geleitet von dem einzigen Wunsch, dass die Umsetzung des Künstlervorhabens bestens gelingen möge und das Ergebnis begeistert oder zumindest neue, interessante Sinneseindrücke vermitteln wird: SUPPEN! Ja, es ging ums Suppen kochen (vorbereiten) - und dabei mit den Rezeptelieferanten (den vier ausgewählten Künstlern) nicht nur über deren Lieblingssuppen [...]

Von | 29. Januar, 2018|

„The Seven Deadly Sins“ by Pina Bausch

Be afraid! Pina Bausch‘s Tanztheater Wuppertal is reenacting „Die sieben Todsünden“ - a Brecht-Weill dance evening of 1976. But, does it also have seven lives?   review by Melanie Suchy | translated by Karoline Strys watch our video-impressions HERE PART II and HERE PART !   For almost ten years “Die sieben Todsünden” - "The Seven Deadly Sins" had not been presented in Wuppertal. Pina Bausch had turned it into a so-called “Tanzabend” in 1976 by combining it with the series of song-scenes of “Fürchtet euch nicht”. It is an entanglement of the music of Kurt Weill, played live by the orchestra, and sung text from Bertolt Brecht. In November 2008 the reenactment had been presented in the frame [...]

Von | 23. Januar, 2018|

Impressionen „Die Sieben Todsünden“ Teil II

Fürchtet euch! Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch nimmt den Brecht-Weill-Tanzabend „Die sieben Todsünden“ von 1976 wieder auf. Hat er denn auch sieben Leben?   Nachtkritik von Melanie Suchy   Fast zehn Jahre waren „Die sieben Todsünden“ nicht in Wuppertal zu sehen, die Pina Bausch mit der Song-Szenenfolge „Fürchtet euch nicht“ 1976 zum „Tanzabend“ kombiniert hatte. Verbunden wird er durch die Musik von Kurt Weill, live vom Orchester gespielt, und gesungene Texte von Bertolt Brecht. Im November 2008 war die Wiederaufnahme im Rahmen von „Fest mit Pina“ im Schauspielhaus gezeigt worden, und, Sensation damals: Die Originalbesetzung der Hauptfigur in den „Todsünden“, Josephine Ann Endicott, tanzte wieder, auf Entscheidung der Choreographin. Doch nahm man ihr die Rolle des jungen Mädels Anna [...]

Von | 23. Januar, 2018|